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Autor Thema: spasstranse ?  (Gelesen 1515 mal)
DarkAngel
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Holland wird nicht mehr Europameister

hab+ich
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« Antwort #15 am: 18. November 2006, 21:08:22 »

da stimme ich mal einfach nickend der Jule zu
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stoned and drunk
HEKATE
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Goddess of the cross(dressing)roads


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« Antwort #16 am: 21. November 2006, 01:34:28 »

"Spass" - oder "Freude" ?

Da ich als Marketing-Berater oft erlebt habe, wie eine mißglückte Wortwahl ein ganzes "Image" vermasseln kann, ist mir bei dem Wort "Spass" immer etwas unbehaglich:

so sehr ich jedem "seinen Spass" gönne - irgendwie klingt bei "Spass" immer auch ein bißchen was von Schrillheit, Rummelplatz, Oberflächlichkeit oder sogar Veralberei mit, wo "Freude" im Gegensatz "seriös" klingt:

wer würde denn schon von "Lebensspass" oder "Schaffenspass" reden, wenn er "Lebensfreude" oder "Schaffenfreude" meint - oder wer könnte sich vorstellen, der  Schlußchor der 9. Symphonie hieße etwa

"Spass, Du doller Götterfunken,
Kumpel aus Elysium... "  ?!

Nun haben Transen sicherlich auch oft tatsächlich "Spass"   - aber im Grunde würden doch wohl die meisten sagen es sei für sie immer eine echte, tiefe "Freude", auch ihre weibliche Seite ausleben zu können!

Nur spielt ihnen die verquaste Spießersprache, die sich nicht traute, von "Sex gegen Geld" zu reden, sondern sowas mit Formulierungen wie "Freudenhaus" oder  "Freudenmädchen" zu umschreiben suchte, da einen bösen Streich:

 Embarrassed Eine "Freudentranse" wäre gerade nochmal so schlimm wie eine (bloße) "Spasstranse" !!!

Doch wundersam sind die Wege der deutschen Sprache: von
  Smiley "Transenfreude"
statt "Transenspass" könnte man richtig "seriös" und ohne Gefahr falscher Anklänge reden

Sollten wir uns vielleicht angewöhnen, diesen Ausdruck so oft wie möglich zu benutzen - und zu "nutzen"?!

Eure wortklauberische HEKATE

 
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Man sollte öfter mal Bücher lesen, die man schon zu kennen glaubt (HEKATE)
MichelleSarah
Frollein Valentin
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« Antwort #17 am: 21. November 2006, 02:36:04 »

Doch wundersam sind die Wege der deutschen Sprache: von
  Smiley "Transenfreude"
statt "Transenspass" könnte man richtig "seriös" und ohne Gefahr falscher Anklänge reden

Nun,

mit dem Begriff der "Spaßtranse" habe ich kein Problem, weil ich's wesentlich wegen des Spaßes -und, siehe unten: Der Freude- daran mache... Zwangshandlungen, etc. pp. kenne ich nicht... Aber die "Freudentranse" (auch, wenn's 'nen Hauch von "Freudenhaus" mitschwingen läßt) mit "Transenfreude" finde ich sogar dezent besser, ich unterstütze, diesen Begriff zu nutzen..!

Danke!

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Zoe
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« Antwort #18 am: 21. November 2006, 02:39:33 »

Q schrieb:
Zitat
wahrscheinlich sollte man wirklich die Begrifflichkeit erst diskutieren, ich für meinen Teil hab es i einem anderen Thread schon mal erwähnt, daß ich unter Spaßtranse jemanden versteh, der Spaß am Leben und an seinem Transsein hat. Ohne damit jemanden diskriminieren zu wollen. Eine Ernsthaftigkeit habe ich damit nicht ausgeschlossen

dann machen wir das doch mal kurz.
Es gibt offensichtlich 2 verschiedene Arten den Begriff zu verstehen:

Einmal so wie es Q treffend schreibt, jemand der Spaß am Leben und am Transsein hat.
Diese Definition funktioniert prima, wenn sich jemand selbst so sieht und bezeichnet.

Andersherum ist eine "Spaßtranse" ein Mann, der sich aus Jux in Frauenklamotten schmeißt in Abgrenzung zu anderen, die dies einem inneren Drang folgend tun.
Diese Bezeichnung suchen sich die so genannten meist nicht selber aus, sondern kriegen sie als Vorwurf von anderen serviert.

Wenn ich DA richtig verstanden habe, dann geht es ihr um letztere Situation.
Und da kann ich nur zustimmen, denn wenn mir andere unterstellen, ich würde mein Leben nur aus Jux und Dollerei so gestalten und mir das beste aus beiden Welten rauspicken, dann werde ich sauer.

Ich tue, was ich tun muss. Und wenn es gut läuft, dann kann ich dabei Spaß haben und glücklich sein.
Q schrieb:
Zitat
wahrscheinlich sollte man wirklich die Begrifflichkeit erst diskutieren, ich für meinen Teil hab es i einem anderen Thread schon mal erwähnt, daß ich unter Spaßtranse jemanden versteh, der Spaß am Leben und an seinem Transsein hat. Ohne damit jemanden diskriminieren zu wollen. Eine Ernsthaftigkeit habe ich damit nicht ausgeschlossen

dann machen wir das doch mal kurz.
Es gibt offensichtlich 2 verschiedene Arten den Begriff zu verstehen:

Einmal so wie es Q treffend schreibt, jemand der Spaß am Leben und am Transsein hat.
Diese Definition funktioniert prima, wenn sich jemand selbst so sieht und bezeichnet.

Andersherum ist eine "Spaßtranse" ein Mann, der sich aus Jux in Frauenklamotten schmeißt in Abgrenzung zu anderen, die dies einem inneren Drang folgend tun.
Diese Bezeichnung suchen sich die so genannten meist nicht selber aus, sondern kriegen sie als Vorwurf von anderen serviert.

Wenn ich DA richtig verstanden habe, dann geht es ihr um letztere Situation.
Und da kann ich nur zustimmen, denn wenn mir andere unterstellen, ich würde mein Leben nur aus Jux und Dollerei so gestalten und mir das beste aus beiden Welten rauspicken, dann werde ich sauer.

Ich tue, was ich tun muss. Und wenn es gut läuft, dann kann ich dabei Spaß haben und glücklich sein.

... Dann kommen wir also wieder zu mir. Ich selber bezeichne mich bei den Personen, die es wissen wollen als Partytranse und das ist so weit nicht vom Begriff Spaßtranse weg.

Es meint, daß man Zoe eigentlich nur zu Partys oder speziellen Anlässen sieht und mich wenig inspiriert, am Tage als zoe unterwegs zu sein. Dazu möchte ich als Zoe möglichst viel Spaß haben und erleben. Insofern bin ich sicher eine "Spaßtranse" und würde, wenn so gemeint auch wenig verwerfliches in der beschreibung sehen.

Dass bei der gesamten Geschichte natürlich deutlich mehr dran ist als nur Spaß steht auf einem anderen Blatt. Spaß würden auch andere günstigere Hobbies wie Oldtimer sammeln oder Weltreisen machen, aber nein, ich musste mir ja Rumtranserei aussuchen. Sicher nicht nur aus einem Splien heraus, denn auch ich fühle mich so eben wohl und ab und an muss es sein.

Wer mir also sagt, Das machst Du ja nur aus Spaß, mit dem diskutiere ich, wer sogar sagt, alle TVs machen das nur aus Spaß, der kriegt sogar Contra von mir. Ich selber habe für mich kein Problem mit der Definition Spaßtranse, aber ich verstehe jeden, der es hat.
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MichelleSarah
Frollein Valentin
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« Antwort #19 am: 21. November 2006, 02:43:39 »

Spaß würden auch andere günstigere Hobbies wie Oldtimer sammeln oder Weltreisen machen, aber nein, ich musste mir ja Rumtranserei aussuchen.

Holla!

Zeig' uns bei Gelegenheit doch etwa 'mal Deine Schuhsammlung..!  Grin Grin Grin

Prösterchen!

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Extrema
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« Antwort #20 am: 01. Dezember 2006, 14:54:24 »

Zitat
Dass bei der gesamten Geschichte natürlich deutlich mehr dran ist als nur Spaß steht auf einem anderen Blatt. Spaß würden auch andere günstigere Hobbies wie Oldtimer sammeln oder Weltreisen machen, aber nein, ich musste mir ja Rumtranserei aussuchen. 
Ich würde mich auch als "Spasstranse" bezeichne. Die übertriebende Verwandlung zur Frau macht einfach Spass, ist aber für mich keine 24/7 Geschichte. Es kann gut vorkommen, dass es Monate gibt, wo ich mich nicht verwandle oder keine Lust habe.
Würde ich 24/7 machen, dann würde ich mir schon gedanken machen, ob ich nicht im falschen Körper bin, wobei auch die Frage stellt, wie ernst ist meine Verwandlung. Will ich als Frau überzeugen oder nur provozieren.
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Be a sister to every tranny. Please note. I said "every tranny", not "every tranny like you." There is no room for intolerance. Though you may differ from one another in sexual orientation, you are united by your transgender and  even further by a prefernce for an alternative lifestyle. (Miss Vera)
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