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Autor Thema: Neuer ModeTrend: Burka  (Gelesen 2575 mal)
Konstanze
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« am: 21. März 2008, 16:41:21 »

Ich hab  schon seit einiger Zeit eine (um Nena zu becircen)

Toyra Corsetant pflegt diesen Stil auch schon länger


und eine Barbie gibts auch mit Burka:
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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
Beate
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« Antwort #1 am: 21. März 2008, 17:14:02 »

Hi Stanze,

schäm Dich was, so sündige Bilder hier reinzustellen. Da sieht man ja das Gesicht!
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Viele liebe Grüße

Beate
ferun
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« Antwort #2 am: 29. März 2008, 11:31:43 »

Modetrend? Also ich kann nur hoffen das dieses Kleidungsstück (?) nie zum Trend wird in unseren Regionen und es in anderen irgendwann seine Berechtigung verliert, die es heute leider in den Köpfen einiger noch hat. Wie auch immer die Gründe mancher Frauen in muslimischen Ländern aussehen, es ist und bleibt eine unmenschlche Beschneidung der persönlichen Freiheit, die Burka wie z.B. in Afgahnistan so gut wie immer zu tragen.



Was für ein Leben ist es denn? Damit sage ich nichts über Kopftücher aus. Aber meine Meinung ist, über solche Mode (?) noch Scherze zu machen ist überflüssig, bedenkt man die Lage vieler Frauen auf der Welt, die damit real konfrontiert sind. Da hilft es auch nichts das bei Tranny & Spaß dabei, einzustellen. Es ist kein Spaß!
« Letzte Änderung: 29. März 2008, 11:36:13 von ferun » Gespeichert

THE ONLY REAL VOYAGE OF DISCOVERY CONSISTS
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nicoletvcgn
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157469729 NicoleMyhreSL nicoletvcgn
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« Antwort #3 am: 29. März 2008, 11:56:02 »

das ist ja auch eine etwas ländliches modell ferun
trend wird wenn überhaupt sowas:

siehe auch hier :-)
http://blog.zeit.de/joerglau/2007/12/13/burkini-in-almelo_935

hmm - aber doch eher nix für mich :-)

nicole
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Beate
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Geo Girl


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« Antwort #4 am: 29. März 2008, 12:36:46 »

Hallo Ferun,

danke dass Du darauf hingewiesen hast, wozu die Burka dient. Es ist ganz sicher nur zu berechtigt, auf die (in meinen Augen) kulturellen Auswüchse in einigen Kulturen hinzuweisen.
Gesellschaftlich *erzwungene* Kopftücher würde ich da mit einbeziehen, aber durchaus auch andere Formen der Unterdrückung von Frauen - auch die Kleidermode hier in Mitteleuropa erfüllte ja traditionell zumindest zum Teil auch diesen Zweck.

Allerdings möchte ich eines zu bedenken geben: Ironie und Spott sind oft die einzigen legitimen Mittel, die uns gegenüber totalitären Strukturen bleiben, die wir nicht wirklich beeinflussen können.
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Viele liebe Grüße

Beate
ferun
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« Antwort #5 am: 29. März 2008, 13:07:09 »

Ich glaube dennnoch nicht, das Ironie & Spott in diesen Kulturen das Bild der Öffentlichkeit & die Handhabung vieler Mißstände ändern wird, das juckt die mächtigen Strukturen dort nicht. EInmischen können wir uns eh nur bedingt, ob es legitim ist, dies zu tun bei anderen Kulturen oder Staaten sei dahingestellt. Veränderung mit langfristiger Wirkung, kann nur aus sich selbst heraus entstehen.
Auch wenn sich muslime Staaten über die westliche (?) Empörung ebenso erregen wie wir über manches was dort vorgeht. Zur Veränderung & zum Verständnis  bedarf es Mut, Opferbereitschaft und dem Zuhören. Hierzulande scheint es nicht mehr so ausgeprägt zu sein. Wir verkommen mehr und mehr zu Besitzstandsbewahrern. Schließlich sind wir in unserer abendländischen Gesellschaft ja ach so aufgeklärt.
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Konstanze
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« Antwort #6 am: 29. März 2008, 13:10:28 »

Modetrend? Also ich kann nur hoffen das dieses Kleidungsstück (?) nie zum Trend wird in unseren Regionen und es in anderen irgendwann seine Berechtigung verliert, die es heute leider in den Köpfen einiger noch hat. Wie auch immer die Gründe mancher Frauen in muslimischen Ländern aussehen, es ist und bleibt eine unmenschlche Beschneidung der persönlichen Freiheit, die Burka wie z.B. in Afgahnistan so gut wie immer zu tragen.

Was für ein Leben ist es denn? Damit sage ich nichts über Kopftücher aus. Aber meine Meinung ist, über solche Mode (?) noch Scherze zu machen ist überflüssig, bedenkt man die Lage vieler Frauen auf der Welt, die damit real konfrontiert sind. Da hilft es auch nichts das bei Tranny & Spaß dabei, einzustellen. Es ist kein Spaß!

Hallo Ferun,

zunächst, Mode orientiert sich nicht an dem ursprünglichen Gebrauch einer Kleidung.

Military Mode ist immer wieder mal "in", also Kleidung, die sich an Zweckkleidung für berufsmäßige Mörder (in Anlehnung an Tucholsky) orientiert.

Oder anhand deines Bildes vermute ich mal, das du aus der Grufti Szene kommst. Dort (und nicht nur dort) ist ist es durchaus üblich, das man ein sogenanntes Sklavenhalsband trägt. Auch nicht unbedingt ein Accessoire mit freundlichen Hintergrund.

Und weiterhin hat Beate schon geschrieben, dass Ironie auch ein Stilmittel für Protest ist. aber dazu müsstest du die Ausdrucksform der Menschen hier besser kennen.

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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
Cyrano
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« Antwort #7 am: 29. März 2008, 13:22:17 »

Ich glaube dennnoch nicht, das Ironie & Spott in diesen Kulturen das Bild der Öffentlichkeit & die Handhabung vieler Mißstände ändern wird, das juckt die mächtigen Strukturen dort nicht.

Also besser totschweigen? Das ändert was?

Cyrano
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ferun
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« Antwort #8 am: 29. März 2008, 13:23:26 »

Ich verstehe die Ausdrucksform schon.

Sklavenbänder (Gothic / SM-Szene), Kopftücher, u.ä., auch muslimische oder christliche Tracht wird freiwillig getragen, aus Lust, Modebewußtsein oder was weiß ich. - Vielles von dem, hat sich im Bild der Öffentlichkeit gwandelt. Bei der Burka wie sie in vielen Ländern noch "Mode" ist, ist dies nicht so, also direkt oder indirekt ausgeübter Zwang!

Da interessiert es auch nicht ob freundlicher / unfreundlicher Hintergrund. Es gab Zeiten in diesen Ländern, da konnte man (!) arg bestraft werden als Frau, wenn man sich dieser "Mode" nicht so recht unterwerfen wollte. Das galt für manche Tracht in Europa auch mal. Diese Zeiten sind welches Gottes auch immer Dank, vorbei.

Und zur Military-Mode, naja, Geschmackssache sagen viele. Die Tarnfarben haben sich in die Mode gemischt.. Eigentlich ist Military auch eine Form von Unterdrückung / Zwang. Aber die Gesellschaft verbindet dies nicht mit der Kleidung. Jedenfalls, wenn es nicht Uniformär aussieht.
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ferun
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« Antwort #9 am: 29. März 2008, 14:07:11 »

Also besser totschweigen? Das ändert was?

Cyrano

Hab ich davon was gesagt? Eher sollte man sich ernsthaft mit solchen Themen auseinandersetzen. Meinem Verständnis von Menschenrecht & Freiheit entspricht dieser Zwang nicht.

Auszug: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN

Jedoch haben die islamischen Staaten eine eigene Menschrechtscharta für sich etabliert, was ja verständlich ist. So weit ich weiß stellt die Charta alle enthaltenen Rechte unter den Vorbehalt der islamischen Scharia Es ist in der sogenannten westlichen Welt noch so, aber verbessert das immernoch mehrheitlich Männer die Regeln & Gesetze machen. Doch die Charta der UN sichert eben allen Menschen, ob Frau, Mann, ... die gleichen Rechte zu. In der muslimischen Welt ist die Gesellschaft ja noch mehr durch das Handeln der Männer geprägt. Die formulierten Rechte in der Kairoer Menschrechtscharta der Länder der arabischen Liga, mögen gut geschrieben sein. - Vergleicht doch aber mal die Handhabung in der arabischen Welt und der unseren?

Wen es interessiert:
http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm UN-Menschenrechts-Charta
http://www.un.org/Depts/german/menschenrechte/arab.pdf Arabische Charta

Ich will hier unsere Welt nicht beschönigen, da gibt es genügend Kritikpunkte und aktuellen Handlungsbedarf, aber was die Gleichberechtigung der Person angeht, vor allem wie sie sich real gestaltet, sehe ich schon arge Unterschiede. Und die Burka ist ein Symbol für diesen freiheitlichen Unterschied! Sind wir vor Gott (wer auch immer) nicht alle gleich?! - Das ist mein Standpunkt,

P.S.: Entschuldigt für die Ausschweifung.
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bleu_de_coup
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« Antwort #10 am: 29. März 2008, 15:03:44 »

ich werde jetzt täglich meinen Mund auswaschen gehen, weil er sich tatsächlich zum lachen verzogen hat.
sowas darf künftig nicht mehr geschehen!


kein Galgenhumor, keine Satire, über nix darf ich mehr lachen, es könnte ja politisch inkorrekt sein...

aber vielleicht entspannt sich unser Gewissen Ferun ja irgendwann mal wieder...
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Jennifer Anson
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« Antwort #11 am: 29. März 2008, 15:36:29 »

Mal ne Frage.


Muß man jemanden so hinstellen, nur weil sie einen klaren Standpunkt vertritt?
Ich finde es durchaus wichtig, was Ferun angesprochen hat. Und wie ich in einem anderen Thread bereits bemerkt habe finde auch ich, dass viel zu viele wichtige Themen schön geredet und unter dem Deckmäntelchen der Satiere und Galgenhumor als nichtig hingestellt werden.

Ich würde gerne wissen wie jemand darüber denkt wenn sie selbst betroffen wäre und andere würden ihre Witzchen darüber reißen? Das heißt nicht zwangsläufg, dass man keinen Spaß mehr haben kann, aber vieleicht mal vorher überlegen ....

Aber das ist ja nur die Meinung von mir und nicht als Maßregelung oder Vorgabe für andere. Jeder soll es so machen wie er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann. :-)

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« Antwort #12 am: 29. März 2008, 15:57:32 »

Jenni,

das die Unterdrückung von Frauen nicht toll ist, wurde hier nicht bestritten. das ist jedoch nicht das Thema.

das Thema ist Mode, nur eben Spezifische. Das es oftmals für spezifische Mode einen ursprünglich heftigen Hintergrund gibt, hab ich anhand 2 Beispielen dargelegt. Aber Ferun hat eben gemeint, sie muß das Thema in ihre Richtung lenken.

Eigentlich ist das Gegenteil von ihrer Aussage der Fall. Wenn Burka-artige Kleidung modisch wird, verliert sie auch ihren zweck, dass Frauen damit bewusst unscheinbar gemacht werden.
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Jennifer Anson
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« Antwort #13 am: 29. März 2008, 16:08:21 »

OK, das Thema ist sicherlich nicht mehr das gewesen wie es ursprünglich gedacht war, aber ab und an ergeben sich nun mal aus einer Diskussion auch andere Ansätze. Das ist wie im richtigen Leben *g*

Ich gestehe auch ein, dass ich die ganze Angelegenheit selbst nie  so ernst gesehen hätte. Aber der Beitrag von Ferun hat mir eben zu denken gegeben und ich sehe das eben wie sie. Das heißt aber nicht, dass ich Dir was böses unterstelle. Ich fand nur die Reaktion von Bleu auf Feruns Bemühungen bisschen daneben, aber das ist eben auch nur meine Meinung.

Eigentlich ist das Gegenteil von ihrer Aussage der Fall. Wenn Burka-artige Kleidung modisch wird, verliert sie auch ihren zweck, dass Frauen damit bewusst unscheinbar gemacht werden.
Na das stimmt leider nicht ganz Konstanze, ob das hier Mode wird oder nicht, dort wo die Frauen gezwungen werden wird das Kleidugsstück immer diesem einen Zweck dienen. Da können wir hier mode draus machen so viel wir wollen. Der Hintergrundgedanke von Ferun war der, dass die Frauen das ja nicht freiwillig tragen......

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« Antwort #14 am: 29. März 2008, 16:17:18 »

ich bin dafür alle Transen mit Burkas zu verhängen!

dann sieht man das ganze Elend wenigstens nicht

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