Adriana
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Beiträge: 1
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« am: 25. Februar 2008, 21:34:45 » |
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Hallo Ladys ! Mein Name ist Adriana. Ich bin 19 Jahre alt und bin momentan Student / in . Schon als kleiner Junge träumte ich oft davon eine Frau zu sein , machte mir damals aber noch keine Gedanken darüber. Diese Vorstellungen verloren sich mit der Zeit , zumindest bis in die Pubertät . Mit etwa 16 Jahren stellte ich mir wieder verstärkt vor eine Frau zu sein und war von dieser Vorstellung sehr angetan . Eines Tages , als meine Eltern weg waren , ging ich zum Kleiderschrank meiner Mutter und zog einige ihrer Sachen an. Doch ich fühlte mich schuldig und legte sie schnell wieder ab. In den folgenden Wochen nutzte ich jede Gelegenheit um etwas von ihr anzuziehen. Zuerst zog ich oftmals nur einen Rock an und trug ihn ein paar Minuten und zog ihn dann wieder aus. Doch mit der Zeit fing ich an auch ihre Schuhe und ihr Make Up so lange wie möglich zuhause zu tragen . Nach einer Weile versuchte ich dies zu lassen und die Gedanken einfach zu unterdrücken. Dies gelang für eine Weile auch ganz gut. Doch vor etwa 18 Monaten wieder das gleiche. Langsam reichte es mir auch nicht mehr das nur zu hause zu tun . Ich kaufte mir Damenunterwäsche und Feinstrümpfe und fing an diese unter meiner normalen Kleidung zu tragen. Bisher konnte ich meine Neigung erfolgreich verbergen , doch in letzter Zeit wünsche ich mir immer häufiger ein Leben als Frau zu führen. Daher stehe ich im Moment vor einer schweren Entscheidung . Soll ich mit meinen geheimen Neigungen heraus kommen und mit meinem bisherigen Leben abrechnen und einen neuen Weg gehen ? Ich bin jedenfalls froh diese Community gefunden zu haben und die Möglichkeit zu haben , mich mit anderen auszutauschen
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The Becks
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Beiträge: 555
PartyTranse
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« Antwort #1 am: 25. Februar 2008, 21:37:22 » |
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aloha, willkommen hier... was stellst du dir unter einem "neuen weg" in bezug zu "altes leben abbrechen" vor?
lg d.
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Polly
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« Antwort #2 am: 25. Februar 2008, 21:41:02 » |
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Huhu, herzlich willkommen hier erst mal.  Nun mal langsam mit den jungen Pferden, du sprichst hier davon ein neues Leben zu beginnen obwohl du noch nicht mal genau weißt, wo es dich hinführt. Gemach, gemach...  Wird schon alles gut. Frollein Becks' Frage würde mich auch interessieren.
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Lina
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« Antwort #3 am: 25. Februar 2008, 23:15:25 » |
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Hmm, die Fragen stellen sich ja viele. Aber ist es nicht am Allerwichtigsten, dass du dich selbst akzeptierst, so wie du bist? Das bedeutet ja lange nicht, dass du dich outen must nach links und rechts und überall. Frag doch lieber, wer muss unbedingt wissen, damit DU glücklich sein kannst?
Dann kannst du ja nach und nach anderen davon erzählen, wenn du den Eindruck hast, die würden es verstehen - und wenn du meinst, dass die es überhaupt verdient haben, diese Seite von dir zu kennen.
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tabea
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Beiträge: 8
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« Antwort #4 am: 26. Februar 2008, 15:14:39 » |
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hi Adriana
Ich weiß weiß auch nicht wie es bei mir weitergehen soll,
Ich hab ständig den Gedanken Frau zu sein, aber versuche es aber immer zu unterdrücken.
Hab bis jetzt noch keine Frauen Klamotten, ich denke ich werde en weg weiter gehen.
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Polly
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« Antwort #5 am: 26. Februar 2008, 15:20:25 » |
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Ihr Lieben, es gehen euch sicher tausend Gedanken durch den Kopf im Moment, ist ja auch verständlich. Aber wie gesagt, selbst wenn sich die Gedanken überschlagen, überstürzt nichts und fangt bitte erst recht nicht an euch als aller erstes über Transsexualität oder so zu informieren und in diese Schublade zu manövrieren. Fangt langsam an, euch selbst kennen zu lernen und zu sehen, was etwas für euch ist. Vielleicht gibt es euch ja schon eine gewisse Befriedigung (damit meine ich nix Sexuelles), wenn ihr euch ab und zu, ob nun zuhause oder evtl. gemeinsam mit anderen T-Girls in Schale werfen könnt. Eventuell reicht das auch nicht aus, aber da müsst ihr einfach ausprobieren eurer Innerstes neu entdecken. Erst wenn ihr euch selbst kennen gelernt habt, könnt ihr darüber nachdenken, ob es überhaupt notwendig ist, sich zu outen, oder über einen "Weg" weiter nachzudenken. Deswegen sagte ich ja... lernt euch erst mal selbst kennen und macht langsam... 
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Tsteffi
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Beiträge: 54
Bild kommt noch ...
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« Antwort #6 am: 26. Februar 2008, 19:07:45 » |
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Hi Adriana,
ich bin auch noch recht neu hier in der community, aber deine Situation kommt mir bekannt vor. Wichtig wäre zu wissen ob du noch Zuhause wohnst.
Wenn ja, dann wäre ein wichtiger erster Schritt denke ich erstmal eine eigene Wohnung. Ich konnte auch erst so richtig aus mir rausgehen als ich endlich die erste eigene Wohnung hatte. Das gibt dir die Möglichkeit erstmal rauszugehen und zu erleben wie es ist als Frau draussen unterwegs zu sein, wie die Leute auf dich reagieren und so. Und zwar ohne dich gleich outen zu müssen. Ich war auch erst ein paar mal draussen und hab dann angefangen mal ein paar Freunden davon zu erzählen, nach und nach.
Sowieso finde ich du gehst zu krass an die Sache ran. Bevor du über dein ganzes Leben entscheidest, mach erstmal die ersten Schritte. Du hast noch viel Zeit.
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Rechtschreibfehler nehme ich billigend in Kauf
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Roxanne
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Beiträge: 3,319
Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #7 am: 26. Februar 2008, 20:54:33 » |
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Erst wenn ihr euch selbst kennen gelernt habt, könnt ihr darüber nachdenken, ob es überhaupt notwendig ist, sich zu outen, oder über einen "Weg" weiter nachzudenken. Deswegen sagte ich ja... lernt euch erst mal selbst kennen und macht langsam...  Adriana, nicht immer solltest du Pollys Rat unkritisch folgen... (*flüster* die glaubt, sie wäre eine normale junge Frau ) ...aber hier hat sie Recht.
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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Sarah-Maria
Administrator/in
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Beiträge: 408
Schublade: TV
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« Antwort #8 am: 26. Februar 2008, 21:08:02 » |
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Erstmal herzlich Willkommen im Forum an die drei neuen  Im Grunde müsstet ihr das alles selber herausfinden. Euren eigenen Weg gehen und eure eigenen Strategien entwickeln. Ich kann mich noch an mich in dem Alter (19) erinnern. Meine Güte war ich durcheinander und unsicher. Planlos mit mir, planlos mit der Welt. (s. auch: http://sarah-maria.transgender-blogs.com/text_2007_05_27.html) Eine Freundin kam nicht in Frage, wer war ich überhaupt selber? Bin ich pervers? Schwul? Beides? Ein Riesenberg an Fragen, aufgetürmt und scheinbar festzementiert, unverrückbar. Das Internet kam und ich stellte fest, dass ich nicht alleine war. Nicht pervers und auch nicht schwul. Dafür tauchten neue Schubladen auf CD, TV, TS und TG. Die Unsicherheit fing von vorne an. Hier kommt die Blackbox, für die ihr selber sorgen müsst, natürlich könnt ihr Fragen stellen.  Heute ist es so, dass meine Freundin natürlich Bescheid weiß und ich mit ihr abspreche, wann und wie Sarah ausgeht. Da ist Sarah sowieso immer. Mein Freundeskreis weiß komplett Bescheid, einige meiner Kollegen auch. Einer meiner Brüder und seine Freundin seit neuestem auch, kurzum: Alle Menschen, die mich dauernd umgeben und die mir wichtig sind. Das verschafft mir eine unglaubliche Geistige Freiheit. Ich habe mir, dem Irgendwas zwischen Mann und Frau ein Biotop geschaffen in dem es sich wunderbar leben lässt. Seitdem gibt es bei mir Gedanken über Schubladen nur noch sehr, sehr selten. Das wünsche ich euch auch. Bei Fragen, die blieben, bitte Fragen.  Die Sarah P.S.: Pollys Ausführungen kann ich nur unterstützen.
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oc33
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Beiträge: 35
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« Antwort #9 am: 26. Februar 2008, 22:40:14 » |
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Eine Freundin kam nicht in Frage, wer war ich überhaupt selber? Bin ich pervers? Schwul? Beides? Ein Riesenberg an Fragen, aufgetürmt und scheinbar festzementiert, unverrückbar.
Diese Frage habe ich mir auch ewig gestellt in dem Alter von 17/18 und jede Freundin die ich gehabt habe, ist mir zugeflogen, ich habe nie eine Beziehung gesucht und habe sie trotzdem bekommen. Ach ich trauer nicht den Beziehungen nach, die waren super und lustig, sondern der Art wie ich irgendwie normal funktionieren wollte, hat alles nicht geklappt. Mittlerweile gehe ich meinen eigenen Weg und es befreit mich auch. Habe keinen Bock mehr darauf, in einem Krankenhaus an der Notfallstation mit Panikattacken aufzutauchen. Seitdem ich diesen Weg gehe, sind diese Panikattacken auch weg, aber Ängste und Depri sind geblieben. Der einzigste Grund warum ich noch am Leben bin, dass ist, dass ich sehr lebenslustig bin und die Hoffnung nie aufgebe. Hab persönlich auch schon andere Schicksale gesehen, wo die Menschen einfach gegangen sind und es waren keine Transgender.
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georgina
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Beiträge: 29
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« Antwort #10 am: 27. Februar 2008, 09:25:44 » |
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Herzlich willkommen!!! Es ist sicher gut, einen Gang zurückzuschalten. Es scheint verführerisch, durch Forcieren und Sichheineinstürzen, den "Weg" vermeintlich abkürzen zu wollen. Es gibt keine Abkürzungen: der Becher muss ausgetrunken werden, bevor er wieder mit was Neuem gefüllt werden kann. Aber ist es nicht am Allerwichtigsten, dass du dich selbst akzeptierst, so wie du bist? Das bedeutet ja lange nicht, dass du dich outen must nach links und rechts und überall. Frag doch lieber, wer muss unbedingt wissen, damit DU glücklich sein kannst?
Linas Bemerkung finde ich absolut wichtig: Sich Akzeptieren und "die entdeckte Seite Mögen" ist entscheidend. Es ist die Basis. Und gleichzeitig das Ergebnis der inneren Auseinandersetzung. Also Weg und Ziel zugleich. Allerdings: Diese innere Balance stellt sich eher ein, wenn frau/mann mutiger wird. Und tatsächlich Schritte setzt. Auch wenn es anfänglich wie ein peinliches Getappse aussieht. Im Film "Good Will Hunting" sagt der Therapeut einen schönen Satz, nämlich: "Du kannst nichts dafür". Es hilft, sich diesen Satz "einzuhämmern". Das erleichtert meiner Erfahrung nach die ersten tappsenden Schritte. Und: es gibt "am Weg" auch Raststationen. Pausen einzulegen ist manchmal gut. Auch wenn dann schienbar nichts passiert (äusserlich), innen geschieht eine Menge. Es sind (oft) die Zeiten des unbemerkten, inneren Heranreifens. Dann ist die Seele mit sich selbst beschäftigt. Und das ist gut so. Sie braucht das (gelegentlich). georgina
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"Das Auftreten eines bösen Gedankens ist eine Krankheit: ihn nicht fortzuspinnen ist die Medizin." (Katsuki Sekida)
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Lina
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« Antwort #11 am: 29. Februar 2008, 21:30:34 » |
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hi Adriana
Ich weiß weiß auch nicht wie es bei mir weitergehen soll,
Ich hab ständig den Gedanken Frau zu sein, aber versuche es aber immer zu unterdrücken.
Hab bis jetzt noch keine Frauen Klamotten, ich denke ich werde en weg weiter gehen.
Warum unterdrücken - du tust doch niemandem was Böses damit.
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