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Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. 05. September 2008, 14:45:57


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Autor Thema: Medizinische Behandlung transidenter Menschen  (Gelesen 1973 mal)
-psy-
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« am: 27. Dezember 2007, 16:59:39 »

Hi, ich will hier keine lange Leidensgeschichte schreiben, um hier Irgendjemanden noch ungewollte Depressionen zu verpassen. Also, kurz das Übliche, zur Situationsbeschreibung. Ich fühle mich als Frau, mit einem extrem ins männliche tendierenden Körper, wo hier die Grenzen zwischen Geist und Materie verlaufen weiß keiner so genau, und dass ist meiner Meinung nach auch sekundär. Wie sich im Folgenden zeigen wird. Leider habe ich diese Tatsache bis vor etwa 4 Monaten, zum großen Teil, ins Unterbewusste verdrängt. Da ich nun aber meine Uremotionen wachgerufen habe kann und will ich sie auch nicht mehr aufhalten.
Aber um mich in der Öffentlichkeit so zu zeigen, wie ich mich fühle, halte ich es für zwingend erforderlich, Geschlechtsangleichende Maßnahmen durchzuführen.

 >:(Leider macht mir aber nun nicht nur der Umstand, dass ich nicht früher hätte meinen Kopf aufbrechen können, um nicht so viel von meiner Jugend zu versäumen, zu schaffen, nein auch aus meinem sozialen Umfeld schlägt mir der Wind entgegen. Aber der größte Fels, den es niederzureißen gilt, ist in meiner Brandung die menschenverachtende Behandlung von Transidenten Menschen in unserem Staat.

Ich hoffe mir kann jemand ein paar Antworten zu folgenden Fragen geben.:

Wie lange dauert es eigentlich im Regelfall, bis man Hormone verschrieben bekommt?

Ich habe mich vor zwei Monaten an eine psychologische Praxis gewand, ungeachtet der Tatsache, dass ich weder psychologische Hilfe brauche (Ich weiß ja wohl immer noch am besten selbst, was ich bin und was ich möchte!), noch dass ich auf mein im Grundgesetz verankertes Recht, auf Privatsphäre, nicht verzichten möchte.

„Das ist bei der Regierung sowieso bald abgeschafft.“

Nun ich warte bis heute auf den Hauch eines Ansatzes, einer Behandlung, im Sinne von Geschlechtsangleichendenmaßnahmen. Statt dessen soll ich stundenlang einen wildfremden Menschen zu labern, der wiederum nur darauf aus ist mir, in seiner egomanisch patriarchalen Einstellung, das Wort im Mund umzudrehen und mir, nach psychopathologischen Richtlinien, eine Krankheit anzuhängen.
Während mir meine Lebenszeit davon läuft und je älter ich werde umso weniger Wirkung erzielen diese Medikamente.
Als ob dass noch nicht genug wäre, wird mir zu allem Überfluss auch noch gesagt man müsse ein zweites Gutachten einholen.

Da frage ich mich doch, welches Ziel unsere Gesundheitspolitik hat?
„Sieht mir ganz nach einem Zuchtprogramm, für potenzielle Amokläufer und Selbstmörder aus.“

Also noch mal sachlich welche Schritte kann ich einleiten, um hier schneller voranzukommen. Wie lange dauert es wirklich. Wann kann ich mit einer Bart Epilation rechnen.
Sind hier rechtliche Schritte möglich, wenn ja gegen wen kann ich klagen.

Schaffe ich das noch, bevor ich wieder in den Ozean, allen Ursprungs, eintauche.
Die Zeit ohne Vortschritt, ist eine Zeit die zurückgeht. Cry
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diana76
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« Antwort #1 am: 27. Dezember 2007, 17:04:00 »

servus hier ...
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Veronica
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brigitte_veronica
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« Antwort #2 am: 27. Dezember 2007, 18:17:38 »


Fein,

selbst ist Homo Erektus im Zeichen des Mars,

weiter so....


Veronica
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laura
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« Antwort #3 am: 27. Dezember 2007, 20:48:57 »

@psy: wie man in den wald ruft ...
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Christine
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« Antwort #4 am: 27. Dezember 2007, 21:07:23 »

Hallo psy,

ich kann Dich gut verstehen. Auch ich versuche seit einiger Zeit eine Beratungsstelle zu finden, laufe aber wie gegen eine Wand. 

Momentan lese ich das Buch "Die weiße Feder" von Nadia Brönimann in dem es logischerweise - sonst würde ich es hier nicht erwähnen - über den Weg von Mann zu Frau geht. Im Anhang des Buches sind ein paar Adressen aufgelistet:

dgti - Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V.
c/o Helma Kathrin Alter
Godorfer Hauptstrasse 60
50997 Köln
Tel./Fax: 0 22 36/83 90 18
Internet: www.dgti.org

Habe mich an diese Organisation schon mal per email gewendet, leider keine Antwort.

TransGermany
c/o H. Nietsch
Tieckstraße 8
011099 Dresden
Tel: 03 51/5 63 62 35
Email: kontakt@trans-germany.info
Internet: www.trans-germany.info

transX
Informationsstelle für Transsexualität und Geschlechterfragen
Postfach 40
CH-8037 Zürich
Tel: 0878/80 80 87
E-mail: webcontact@transX.ch

Homepage der o. g. Autorin: www.transX.ch/nadia

Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen und ich kann Dir nur beipflichten: Ich habe heuer die 40 vollgemacht und zu lange gepennt bzw. verdrängt.

LG Christine
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Christine
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« Antwort #5 am: 27. Dezember 2007, 21:11:42 »

Nochmal ich:

Habe gerade die page trans-germany.info mal angeklickt: "Die domain steht zum Verkauf". Zum Teufel...

Christine
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diana76
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« Antwort #6 am: 27. Dezember 2007, 21:18:13 »

@psy: wie man in den wald ruft ...
... Vorsicht! Baum fällt ...
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Michela
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« Antwort #7 am: 27. Dezember 2007, 22:17:55 »

Hallo Psy,

gemäß der blöden "Standards of Care" musst du ein Jahr in Behandlung beim Psychologen sein, ehe es Hormone gibt. Eine Nadelepi auf Krankenkasse gibt es auch erst spät. Wenn dein Psychologe auf eigene Verantwortung von den Standards abweicht, geht es auch schneller mit den Hormonen. Ich gehe genau deshalb extra zu einem Experten, der dauernd TS-Patientinnen hat, denn ein Wald-und-Wiesen-Psychodoc wird sich vermutlich eher streng ans Lehrbuch halten.

Du brauchst den Psycho übrigens nicht, damit er dich behandelt (TS ist "unheilbar"), sondern erstens für die Diagnose und zweitens, damit er dir durch die Pubertät hilft. Nur er kann auch die nötigen Gutachten schreiben für Namensänderung, Krankenkasse usw. Daher würde ich nicht so negativ dem Doc gegenüber eingestellt sein! Er ist da, um dir zu helfen. Wenn du mit gerade deinem Doc nicht klarkommst, suche dir schnell einen anderen!

Transsexualität ist eine "Krankheit", denn sonst würden die Krankenkassen nichts zahlen müssen. Und spätestens die geschlechtsangleichende OP (falls gewünscht) zahlst du bestimmt nicht mal eben vom Weihnachtsgeld. Wink Es will dir bestimmt keiner was anhängen, das Verfahren heißt Differentialdiagnose. Da niemand weiß, wie man Transsexualität sicher diagnostizieren kann, werden alle anderen denkbaren Störungen ausgeschlossen. Wenn nichts mehr übrig ist, was du haben könntest, dann bist du TS.

Was sehr viel hilft (mache ich auch), ist eine Bartentfernung so schnell wie möglich. Das Passing ist dann einfach viel besser. (Außerdem fangen bei mir die ersten Barthaare an grau zu werden.) Weil du das dann selbst bezahlen musst, ist dieser Weg nicht immer möglich. Falls du hellhäutig bist (also zur "weißen Rasse" gehörst) und dunkle (nicht blonde oder graue) Barthaare hast, kannst du das für ca. 1200 bis 1600 Euro mit Laser oder IPL machen lassen.

Du schreibst, du seist in einem sehr männlichen Körper. Bitte mache dir keine Illusionen bezüglich der Hormontherapie. Dein Gesicht wird etwas runder, du setzt etwas Hüftspeck an. Aber dein Knochenbau, deine Füße und Hände, deine Körpergröße bleiben dir erhalten! Auch Stirnwülste, Nase, Kiefer usw. könnte man nur mit ziemlich extremen Schönheits-OPs ändern (Michael Jackson lässt grüßen). Sollte dein Passing also aus biologischen Gründen nicht hinreichend sein, solltest du damit klarkommen, dein Leben lang als Transe erkannt zu werden - und dieses in deinen Zukunftsträumen berücksichtigen.

Ich hoffe, dir jetzt nicht zu altklug daher zu kommen, immerhin stehe ich selber noch ziemlich am Anfang.

Liebe Grüße, Michela
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Veronica
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brigitte_veronica
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« Antwort #8 am: 28. Dezember 2007, 00:29:35 »

Leuts, Leuts, Leuts....

Einmal in den Spiegel schauen, die Wirkung aufs Auditorium Maximum im Hinterkopf tragen, d,h. die Möglichkeit während des Alltagstest zum Lacher der Gesellschaft zu werden taxieren und getreu dem Motto leben:
Always look on the bright side of life....

Selbstbewusstsein in allen Ehren, aber es gibt auf dem Wege von M nach F gewisse Regeln, die eingehalten werden müssen. So einfach ist das und so extrem wird das.

Selbsthilfegruppen, DGTI ( Frau Alter....Lacher der Nation:  "Ich bin eine Frau, leider Missgebildet mit ohne Möpsen und ohne Gebärmutter aber mit einem Penis", ist ja auch Vater von Kindern, Herausgeber des, die Welt öffnenden, "Ergänzungsausweis" und dem Drang sebst der schrägsten Person den Hammelsprung zu erlauben... ) bringen das, was der Sucher finden will....Aufforderung zur Beschneidung, egal ob FzM oder MzF und die Neigung dem Gruppenguru folgen zu wollen.
Eine gesunde Differentialgeometrie...oder so...ist Voraussetzung für die zukünftige Beschneidung. Also, anpacken und Mut zeigen, die Wirkung ist orgastisch.

Wer mehr wissen will wende sich an Beate_R oder mich persönlich oder Andere, die alles durch haben  Grin

Gruß
Veronica

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-psy-
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« Antwort #9 am: 28. Dezember 2007, 00:44:21 »

Nun, ja. Erst mal vielen Dank für eure Kommentare.

Ist natürlich erst mal wieder ne ziemliche Menge an Emogeröll, was verarbeitet werden muss.
Sorry, wenn ich für irgendjemanden zu stark gewettert habe, wenn mich die archetypische Macht des Moments überrollt, Borderline ich halt gerne ein bisschen.

Wie gesagt alles im allen dauert mir das halt einfach zu lange.
Ich sitze halt wie auf Kohlen und selbst kiffen bringt nur geringfügige Besserung.

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass die Psychologin schlecht ist an die ich mich gewand habe, schließlich wurde sie mir von Praxis erprobten TG empfohlen und ich wäre wohl nicht mehr bei ihr, wenn sie so arg schlecht wäre.

Leider habe ich keine Kohle um eine Bartepilation zu bezahlen, wie wahrscheinlich die meisten. Aber diese These, deren Gedankenwindungen ich nicht zum ersten Mal durchgehe, erscheint mir für ein entsprechendes Passing, mich zumindest teilweise natürlich zu geben, und nicht wieder in meine typische Insektenagonie zu verfallen, von zureichender Bedeutung zu sein. Wäre schön, wenn es hier irgendwie noch andere Möglichkeiten gebe, meinen Bart auszureißen oder zumindest zu retouchieren. Wobei sich hier wieder ein neues Problem für mich ergibt, ich stehe nicht so sehr auf Make-up, vor allem, nicht wenn es so unnatürlich rüberkommt.

Vielleicht sollte ich ja etwas, dem „Marilyn Manson Trend“ nachgehen.

Vor allem ist aber wohl ein fehlendes Sexualleben für meine verschieden, physisch vorhandenen, Psychosomatischen „Störungen“ verantwortlich, allerdings lerne ich, mit vor gehaltener Hand gesagt, immer besser damit umzugehen. Jetzt, wo ich mich unserem Bewusstseinskern Schale für Schale immer weiter annähern kann, um die negativen Energien, die ich verspüre, subsumarum in positive autosuggestiv weibliche Schwingungen umwandeln kann. Das heißt die Vernetzung der beiden Gehirnhälften, emotionaler und rationaler Gedankenwelt, funktioniert besser. Kurz ich kann besser zu meinen Gefühlen stehen, da ich diese, in Selbstreflektion, erkennen lerne.

Ach so, noch mal zur Ausprägung männlicher Züge an meinen Körper diese entsprechen zwar eh jedem subjektiven Einzellempfinden mehr oder weniger. Aber mit „extrem ins männliche tendierenden Körper“ habe ich, was hier sprachlich nicht ganz zum Ausdruck kam (habs wohl in meinem Gedankenüberschuss nicht gesehen), eher genitale Merkmale gemeint. Ansonsten kann ich mich mit meinem Körper und meinem Gesicht, situationsabhängig, relativ gut anfreunden, da ich eher einen athletischen Körper habe und die paar prägnanten Züge in meinem Gesicht, weiß ich zu schätzen, da sie eben auch zu mir gehören.

Lange rede kurzer Sinn, ich werde wohl weiterhin alles Geben, um mich hingebungsvoll in den Dienst der Sache zu stellen.

Ach so gibt es eigentlich die Möglichkeit sich bei zu starker psychischer Belastung vorübergehend krank schreiben zu lassen. Ich habe nämlich immer öfter das Gefühl, dass mir ein acht Stunden Arbeitstag im Moment bei einigen Fragen der Selbstfindung im Weg steht, und das fühlt sich wirklich nicht toll an. Eine Symptomliste erspar ich euch mal lieber.
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diana76
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« Antwort #10 am: 28. Dezember 2007, 00:53:44 »

...Make-up, vor allem, nicht wenn es so unnatürlich rüberkommt...


sicher?

das richtige make-up, die nötige übung und das funzt ...
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Jula
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« Antwort #11 am: 28. Dezember 2007, 09:29:03 »

Psy schrieb
Zitat
ungeachtet der Tatsache, dass ich weder psychologische Hilfe brauche (Ich weiß ja wohl immer noch am besten selbst, was ich bin und was ich möchte!), noch dass ich auf mein im Grundgesetz verankertes Recht, auf Privatsphäre, nicht verzichten möchte.
....

Nun ich warte bis heute auf den Hauch eines Ansatzes, einer Behandlung, im Sinne von Geschlechtsangleichendenmaßnahmen. Statt dessen soll ich stundenlang einen wildfremden Menschen zu labern, der wiederum nur darauf aus ist mir, in seiner egomanisch patriarchalen Einstellung, das Wort im Mund umzudrehen und mir, nach psychopathologischen Richtlinien, eine Krankheit anzuhängen.
Während mir meine Lebenszeit davon läuft und je älter ich werde umso weniger Wirkung erzielen diese Medikamente.
Als ob dass noch nicht genug wäre, wird mir zu allem Überfluss auch noch gesagt man müsse ein zweites Gutachten einholen....

Liebe Psy,
du wendest dich an die Ärzte nicht wegen Hilfe, sondern weil du jemanden suchst (in dem Fall wohl die Krankenkasse) der dir deine Wünsche bezahlt!
Sieh es mal so: wenn du auf die Regeln pfeifen willst, dann kannst du das. Dann musst auch auch konsequent sein und deine Wünsche selber finanzieren.

Wenn du das nicht willst oder kannst, dann musst du das Spiel halt nach den Regeln derer spielen, die den Spaß schließlich bezahlen sollen.

Deine Einstellung, die ich verkürzt als "erst muss ich wie ne Frau aussehen, bevor ich als Frau auf die Straße gehe" darstellen würde, halte ich für schwierig.
Sie deutet, ebenso wie andere Äußerungen von dir, darauf hin, dass du von psychlogischer bzw. psychotherapeutischer Unterstützung wirklich profitieren könntest!
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Meine Site: http://www.julaonline.de/

"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
diana76
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« Antwort #12 am: 28. Dezember 2007, 09:42:27 »

... ist es nur das aussehen ? oder doch viel mehr? dinge wie stimme, wirkung, mimik, verhalten ect. pp die eine frau zu einer frau machen ....

...wirkt eine "sexbombe", die "rülpsend & furzend" durch die weltgeschichte stöckelt weiblich? ...
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Beate
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« Antwort #13 am: 28. Dezember 2007, 11:52:50 »


Als ob dass noch nicht genug wäre, wird mir zu allem Überfluss auch noch gesagt man müsse ein zweites Gutachten einholen.
Für die Vornamensänderung musst Du das. Aber entwirre doch erst mal die medizinischen und die juristischen Aspekte.
Zitat
Wie lange dauert es wirklich. Wann kann ich mit einer Bart Epilation rechnen.
Sind hier rechtliche Schritte möglich, wenn ja gegen wen kann ich klagen.
Unsere SOCs sehen ein Jahr psychotherapeutische Begleitung vor der Hormonindikation vor. Die von Dir gewünschte (Nadel-) Epilation ist grundsätzlich eine Kassenleistung, wenn sie von einem Dermatologen durchgeführt wird, Laser-EPI auch dann definitv nicht. Da Dermatologen praktisch keine Nadelepi anbieten, ist eine Einzelfallbewilligung notwendig. Die bekommst Du sehr schwer, je nach Vorgehensweise des jeweiligen medizinischen Dienstes nicht unter einem halben Jahr HRT, oft genug erst sehr deutlich später.

Klagen kannst Du natürlich, aber Du benötigst einen konkreten Grund. Der liegt beispielsweise dann vor, wenn die Kasse die Übernahme der Behandlungskosten ausdrücklich verweigert. Ist das beretis geschehen? Danach gehts dann zum Sozialgericht, Verfahrensdauer O(3) Jahre.

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Viele liebe Grüße

Beate
cvetoslava
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« Antwort #14 am: 31. Dezember 2007, 15:22:28 »

Aber der größte Fels, den es niederzureißen gilt, ist in meiner Brandung die menschenverachtende Behandlung von Transidenten Menschen in unserem Staat.


Hallo Psy,

schön, dass Du das auch erkannt hast. In unserem Staate musst Du Dich zum geistesgestörten Mann gemäß F 64.0 machen, owohl das neusten neurologischen Forschung widerspricht. Als ich dann nach 6 Monaten im Sommer 2004 die Diagnose hatte, erhielt ich Hormone, damals noch die vom lokalen Hormonguru befürworteten Estrifam +Androcur. Inzwischen habe ich auf i.m. Injektion umgestellt.

Die Vornamensänderung hatte ich dann im Sommer 2005. Anfang 2006 erhielt ich die OP-Indikation und wurde am 28.06.06 in Göttingen geschlechtsangleichendoperiert, rechskraft der Personenstandsänderung 28.12.06.

Die Begutachtungsprozess verletzt schon teilweise die Menschenwürde, aber zum Erreichen des Ziels habe ich mitgespielt.

Besonders dass der Ex-Therapeut und Urologe aus Münster Befundberichte mit männlichen Namen und Titel Herr verfasst haben, verdeutlicht, dass wir für die nur "gestörte" Männer sind. Aber stattdessen werden diese Ärzte von der lokalen SHG noch hofiert, stattdessen man/frau sich mit denen thematisch auseinander setzt.

Spiel das Spiel nach den Standrads of Care mit und mache anschließend, was Du möchtest.

Liebe Grüße

Cveta, aus Trotz jetzt erst recht Babymädchen
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Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita.
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