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Autor Thema: Drag Queens in Osteuropa  (Gelesen 418 mal)
DERMARKER
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« am: 27. Januar 2012, 15:32:38 »

Hallo!!

In Berlin war die Ausstellung “Eastern Europe in Drag”. Darin ging es um Drag Queens in Osteuropa. Deren Situation ist noch lange nicht so gut wie in Westeuropa. Sie werden noch stärker diskriminiert und können ihre Sexualität nicht offen leben. Daher poste ich hier einen Beitrag, der auf die Präsenz und den Kampf der Drag Queens in Osteuropa aufmerksam macht:

http://blog.zdf.de/dermarker/archives/12151

Ihr könnt mir gerne hier im Forum antworten. Eure Meinung kommt bei uns in der Redaktion auf jeden Fall an!

Viele Grüße aus Mainz von Mari, ZDFkultur, DER MARKER
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Zoe
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« Antwort #1 am: 27. Januar 2012, 17:28:49 »

ist die Ausstellung noch, und wenn ja wo?

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zoe-delay.de | “If high heels were so wonderful, men would be wearing them.” (-Sue Grafton)
Kerstin S.
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8 Bit Halluzinelle


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« Antwort #2 am: 27. Januar 2012, 18:08:52 »

Hallo Mari,

vielen Dank für den Hinweis!

Es ist auch mal schön direkt mal jemanden von den ö.r. Sendern hier zu haben. Herzlich willkommen Mari!!!

Wir freuen uns immer, wenn unser Thema in den Medien unreißerisch und unverzerrt aufgegriffen wird.
In Deutschland sieht es zum Glück wesentlich besser für uns aus. Es gibt viele, die ohne Probleme als Frau durch den Alltag gehen. Aber ein sehr großer Teil traut sich nicht, sich anderen zu öffnen oder öffentlich zu ihrer weiblichen Seite zu stehen. Grund dafür ist auch ein verzerrtes Bild der "normalen" Bevölkerung. Dabei sind eben die meisten keine schrillen Dragqueens, sondern Menschen, die gar nicht auffallen möchten. Sie möchten einfach nur ihr Leben leben, ohne Angst vor Nachteilen in Beruf und Gesellschaft.

Du denkst, Du kennst keinen Transgender!? Es gibt aber mehrere die Dich kennen!
Wir sind viele!
Wie viele wir genau sind, kann niemand sagen. Statistisch erfasst sind nur die, die sich einem Arzt, Psychologen oder Behörde anvertrauen. Das ist aber wiederum nur ein weiterer Farbton im riesigen Spektrum der bunten Vielfalt der Transgender. So viele Transgender es gibt, so viele Motive gibt es und so viele arten damit umzugehen. Ich z.B. lehne eine Hormontherapie oder eine Geschlechtsangleichende Operation ab. Trotzdem möchte ich möglichst glaubhaft als Frau herüberkommen und nicht schräg angesehen oder verbal angegriffen werden. Mein männliches Dasein lehne ich nicht ab und will es auch nicht missen. Der weibliche Teil ist ein grundlegender Bestandteil von mir. Wenn ich diesen ignoriere, geht es mir schlechter, um so länger ich ihn nicht ausleben kann. Folgen sind bei mir: Albträume, Gereiztheit und Depressionen. Wir sind nicht so, weil wir es uns so ausgesucht haben!
Wir sind darauf angewiesen, das die Medien die Vielfalt unseres Themas darstellen, aufklären und uns in die Köpfe der Menschen bringt. Wir sind da, wir sind nicht wenige, wir wollen unser Leben leben und vor Allem tun wir niemanden weh.

In jüngerer Zeit gab es in den ö.r. mehrere sehr gute Beiträge. Ich hoffe, das dieses Thema in seiner Vielfalt und in guter Qualität noch wesentlich öfter Platz in den Medien findet!


Mit freundlichen Grüßen,
die Kerstin
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Nicht Anzüge, sondern Kleider machen Leute!
---- Hier gibt's Kerstinbilder ----
DERMARKER
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« Antwort #3 am: 01. Februar 2012, 14:46:41 »

Danke für eure Antworten, Anregungen und Erfahrungsberichte! Wir werden natürlich weiterhin die Augen auch in diese Richtung offen halten. Wenn wir wieder einen Beitrag zu dem Thema haben, werden wir ihn hier gerne posten.

Liebe Grüße aus Mainz. Der Marker, ZDFkultur
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Jula
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Miss Verständnis


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« Antwort #4 am: 01. Februar 2012, 17:40:32 »

Der Film in dem ZDFblog ist auch sehr sehenswert.
Es ist einerseits gut zu sehen, wie weit wir bei uns schon sind, andererseits macht es mich betroffen, wie sehr andere wegen ihrer Besonderheit auch in Europa noch verfolgt werden.
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Meine Site: http://www.julaonline.de/

"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
MichaelaS
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Allein machen sie Dich ein




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« Antwort #5 am: 03. Februar 2012, 11:36:05 »

Hallo Mari,

vielen Dank für den Hinweis!

Es ist auch mal schön direkt mal jemanden von den ö.r. Sendern hier zu haben. Herzlich willkommen Mari!!!

Wir freuen uns immer, wenn unser Thema in den Medien unreißerisch und unverzerrt aufgegriffen wird.
In Deutschland sieht es zum Glück wesentlich besser für uns aus. Es gibt viele, die ohne Probleme als Frau durch den Alltag gehen. Aber ein sehr großer Teil traut sich nicht, sich anderen zu öffnen oder öffentlich zu ihrer weiblichen Seite zu stehen. Grund dafür ist auch ein verzerrtes Bild der "normalen" Bevölkerung. Dabei sind eben die meisten keine schrillen Dragqueens, sondern Menschen, die gar nicht auffallen möchten. Sie möchten einfach nur ihr Leben leben, ohne Angst vor Nachteilen in Beruf und Gesellschaft.

Du denkst, Du kennst keinen Transgender!? Es gibt aber mehrere die Dich kennen!
Wir sind viele!
Wie viele wir genau sind, kann niemand sagen. Statistisch erfasst sind nur die, die sich einem Arzt, Psychologen oder Behörde anvertrauen. Das ist aber wiederum nur ein weiterer Farbton im riesigen Spektrum der bunten Vielfalt der Transgender. So viele Transgender es gibt, so viele Motive gibt es und so viele arten damit umzugehen. Ich z.B. lehne eine Hormontherapie oder eine Geschlechtsangleichende Operation ab. Trotzdem möchte ich möglichst glaubhaft als Frau herüberkommen und nicht schräg angesehen oder verbal angegriffen werden. Mein männliches Dasein lehne ich nicht ab und will es auch nicht missen. Der weibliche Teil ist ein grundlegender Bestandteil von mir. Wenn ich diesen ignoriere, geht es mir schlechter, um so länger ich ihn nicht ausleben kann. Folgen sind bei mir: Albträume, Gereiztheit und Depressionen. Wir sind nicht so, weil wir es uns so ausgesucht haben!
Wir sind darauf angewiesen, das die Medien die Vielfalt unseres Themas darstellen, aufklären und uns in die Köpfe der Menschen bringt. Wir sind da, wir sind nicht wenige, wir wollen unser Leben leben und vor Allem tun wir niemanden weh.

In jüngerer Zeit gab es in den ö.r. mehrere sehr gute Beiträge. Ich hoffe, das dieses Thema in seiner Vielfalt und in guter Qualität noch wesentlich öfter Platz in den Medien findet!


Mit freundlichen Grüßen,
die Kerstin

Hallo Kerstin,

Kompliment, das hast Du schön und sehr passend formuliert. Damit kann ich mich sehr gut identifizieren.

LG
Michaela
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c-j
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Dziewczynka Śląska


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« Antwort #6 am: 03. Februar 2012, 14:18:18 »


Folgen sind bei mir: Albträume, Gereiztheit und Depressionen. Wir sind nicht so, weil wir es uns so ausgesucht haben!
Wir sind darauf angewiesen, das die Medien die Vielfalt unseres Themas darstellen, aufklären und uns in die Köpfe der Menschen bringt. Wir sind da, wir sind nicht wenige, wir wollen unser Leben leben und vor Allem tun wir niemanden weh.


Hallo Kerstin,

die Probleme habe ich, wenn ich kein Babymädchen sein kann.

LG Cveta
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