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Autor Thema: Hallo aus Tübingen! :)  (Gelesen 1069 mal)
christina
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« am: 13. Mai 2008, 21:15:09 »

Hallo,

Ich bin neulich auf dieses Forum gestoßen, hab mich mal etwas umgeschaut und stelle mich jetzt auch mal vor.

Aaaaalso:
Ich bin Christina, 28 und komme aus dem wunderschönen Tübingen am Neckar Smiley
In meinem derzeit täglichen Leben heiße ich aber Christian.

Was bin ich?
Das ist eine schwierige Frage, die --so glaube ich-- auch noch nicht vollständig beantwortet ist.

Meine Geschichte
Ich habe schon sehr früh gemerkt, daß mit mir irgendwas "anders" ist. Ich war auch im Alter von 9 (aber aus anderen Gründen) und 11-12 Jahren schon mal bei einem Psychologen. Beim ersten Mal wurde schon in die Akten geschrieben, daß ich damals wohl meinte, lieber gerne ein Mädchen zu sein. Beim zweiten Mal war das Ergebnis laut Akte eine "Störung der psychosexuellen Identität".
Das habe ich herausgefunden, indem ich vor ein paar Wochen bei jenem Psychologen mal um Akteneinsicht gebeten habe (ja, die Akte war noch da!), da ich mich an die Zeit damals nicht mehr so ganz erinnern kann.

Nach den Besuchen habe ich eine Weile lang relativ normal gelebt, meine Schule und mein Studium (Informatik) gemacht.

Aber immer war in mir das Wissen, daß ich anders als die anderen Jungs/Männer bin. Auch hab ich mich in Jungs-Cliquen nie wohl gefühlt sondern wär lieber bei den Mädchen dabei gewesen -- wo ich aber fast nie die Chance bekam.

Freundinnen hatte ich auch, das hat soweit schon ganz gut funktioniert. Auch Sex klappte, wobei ich aber z.B. bei meiner letzten Freundin ihr zuliebe 4,5 Jahre auf Sex im Sinne von Penetration verzichtet hatte (sie fühlte sich nie bereit dazu) -- so hatten wir vom Sex her fast eine lesbische Beziehung.
Allerdings war sie auch diejenige, die sich am meisten einen "richtig männlichen" Partner gewünscht hat und die somit mit meiner weiblichen Seite ein arges Problem hatte (was dann u.a. auch zur Trennung führte). Z.B. hat sie mir "verboten", Ohrlöcher stechen zu lassen, eine Handtasche zu benutzen oder Röcke zu tragen. Kurz nach der Trennung hatte ich dann Ohrringe Smiley

Während der letzten Jahre habe ich, meist im Privaten, weibliche Kleidung und Schuhe getragen und mich dabei irgendwie frei und gut gefühlt.

Mein jetziger Stand
Aktuell ist es so, daß ich mit meiner weiblichen Seite kein Problem mehr (wie vielleicht früher mal) habe. Auch meine jetzige Freundin (mit der ich seit über 2 Jahren zusammen bin) wußte von Anfang an davon. Mit ihr kann ich mich auch zusammen schminken, einkaufen oder ausgehen. In Tübingen bin ich auch als Mann mit etwas anderem Kleidungsstil (Rock, Schuhe, Haarband ...) bekannt (und z.B. in einigen Tanzgruppen akzeptiert).
Allerdings habe ich vor ein paar Monaten angefangen, nochmals genauer über mich und meine Situation nachzudenken. Dabei kam dann auch auf, daß ich meiner weiblichen Seite einen Namen -- Christina -- gegeben habe. Christina ist inzwischen eine "virtuelle" Persönlichkeit von mir geworden. Stein des Anstoßes für das Nachdenken war, daß ich eine TS-Frau kennengelernt habe, mit ihr E-Mails austausche, chatte und sie inzwischen auch schon 2x (1x davon zusammen mit meiner Freundin) getroffen habe. Diese Frau kennt mich als Christina und akzeptiert mich auch so. Mit ihr war ich inzwischen (bei ihr in der Stadt) auch schon als Christina mal aus (Discoabend und Einkaufen). Und das fühlte sich irgendwie gut an, ich hatte auch keine negativen Reaktionen.

Wie gesagt, meine Freundin akzeptiert mich so, wie ich bin -- bis zu einer bestimmten Grenze. Und zwar, daß sie "Christian" mag und nicht "Christina". Und ich respektiere diese Grenze und werde alles tun, um sie einzuhalten. Sie wird mich auch nicht Christina nennen (müssen).

So lebe ich momentan eine gewisse Dreiteilung:
- Der Mann im Job
- Der "androgyne" Mann (Freundin, die meisten Freunde)
- Die Frau ("virtuell" und mit einer TS-Freundin sowie vielleicht bald noch mehr enge Freunde)

Um mit dieser Situation dauerhaft klarkommen zu können oder auch Rat und Hilfe zu suchen, hab ich für mich beschlossen, einen Psychologen aufzusuchen, erst einmal eben nur zur Klärung, was mit mir jetzt eigentlich wirklich los ist.
Ich habe mich dabei für Dr. Rosenau in Böblingen entschieden, da es der begleitende Psychologe meiner TS-Freundin ist und er auch mit dem Thema Erfahrung hat (soweit ich gelesen habe). Der Termin ist am 30.6. ...

Ich hoffe, meine Ausführungen waren jetzt nicht arg wirr Smiley Fragt einfach, wenn Euch was interessieren sollte!

Liebe Grüße,
Christina
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Else Kittel
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Else Kittel


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« Antwort #1 am: 13. Mai 2008, 21:27:10 »

Hallo liebe Christina,

ja ich würde mal sagen: Herzlich willkommen im Club.

Deine Irrungen und Wirrungen haben wir alle so oder ähnlich erlebt und
trotzdem unseren Weg gefunden. Dabei besteht das Leben der meisten
hier aus Dauerkommpromissen, aber das entscheidet eben jede für sich.
Mit Psychologen habe ich persönlich keine guten Erfahrungen gemacht, aber
du scheinst ja einen Fachmann gefunden zu haben und wenn Du es für dich
brauchst ist es ja auch ok.

Ich freue mich jedenfalls auf schöne Beiträge von dir und einen netten Austausch.

Tübingen ? Kann frau das essen ?
Sorry aber ich lebe hinterm Deich und der versperrt den Blick auf den Rest der Republik  Grin

LG Else
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christina
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« Antwort #2 am: 13. Mai 2008, 21:43:51 »

Hallo Else,

Ich weiß noch nicht so zu 100%, ob mir ein Psychologe wirklich in dem Sinn "helfen" kann.
Aber ich glaube einfach, daß ich von außen, und da am besten von jemandem, der sich damit auskennt (sprich: Schon mehr Menschen wie mich kennt), eine Bestätigung brauche, daß mein Weg wirklich "gehbar" ist.

Tübingen ist übrigens eine wunderschöne kleine (ca. 70.000-80.000 Einwohner, soweit ich weiß) Universitätsstadt (ca. 20.000-25.000 Studenten) südlich von Stuttgart. Smiley
Dafür kenn ich mich "da oben" (also nahe des Polarkreises, wo Du herkommst *g*) nicht aus...
Ich bin ja ursprünglich aus Bayern (geboren in München, aufgewachsen bei Augsburg), hab mich aber vor zwei Jahren bewußt dafür entschieden, nach Tübingen zu ziehen (v.a. wegen der offeneren Menschen, die es hier gibt, die mit mir eben kein Problem haben).

Liebe Grüße,
Christina
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Else Kittel
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Else Kittel


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« Antwort #3 am: 13. Mai 2008, 22:22:39 »

Hi,

ach ja das Tübingen,

kenne ich doch und das dort eine Unität ist weiß frau sogar schon hinterm Deich.

Oh....es wird Zeit die Seehunde zu füttern, bevor die Eisbären kommen  Wink

Gruß Else
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Die Sara
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« Antwort #4 am: 13. Mai 2008, 22:26:08 »

Hallo Christina,

schön, dass du Dich hier angemeldet hast! Smiley
Damit hast Du doch auch schon mal den ersten Schritt getan. Du hast vorher einiges hier gelesen und Dich dann hingesetzt und über Dich geschrieben. Das hilft oft schon ein wenig. Mal strukturiert etwas über sich aufzuschreiben. Und ich finde Deine Gedanken keineswegs wirr!

Ich bin auch nicht unbedingt ein Fan von Pyschologen, finde aber Deine Entscheidung einen aufzusuchen gar nicht mal so verkehrt, zumal sich dieser doch anscheindend auch mit dem TS-Thema ganz gut auszukennen scheint.
Und wenn Du mit ihm nicht klarkommen solltest oder es Dir nichts bringt, hindert Dich doch niemand daran nicht mehr hinzugehen.

Wünsche Dir noch viel Spass hier im Forum

LG Sara  Smiley
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Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.  (Mark Twain)
christina
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« Antwort #5 am: 13. Mai 2008, 22:39:51 »

Hallo Sara,

Danke für das herzliche Willkommen! (oh, das hatte ich bei Else total vergessen, also auch an sie ein "danke"!)

Mit wirr meinte ich vor allem die Art des Aufschreibens. Smiley
Und ich sag mal so, aufgeschrieben (als E-Mail z.B.) habe ich viele Gedanken schon oft, aber in letzter Zeit habe ich sie vor allem erzählt. Ich habe in den letzten Wochen ziemlich stark das Bedürfnis, mich anderen Leuten mitzuteilen, ihnen meine Geschichte zu erzählen. Allerdings nicht gleich jedem, sondern Leuten, von denen ich denke, daß sie mich verstehen werden. Und bisher war auch immer Verständnis da auf der anderen Seite (naja... es waren alles Frauen Smiley - also eigentlich fast kein Wunder *g*).

Und klar, wenn ich mit dem Psychologen nicht klarkomme, lasse ich es bleiben. Ich werde nicht "auf Teufel komm raus" diesen einen besuchen.

Was mir manchmal in letzter Zeit durch den Kopf gegangen ist: Manchmal hab ich fast schon Angst vor mir selbst. Zumindest ein kleines bißchen. Nämlich davor, was mal in Zukunft passieren wird oder zu welchem Weg ich mich mal endgültig entscheiden werde. Und da habe ich vor allem auch Angst davor, daß ich mich vielleicht mal wirklich für einen TS-Weg mit allen Konsequenzen entscheiden werde, denn eigentlich möchte ich das (noch???) nicht.
Ich finde eigentlich meinen Weg, so wie ich ihn im Moment gehe, gut.
Aber irgendwie möchte die Christina in mir etwas mehr Raum, und ich möchte ihn ihr auch geben, aber ich habe Angst davor, daß sie mal "zu viel" Raum fordert und bekommt...
Ich glaub, das kennen viele von Euch, oder?

Liebe Grüße,
Christina
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Die Sara
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« Antwort #6 am: 13. Mai 2008, 23:10:55 »

Hallo Christina,

Deine Gefühle kann ich gut nachvollziehen.
Es ist tatsächlich nicht leicht zu sich selbst zu finden zumal in den vielen Jahren die Gefühle und Gedanken wechseln. Mit der Zeit lernen wir besser in uns reinzuhorchen, was aber nicht unbedingt heißt, dass wir uns besser verstehen lernen. Zweifel bleiben oft. Was ist der richtige Weg? Wohin wird er mich führen? Will ich das wirklich? Alles berechtigte Fragen. Die Antworten werden dann kommen, wenn die Zeit dafür da ist. Du wirrst hier viel über andere lesen, wahrscheinlich auch PN's mit anderen austauschen. Vielleicht wird das auch schon etwas helfen. Wobei es immer ganz wichtig ist sich letztlich seine eigene Meinung zu bilden.
Es ist ein guter Ansatz, dass Du Dich gegenüber anderen geoutet hast und mit denen wohl offen über Deine Situation unterhältst. Dass das vor allem Frauen sind, kann ich verstehen. Ich finde mit Frauen kann man sich oft besser (über solche Themen) unterhalten weil sie oft eine höhere soziale Kompetenz haben und oft besser differenzieren können. Das trifft natürlich nicht auf alle zu. (Ich habe da auch schon Negativbeispiele erlebt) Übrigens sind hier in dem Forum auch nur Frauen und die kennen sich bestens mit dem Thema aus! Grin

Du hast doch auch schon Kontakt gefunden. Schön finde ich auch, dass Deine Freundin zu Dir steht und Dich akzeptiert. Das ist nicht selbstverständlich. Dass sie in Dir aber den Christian sehen will ist nachvollziehbar und das solltest Du auch so akzeptieren. Du solltest ihr Zeit geben. Man weiß nie was die Zeit bringen wird.

Ich finde den Ansatz nicht schlecht, dass Du erstmal so weiterleben willst. Die Entwicklung wird so oder so weitergehen.

PS: Ich fand auch die Art des Aufschreibens nicht wirr!

LG Sara  Smiley
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christina
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« Antwort #7 am: 13. Mai 2008, 23:41:37 »

Hallo Sara,

Danke. Ich denke auch, die Antworten werden mit der Zeit kommen.
Da ist dann aber auch immer so ein Zwiespalt, einerseits möchte frau ja doch langsam mal wissen, wie es um sie aussieht -- aber andererseits weiß sie ganz genau, daß es noch Zeit braucht, damit die Antwort auch wohl überlegt ist...
Schwierig.
Aber ich kenne es ja von meiner Freundin auch, sie hat auch schwierige Zeiten hinter sich bzw. ist zum Teil noch drin und braucht auch ihre Zeit, um manche Entscheidungen zu treffen. Und ich lasse ihr hier auch alle Zeit, die sie braucht. (hier geht es eher um Zukunftsentscheidungen)
Ich gebe ihr aber auch Zeit, mit meiner Situation klarzukommen. Ich habe ihr viel erzählt über meine Gefühle und wie ich mir das alles im Moment vorstelle -- habe aber genauso betont, daß sich in unserem Verhältnis zueinander nichts ändern wird und vor allem, daß ich immer noch der gleiche _Mensch_ bleibe, wie ich jetzt bin.
Daß sie mich versteht und akzeptiert ist auch für mich _mit_ ein Grund, warum ich sie auch nicht mehr hergeben will Smiley

Genau aufgrund der "höheren sozialen Kompetenz" von Frauen hab ich bislang auch nur mit Frauen drüber geredet -- oder anders gesagt: Ich kann mir einfach keinen Mann in meinem Umkreis vorstellen, dem ich mich hier anvertrauen wollen würde. Außerdem fühlen Männer sich ja --aus ominösen Gründen-- bei sowas ja dann doch immer unwohl oder sich gleich in ihrer Männlichkeit gekränkt... (was sich ja auch darin äußert, daß frau auf der Straße eigentlich fast immer nur von Männern blöde Sprüche hört)

Ich werd mich demnächst hier wohl noch weiter beteiligen (mir fällt da schon ein Beitrag zum Thema Haarentfernung ein, auch ein leidiges Thema, das mich bald ein Jahr verfolgt...), aber langsam muß ich ins Bett, morgen früh gehts wieder an die Arbeit Smiley

Euch allen eine gute Nacht, träumt was schönes!

Liebe Grüße, gerade aus Mainz (geschäftlich da unterwegs, noch bis Do.),
Christina
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Mary-Loo
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« Antwort #8 am: 15. Mai 2008, 10:44:05 »

Hallo Christina,

dann mal ein herzliches willkommen hier im Forum.

In der Gegend um "Dibenga" ond "Reitlenga" gibt es einige Mädels. Sogar einen ganz netten Treffpunkt gibts direkt in Tübingen, einige sind dort regelmässig anzutreffen.

Ich wünsche Dir viel Spass im Forum und irgendwann läuft man sich sicher mal über den Weg.

Gruss Mary-Loo
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christina
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« Antwort #9 am: 15. Mai 2008, 10:49:49 »

Hallo Mary-Loo,

Danke für die Willkommensgrüße!

Was für einen Treffpunkt in TÜ meinst Du denn?
Ich hab bisher nur von der Gruppe "LesBiT" und dem Queer-Cafe gehört, allerdings treffen sich beide meist am Fr. oder Wochenende und da hab ich fast nie Zeit (das WE gehört meiner Freundin *g*)...

Viele Grüße,
Christina
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Mary-Loo
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« Antwort #10 am: 17. Mai 2008, 14:20:53 »

Hi Cristina,

ich meinte das Queer-Café - das bis an den Bodensee runter bekannt ist. Einige unserer "Seehasen" sind dort ab und zu anzutreffen.

Gruss Mary-Loo
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christina
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« Antwort #11 am: 18. Mai 2008, 18:23:10 »

Hi Mary-Loo,

Ah, okay. Blöderweise ist das immer am So. von 15-19h, und da ist normalerweise immer noch meine Freundin da.
Aber mal sehen, vielleicht komm ich mal noch dazu Smiley

Danke!

Ciao,
Christina
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McLovin
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Hasta la victoria para siempre

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« Antwort #12 am: 18. Mai 2008, 22:44:46 »


Und ich sag mal so, aufgeschrieben (als E-Mail z.B.) habe ich viele Gedanken schon oft, aber in letzter Zeit habe ich sie vor allem erzählt. Ich habe in den letzten Wochen ziemlich stark das Bedürfnis, mich anderen Leuten mitzuteilen, ihnen meine Geschichte zu erzählen. Allerdings nicht gleich jedem, sondern Leuten, von denen ich denke, daß sie mich verstehen werden. Und bisher war auch immer Verständnis da auf der anderen Seite (naja... es waren alles Frauen Smiley - also eigentlich fast kein Wunder *g*).

Dann möchte ich der Erste sein, wenn du erlaubst..
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:Cheesy
christina
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« Antwort #13 am: 02. Juni 2008, 14:35:35 »

Hallo,

So, ich bin heute einen kleinen Schritt weiter gekommen, ich hab mich meiner Hausärztin (zumindest zum Teil) geöffnet und bei ihr meinen Überweisungsschein zum Psychologen geholt, wobei ich ihr natürlich vom Grund dafür erzählt habe.
Ich bin bei diesem Gespräch zwar nicht arg weit in die Details gegangen, aber das wichtigste weiß sie jetzt.
Interessanterweise meinte sie, sowas in der Art schon geahnt zu haben -- jedoch sind dies eher Themen, die man sich als Ärztin mehr denkt als direkt mit den Patienten bespricht.

Sie fand es sehr gut und schön, daß ich hier von mir aus die Initiative ergreife und auf sie zukomme.
Wobei ich auch sagen muß, daß meine Ärztin hier eine total liebe Frau ist, zu der ich auch großes Vertrauen habe.
Sie hat mich auch bzgl. meiner Beziehung kurz gefragt, wie es hier aussieht, worauf ich auch meinte, daß meine Freundin über alles bescheid weiß -- das fand sie auch recht gut.

Insgesamt meinte sie, daß ich ihrer Ansicht nach auf jeden Fall die richtigen Entscheidungen getroffen habe und meinen Weg gehen werde.
Und für mich heißt das: Ein aufbauender Montag morgen und auf jeden Fall eine gute Adresse für meine ärztlichen Bedürfnisse Smiley

Was noch eher lustig war: Sie hat heute noch meinen Blutdruck und Puls geprüft, beides war relativ hoch (was bei mir eigentlich sonst nie so der Fall ist, laut ihrer Akte). Sie meinte, das könne auch situativ bedingt sein. Naja, und als ich dann mit dem TS-Thema angefangen hatte, war ihr auch ziemlich klar, woher das kam Smiley
Ich soll aber trotzdem demnächst nochmal vorbeischauen, um das nochmal zu prüfen, um hier eventuellen Probleme zuvor zu kommen.

Liebe Grüße,
Christina
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Ronja
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Pixelhexe

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« Antwort #14 am: 03. Juni 2008, 01:06:08 »

Hi Christina,

ich denke, es war gut und richtig, Dich Deiner Hausärztin (teils) offenbart zu haben, dasselbe habe ich vor einiger Zeit bei meiner auch getan, später dann aber komplett. Und sie hat mir den Rat gegeben, eine(n) PT aufzusuchen und mich gut beraten. Das würde ich an Deiner Stelle auch tun. Den Schritt habe ich zwar noch nicht gewagt, aber es ist im Angriff. Erzähl Deiner Ärztin einfach die ganze Sache! Und seitdem ich mich ihr offenbart habe, ist einiges von mir abgefallen.

Übrigens, wie siehst Du das, Therapeut: Mann oder Frau? Ich hab da lieber eine Frau, wegens der Homophobie.  Grin Grin

Sei lieb gegrüßt von der Ronja
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Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht. Fritz Nietzsche
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