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Autor Thema: Knesset-Abgeordneter macht Schwule für Erdbeben verantwortlich  (Gelesen 1382 mal)
Petra-Susanne
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« Antwort #15 am: 22. Februar 2008, 23:25:06 »

... Ein ultraorthodoxer Abgeordneter des israelischen Parlaments hat Homosexuelle für die jüngsten Erdbeben in Israel verantwortlich gemacht. ...

Ich fände es ja irgendwie mal spannend, wenn man genau so abstrusen Blödsinn in die andere Richtung ablassen würde. Etwa im Stile des Fliegenden Spaghettimonsters als Antwort auf die Anmaßungen der eingesessenen Religionsgemeinschaften.

Woran könnten die jüdischen Ultraorthodoxen wohl schuld sein?  Da sollte es doch bestimmt irgendwelche hübschen Sachen geben, oder?    Cheesy

Liebe Grüße,

Petra
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Triona
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« Antwort #16 am: 23. Februar 2008, 00:00:42 »

... Ein ultraorthodoxer Abgeordneter des israelischen Parlaments hat Homosexuelle für die jüngsten Erdbeben in Israel verantwortlich gemacht. ...

Ich fände es ja irgendwie mal spannend, wenn man genau so abstrusen Blödsinn in die andere Richtung ablassen würde. Etwa im Stile des Fliegenden Spaghettimonsters als Antwort auf die Anmaßungen der eingesessenen Religionsgemeinschaften.

Woran könnten die jüdischen Ultraorthodoxen wohl schuld sein?  Da sollte es doch bestimmt irgendwelche hübschen Sachen geben, oder?    Cheesy

Liebe Grüße,

Petra


Hmmm Hmmm Hmmm,

Also Petra,

ich weiß nicht, ob man sich auf so ein blödes Spiel einlassen sollte.
Solche verblendeten + vernagelten Idioten nehmen solches widersinniges Zeug sicher ernst.

Satire wäre sicher eine Möglichkeit, solchem Unfug die Spitze zu mehmen.
Aber glaubst du wirklich, daß allzuviele Menschen solchen Unfug  wirklich Gehör oder gar Glauben schenken?

Mit einfachen Retourkutschen begäbe man sich doch nur auf deren undiskutierbare Ebene.
Und die Gefahr zur Grenzüberschreitung zu religiöser Intoleranz, Rassismus usw. wäre sicher auch leicht gegeben.
(Gerade in Deutschland und mit Juden ... )
Einschließlich der Verletzung religiöser Gefühle von Menschen, die man dann erst recht solchen Scharlatanen entgegen treibt.

Zur Auseinandersetzung mit islamischem Fundamentalismus, katholischer Teufelsaustreiberei + Jungferngeburtsglauben, protestantischem Sektierertum und Sendungsbewußtsein, geheimbündlerischem Dunkelmännertum, Weltuntergangstheoretikern, usw. würde es wahrscheinlich auch keinen fortschrittlichern Beitrag leisten.

Hätt jedenfalls kein allzu Gutes Gefühl dabei.

Liebe Grüße
Triona
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Petra-Susanne
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« Antwort #17 am: 23. Februar 2008, 00:56:58 »

Hallo Triona,

Zitat
Satire wäre sicher eine Möglichkeit, solchem Unfug die Spitze zu mehmen.
Aber glaubst du wirklich, daß allzuviele Menschen solchen Unfug  wirklich Gehör oder gar Glauben schenken?

Mit einfachen Retourkutschen begäbe man sich doch nur auf deren undiskutierbare Ebene.
Und die Gefahr zur Grenzüberschreitung zu religiöser Intoleranz, Rassismus usw. wäre sicher auch leicht gegeben.
(Gerade in Deutschland und mit Juden ... )

Einige Bedenken sind da wohl schon gerechtfertigt, sehe ich ein. Aber was mir vorschwebte, war gerade so, dass es jeder Nicht-Orthodoxe unmittelbar als fette Satire erkennen würde, ansonsten aber genau auf der gleichen Ebene läge und nur von jemand ernst genommen werden könnte, der Gleiches andersrum behauptet.

Bei den entsprechenden Formulierungen sollte man dann aber in der Tat sehr viel Fingerspitzengefühl walten lassen!

Liebe Grüße,

Petra
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Beate
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Geo Girl


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« Antwort #18 am: 23. Februar 2008, 01:06:42 »

Hallo Triona,

danke für Deinen Beitrag.

Jetzt mal im Ernst: macht es Sinn, Fanatiker zu karikaturisieren? Und gar welche aus einer anderen religiösen Tradition? Könnte das nicht u.U. zur Folge haben, dass sich auch gemäßigtere Mitglieder dieser Religionsgemeinschft verletzt fühlen (s.  aktuellen Streit um die Mohammed-Karikaturen)?

Bislang haben wir uns auf eine religionsunspezifische Weise über die Mutmaßung lustiggemacht. Das war auch gut so; denn derartiger Humbug kann (z.B.)  genausogut auch von fanatischen Christen verzapft werden. Wiseo sollten wir von diesem Weg abweichen?
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Viele liebe Grüße

Beate
DarkAngel
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Holland wird nicht mehr Europameister

hab+ich
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« Antwort #19 am: 23. Februar 2008, 08:20:23 »

es sollte vielleicht darum gehen religiöse fanatiker zu veralbern sondern eine breite front dagegen zu bekommen.
dieser fanatismus ist ist doch der menschen umbringt und länder in den absturtz treibt. ob nun islam , chrsten oder sonst irgendeine abstruse drecksabzocke und untrerdrueckungsmaschinerie.
man solte bestrebt sein den menschen freiheit beizubringen, nicht abhängigkeit als höchstes ziel.
dazu reicht aber eine veralberung nicht aus , dazu braucht es eine breite front damit solchen FU****N den boden entzogen wird fuer ihre menschenverachtung
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stoned and drunk
Triona
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« Antwort #20 am: 23. Februar 2008, 09:25:07 »

Konterbeispiel:

STRUWWELHITLER

A Nazi Story Book
by Dr. Schrecklichkeit

eine Parodie des Original Struwwelpeter
von Robert + Philip Spence

mit einem Vorwort von Joachim Fest

Neuausgabe (engl./deutsch) im Autorenhaus Verlag, Berlin 2006
engl. Original 1941

gibts bei Amazon

(Danke Roxy für den Tip mit der Struwwelliese)

Der Unterschied zu hier:
1. Hitler + Nazis waren keine religiöse Führer/Religion
2. England stand 1941 bereits im Krieg gg. Nazideutschland + zu der Zeit noch alleine

Klappentext (aus dem Vorwort von J. Fest):

Zitat:
"Das Buch ist ein Versuch des Jahres 1941, als England dem übermächtigen, nahezu ganz Europa beherrschenden Reich allein gegenüberstand, Hitler und sein System der Lächerlichkeit preiszugeben. Zwar tötet diese Lächerlichkeit weit seltener, als man meint, doch schafft sie Selbstbewußtsein und hildft nicht nur, die Schrecken des Krieges auszuhalten, sondern auch, sich neue Zuversicht zu verschaffen."
Zitat Ende


Ein weiteres Beispiel auf der selben Linie aus dieser Zeit ist Charly Chaplins Hitler-Parodie.
(Chaplin war übrigens auch Engländer, und nicht amerikaner, wie viele glauben.)

Hatte damals in der Situation wahrscheinl. seine Wirkung.
Ist mE aber bei Religionen, und seien sie noch so fanatisch oder verblödet, nicht unbedingt 1:1 anwendbar.

Und sehr leicht kann das auch abgleiten in die Nähe zu sog. Juden"witzen" a la
"Wieviel Juden passen in einen VW?
- 100.
2 vorne, 2 hinten, der Rest in den Aschenbecher."


Das u.ä. wurde zu meiner Jugendzeit noch immer wieder erzählt.
In manchen Kreisen wahrscheinlich auch heute noch.
Hab zum Glück noch nicht oft hören müssen, daß allzuviele darüber lachen konnten.
Aber immerhin der Erzähler muß ja einen Grund gehabt haben, daß er sowas überhaupt in einer Witzrunde erzählt.
Nachdenken kanns wohl nicht gerade gewesen sein.

Und noch was zum aktuellen Beispiel:
Kaum jemand wird wohl glauben, daß die Knesseth in der augenblicklichen Lage einem derartigen Antrag der Ultras zustimmen wird. Anderen politischen Unmöglickeiten wahrscheinlich schon eher.

Liebe Grüße
Triona
« Letzte Änderung: 23. Februar 2008, 09:33:16 von Triona » Gespeichert
Tsteffi
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« Antwort #21 am: 23. Februar 2008, 12:42:17 »

Mir fällt zu dem ganzen Unfug nur 1 Zitat ein:

Der Menschliche Glaube kann Berge versetzen.
Und diese Berge versperren einem dann ganz leicht den Ausblick auf die Realität.

Nur leider weiß ich nichtmehr von wem das ist.

Wenn es nach denen geht (und damit meine ich alle religiösen Fanatiker, egal welcher Religion) dann fahre ich sowieso zur Hölle.

Ich sehe es so: Gott hat mich so gemacht wie ich bin. Das zu verleugnen wäre Gotteslästerung.
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seamstress
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seamstress88
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« Antwort #22 am: 23. Februar 2008, 17:21:06 »

Meines Erachtens darf man sich über Alles und Jeden, das oder der sich der Lächerlichkeit preisgibt, auch lächerlich machen. Religion hin oder her. Man darf nicht jeden Blödsinn unwidersprochen so stehen lassen, nur weil man andernfalls irgendwessen religiöse Gefühle verletzen könnte.

Auch ein Großteil der Juden wird die Lächerlichkeit der Äußerungen des Schas-Politikers erkannt haben und entsprechende Reaktionen darauf nicht als Herabsetzung des Judentums an sich werten.

Sabine


Btw, muss mir mal wieder Monty Python's Life of Brian zu Gemüte führen...

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« Antwort #23 am: 22. März 2008, 01:41:10 »

...da stellt sich mir die Frage: sind denn alle nur bescheuert? Na aber ehrlich!

So weit kommts noch: weil ich eine Transe bin, ist auf der BAB5 früh um 5 einer an den Baum gefahren... Wie derart vernagelt muß man denn sein, um sowas darzulegen?

Am Erdbeben war ich jedensfalls nicht schuld. Grin

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seamstress88
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« Antwort #24 am: 22. März 2008, 01:54:17 »

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« Antwort #25 am: 22. März 2008, 03:01:17 »

öhm, nö... *verlegen grins

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