Christa-Rheya
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« Antwort #750 am: 11. Mai 2008, 00:07:36 » |
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Meine Lieben,
so vernehmt die Geschichte , wie sie sich einst am Hofe entfernt Verwandter von uns zugetragen hat.
Es ist die Zeit in der neue Gedanken sich in Europa ausbreiten, in Frankreich die Revolution ihre Schatten voraus wirft und meine Lieben in England sich mit den abtrünnigen Kolonisten in Amerika herumschlagen. Kurz gesagt, es unsereins in Europa bei Gott nicht mehr leicht hatte.
Ich erzähle die Geschichte eines Dieners, der es damals wagte unsereins die Stirn zu bieten und so auch für den Geist der damaligen Zeit stand. Zunächst aber ist es die Geschichte einer Liebe.
Nun , an jenem namhaften Hof regierte mein lieber Ahne – nennen wir ihn aus Diskretionsgründen – Graf A. und seine Frau, Gräfin R.
Wie es eben so geht, auch an der schönsten Beziehung nagt der Zahn der Zeit. Uronkel Graf A. hatte das Interesse an seiner Frau verloren und ein Auge auf die schöne Dienerin S. geworfen, die aber ihrerseits dem Diener F. - eben der besagte - schon zur Ehe versprochen war. Seinen Diener wollte der Herr Graf mit dessen alten Eheversprechen an die ältliche Dame M. erpressen um so freie Bahn zur attraktiven S. zu haben.
Selbstverständlich stieß dies Urgroßtante R. sauer auf und so schmiedete sie mit diesen impertinenten Dienern F. und S. einen Plan, um Großonkelchen A. einen Denkzettel zu verpassen. Tante R. diktierte S. einen kompromittierenden und fingierten Liebesbrief, in dem die schöne S. dem Grafen ein Stelldichein verspricht, zu dem aber dann Tante R. selbst gehen wollte.
Im nächtlichen Schlossgarten erscheint dann auch in den Kleidern der Dienerin Tante R. höchstpersönlich und es kommt - um es neudeutsch zu sagen - zum "show down ". Onkel A. muß erkennen, daß er sich zum Esel gemacht hat nachdem er die Verwechslung erkannt hat und bittet Tante R. um Verzeihung. Sein Diener F. aber erhält seine geliebte S. zur Frau - - happy end - - schöne Geschichte.
Aber damals eben nicht ohne politische Brisanz. Kratzte doch ein einfacher Diener nicht unerheblich an der Autorität meines Urgroßonkels. "Bild" gab es damals noch nicht, aber Schreiberlinge durchaus wie einen Monsieur de B., der daraus kurzerhand eine Komödie machte . Gott sei Dank hat Onkel Leopold das Stück sofort verboten. Aber es half nichts. Es wurde als Vorlage für ein berühmtes Bühnenwerk "umfrisiert" und machte bei der Uraufführung richtig Furore. Sechs Stunden dauerte die Uraufführung, denn jeder Akt mußte auf Verlangen des Publikums wiederholt werden.
Habt ihr die Geschichte erkannt ? Welches Werk meine ich ? Eigentlich nicht schwer, aber amüsant. Heute noch. Mit noch einigen hier nicht erwähnten Verwicklungen. Und auch einem Pagen, dem verkleidet in Frauengewändern aus der Patsche geholfen wird gibt es auch. Na, wenn unsereins das nicht interessiert ?
Noch ein Hinweis zum Schluß. Die Ehefrau des Meisters, der in so vollendeter Weise meine Erzählung auf die Bühne brachte, hieß – Konstanze.
Christa-Rheya v. Freyberg
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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es !
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Christa-Rheya
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« Antwort #752 am: 11. Mai 2008, 06:59:47 » |
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Kurz und knapp. Richtig.
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nina_vem
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« Antwort #753 am: 11. Mai 2008, 12:33:17 » |
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Nun denn, neues Spiel neues Glück:
War's die Lerche? Oder doch die Nachtigall? *Zoff, Zank und Zermürbung*
Wer schrieb darüber, was passiert wenn klassische Tragödien, nicht wie geplant tragisch enden?
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Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
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Christa-Rheya
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« Antwort #754 am: 11. Mai 2008, 18:17:31 » |
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Romeo und Julia v. W. Shakespeare. Und ist`s keine Tragödie, ist`s wohl ne Komödie.
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nina_vem
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« Antwort #755 am: 11. Mai 2008, 19:37:10 » |
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Romeo und Julia v. W. Shakespeare.
Das ist die fragliche klassische Tragödie / Komödie /wasauchimmer  , die aber nur die Vorlage für das Stück des gesuchten Autors ist. Also noch nicht ganz gelöst.
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Christa-Rheya
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« Antwort #756 am: 11. Mai 2008, 21:14:02 » |
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Deine Fragestellung ist sehr verklausuliert. Der Stoff wurde später vielfältig aufgenommen. Ist es weder Tragödie, noch Komödie muß es das Drama sein. Es bietet sich an:
Georg Philipp Harsdörffer (1649): Die verzweifelte Liebe Christian Felix Weiße (1768): Romeo und Julie Friedrich Wilhelm Gotter (1776): Romeo und Julia Ephraim Kishon (1974): Es war die Lerche
Weiter komm ich nicht. Müssen die Literaturkundigen hier weitermachen.
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nina_vem
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« Antwort #757 am: 11. Mai 2008, 21:40:00 » |
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Weiter komm ich nicht.
Musst Du auch nicht, Ephraim Kishon (1974): Es war die Lerche
ist richtig. http://www.ephraimkishon.de/es_war_die_lerche1.htmNun dürfen Eure Hochwohlgeborenheit uns niederes Volk mit einer neuen brilianten Frage ergötzen. 
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Christa-Rheya
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« Antwort #758 am: 11. Mai 2008, 21:55:40 » |
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Nun dürfen Eure Hochwohlgeborenheit uns niederes Volk mit einer neuen brilianten Frage ergötzen.  O.k. sehr gerne. Die neue brilliante Frage lautet: Was ist 2 + 2 ?
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Jennifer Anson
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« Antwort #759 am: 11. Mai 2008, 21:57:17 » |
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Ich weiß es ich weiß es ....
HIER ICH !!!! *winke*
2+2 = Die Wurzel aus 16 ;-)
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Wer mich nicht so akzeptiert wie ich bin, soll es einfach bleiben lassen 
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Konstanze
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saufen gegen Rechts
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« Antwort #760 am: 11. Mai 2008, 21:59:18 » |
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Partnertausch
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nina_vem
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« Antwort #761 am: 11. Mai 2008, 22:07:19 » |
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Eine Addition.
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Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
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Christa-Rheya
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« Antwort #762 am: 11. Mai 2008, 22:35:30 » |
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We are not amused ! Alles falsch !
2+2= 22 !!!
Grundlegende Mathematik meine Damen !
Ich schlage vor, Frau Anson macht weiter, ich glaube bei ihr ist Hopfen und Malz noch nicht ganz verloren.
Die Hochlöblichkeit, C-R.
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nina_vem
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« Antwort #763 am: 12. Mai 2008, 00:09:44 » |
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Haha, solch kreativen Umgang mit Mathematik wollte ich meinem Mathelehrer damals auch immer verkaufen, doch leider hatte der überhaupt gar kein Phantasie  .
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Die einzige wirkliche Grenze ist das Ende der Phantasie.
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Jessica
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Ich bin nicht schizophren! Ich auch nicht!
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« Antwort #764 am: 12. Mai 2008, 00:51:17 » |
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[..] 2+2= 22 !!! [..]
Komm mir vor wie bei 9live 
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