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Autor Thema: als mann frauenkleidung anprobieren  (Gelesen 2825 mal)
natalie84
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Meine Augen! Ein Traum! :-D


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« Antwort #15 am: 17. Juni 2008, 05:59:24 »

meine beste freundin ist eine der wenigen die es von mir wissen. sie will jetzt mit mir shoppen gehen und wenn mir was gefällt sag ich ihr das und sie geht für mich bezahlen. sie kann mich auch immer gut beraten wenns um eye liner und make up geht. wenn ich eine perücke kaufe sag ich das die für meine freundin ist. in einer anderen stadt wäre es mir egal aber hier bei uns kennen mich zu viele...
die klogeschichte von becks ist ja der hammer Grin ich hab mal echt lust gestylt auf party in einer anderen stadt zu gehen aber allein würde ich mich wohl nicht trauen... naja vielleicht finde ich ja hier jemanden der mich mal mit auf party nimmt Smiley
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Sabine1961
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« Antwort #16 am: 17. Juni 2008, 08:24:48 »

Zur Kanrnevalszeit begann ich, das erste mal Frauenbekleidung zu kaufen. Wenn mich jemand fragen sollte, dann hätt ich gesagt, das ich mich als Frau verkleiden möchte (was ja auch stimmt!), aber mich hat niemand gefragt und mir viel auf, das auch die Frauen in den Abteilungen nicht komisch gucken. So wurde ich beim Klamotten-Kauf immer sicherer.
Zum Einkaufen bevorzuge ich große Bekleidungskaufhäuser, der Anonymität wegen.
Inzwischen gehe ich gern shoppen, und kann die Frauen verstehen, die stundenlang shoppen und anprobieren, denn so mache ich auch gern.
Mit der Zeit mach ich mir auch nichts mehr draus, wenn doch eine Frau mal komisch schaut - egal.
Biss'l komisch ist's noch, wenn ich mir Slips und BH's kaufe, aber was soll's, ist mir egal, was die Verkäuferinnen denken.
So kann ich inzwischen ganz relaxt shoppen gehen, und ich find's TOLL!!!
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Polly
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Kleene_Polly
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« Antwort #17 am: 18. Juni 2008, 00:27:35 »

Also sehr praktisch ist es, wenn man (s)eine Freundin mitnehmen kann zum Shoppen. So lässt sich ganz leicht das eine oder andere Teil aussuchen, der Freundin über den Arm hängen und dann zusammen in die Umkleide verschwinden, denn der Freund soll ja schließlich beraten und so. Wink Sobald man hinter dem Vorhang verschwunden ist, sehen die anderen Kunden ja nicht, wer sich dahinter gerade umzieht. An der Kasse ist es ganz einfach: der Mann zahlt, die Freundin sagt "Danke, Schatz!", gibt ihm ein Küsschen und nimmt die Tüten an sich - bis zum Auto, wo man(n) dann die Tüten an sich reißen und die Beute noch mal vorm Losfahren bestaunen kann. Grin
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natalie84
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« Antwort #18 am: 18. Juni 2008, 04:08:30 »

Also sehr praktisch ist es, wenn man (s)eine Freundin mitnehmen kann zum Shoppen. So lässt sich ganz leicht das eine oder andere Teil aussuchen, der Freundin über den Arm hängen und dann zusammen in die Umkleide verschwinden, denn der Freund soll ja schließlich beraten und so. Wink Sobald man hinter dem Vorhang verschwunden ist, sehen die anderen Kunden ja nicht, wer sich dahinter gerade umzieht. An der Kasse ist es ganz einfach: der Mann zahlt, die Freundin sagt "Danke, Schatz!", gibt ihm ein Küsschen und nimmt die Tüten an sich - bis zum Auto, wo man(n) dann die Tüten an sich reißen und die Beute noch mal vorm Losfahren bestaunen kann. Grin

Genau so hab ich es vor wenn ich mir die Tage meinen Rock kaufe. Ich hoffe sie hat Zeit. Ich gehe mit meiner besten Freundin. Meine richtige Freundin will ich noch nicht überfordern. Sie weiß es aber hat sich glaube ich noch nicht dran gewöhnt...
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Ronja
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Pixelhexe

480609151
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« Antwort #19 am: 18. Juni 2008, 07:21:28 »

Wenn man(n) seine Größe weiß, ist es kein Problem, einkaufen zu gehen. Ich brauchte unbedingt was um Anziehen zum Stammtisch vorigen Freitag und meine Bestellung war noch nicht da.
Also hab ich mir im Kaufhaus eine Jeans ausgesucht und bin nach Anprobe zur Kasse. Die Frauen, die sich in der Damenabteilung befunden haben, haben mich nicht eines Blickes gewürdigt!
Schlußendlich fragte die Verkäuferin mich nur, ob ich sicher sei, was die Größe anbelangt und ob die Jeans der Dame auch passen würde...  Grin Grin Kein Kommentar meinereiner...

Hat sie natürlich nicht - ich hab mich beim Bund verhaun - und bin wieder ins Kaufhaus und mit einer Verkäuferin (relativ jung - knapp 23...24) zum Regal, um die Jeans umzutauschen. Und auf die Frage hin, wie die Dame denn die Jeans probieren könnte, um weitere Rennerei zu vermeiden, habe ich ihr ihr gesagt, dass die Jeans für mich sei und ich etwas anders als die Anderen wäre. Von da an stand ich in der Damenabteilung in der Kabine und habe mir Jeans bringen lassen und sie probiert und bin von der Verkäuferin gut beraten worden; ohne Bedenken.
Dann kam noch die Frage, ob ich Absätze trage und wie hoch diese seien, ob Stiefel etc...
Alles in allem, ich bin gut beraten worden und als zufriedener Kunde en homme dort rausspaziert.
So kanns auch gehen! ...und das in der tiefsten Provinz...  Cheesy Cheesy
Damit hätte ich partout nicht gerechnet, aber ich habs auch drauf angelegt, und war überrascht!

lg Ronja
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Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht. Fritz Nietzsche
Jennifer Anson
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« Antwort #20 am: 18. Juni 2008, 07:22:29 »

Zu diesem Thema ist mir gerade letzten Samstag etwas sehr merkwürdiges passiert. Es ist allerdings bezeichnend dafür wie sehr man sich selber unter Druck setzt ... .unsinnigerweise.....

Da ich meinen Arbeitsalltag leider noch als Mann verleben muß (was hoffentlich bald ein Ende findet), muß ich ab und an eben noch Männerklamotten kaufen. Wenn auch nur noch das unbedingt nötigste. Aber da ich privat fast ausschließlich als Frau lebe und unterwegs bin, kaufe ich meine Männerklamotten eben en femme. Und man glaubt es nicht, aber ich fühlte mich schrecklich beobachtet ..... Dabei gibt es doch sicherlich weit mehr Frauen die für Ihre Männer (schon aus selbstschutz "Stilgründe" Grin) Klamotten kaufen.

Ein eindeutiger Beweis, dass man sich nur selber denkt es ist was nicht OK und alle beobachten einen. Die meißten Menschen sind aber doch eher so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie das nciht mal registrieren.


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Wie man an meinem Avatar sieht rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, außerdem bin ich hinter meiner blauen Maske nicht zu sehen. Aber trotz der Gurken, bin ich gegenüber der wichtigen Dinge nicht blind.
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« Antwort #21 am: 18. Juni 2008, 21:29:53 »

hallöle!

Also das Problem mit dem Klamottenkauf habe ich nun, Gott sei dank, nicht mehr, da ich nur noch en femme einkaufen gehe.

Anfangs haben natürlich meine Stammverkäuferinnen in meinen Stammgeschäften etwas ungläubig geschaut, als ich die erste Zeit als Mann Frauenklamotten ausgesucht habe. Aber das hat sich mitlerweile auch gegeben, und sie kommen da auch schon mal auf mich zu, da sie nun auch wissen, wonach ich immer mal suche. Dabei ist es auch schon fast egal ob ich als Frau oder als Mann (mal fix in der Mittagspause) einige sachen einkaufe (z.B. ich als Mann in Arbeitsklamotten vor dem Strumpfhosenregal - mus irgendwie super ausgesehen haben - einige haben sich rumgedreht - aber mich stört das ja schon nicht mehr).

Also, ich sage mal so, die Zeit macht alles zur normalität, auch wenn zwischendurch mal der Mann für die Frau einkaufen gehen muss.

In der Anfangszeit habe ich natürlich auch einen gute Bekannte mitgenommen, damit ich am Anfang nicht zu oft völlig daneben liege mit den Klamotten.

Lg Rafaela
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