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Topic: „ Der Hass der Anderen“ (Read 1666 times) previous topic - next topic

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #1
Momentan konnte ich die letzten Tage das ganze auf Youtube erleben. Eine ganz "interessante" Zusammenstellung an Kommentaren ist enstanden , die man auch echt erstmal wahrnehmen muss. Zuerst richtig blöd gestellte Fragen, dann bewusster Hate.
Mittlerweile sehe ich da ein System hinter und weiß dass sie das auch ohne meine TS gemacht hätten, bzw. woanders gekramt hätten, aber so manches haute einen dennoch wirklich voll auf die Zwölf und man musste wirklich überlegen ob man weitere Uploads macht.
Denke oft suchen die Leute eben bewusst Schwachstellen und unsere Transsexualität wird immer eine davon sein. Sie hätten ihn auch anders angegangen denk ich wenn er das nicht geschrieben hätte nur eben in anderer Form und Weise. Minderbemittelte Leute bleiben es halt und werden einen nie positiv begegnen, das sollte jeder von uns wissen und damit umgehen lernen.
Was ich mache ist diese Kommentare einfach posten lassen, ab und an das eine oder andere sakastisch kommentieren und wissen dass diese Leute einen auf der Straße nie so begegnen würden.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #2

Momentan konnte ich die letzten Tage das ganze auf Youtube erleben. Eine ganz "interessante" Zusammenstellung an Kommentaren ist enstanden , die man auch echt erstmal wahrnehmen muss. Zuerst richtig blöd gestellte Fragen, dann bewusster Hate.
Mittlerweile sehe ich da ein System hinter und weiß dass sie das auch ohne meine TS gemacht hätten, bzw. woanders gekramt hätten, aber so manches haute einen dennoch wirklich voll auf die Zwölf und man musste wirklich überlegen ob man weitere Uploads macht.
Denke oft suchen die Leute eben bewusst Schwachstellen und unsere Transsexualität wird immer eine davon sein. Sie hätten ihn auch anders angegangen denk ich wenn er das nicht geschrieben hätte nur eben in anderer Form und Weise. Minderbemittelte Leute bleiben es halt und werden einen nie positiv begegnen, das sollte jeder von uns wissen und damit umgehen lernen.
Was ich mache ist diese Kommentare einfach posten lassen, ab und an das eine oder andere sakastisch kommentieren und wissen dass diese Leute einen auf der Straße nie so begegnen würden.


So wie du vorgehst finde ich gut. Das zeigt Größe und stellt das virtuelle Gegenüber in den Hintergrund. Ich mache da draußen die Erfahrung, dass das drüber Weggehen tiefer wirkt als mach direkte Reaktion.
Linus bewundere ich für seinen Mut, unsere Sache braucht auch ihre Vorkämpfer_innen.  Das muss nicht Jeder/ Jede machen , wer die Kraft hat ... Danke

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #3
Leider gibt es auch umgekehrte Fälle. Ich muß z.B. den Haß eines Individuums erdulden, welches sich selbst als TS bzw. "Mensch besonderer Variation" definiert. Aufgrund einer von mir veröffentlichten Solidaritätserklärung entwickelte sich eine Konfrontation, die sich heute in Morddrohungen gegen mich äußert.

Wenn ich mir manche Auseinandersetzungen - auch hier in diesem Forum - ansehe, wo der eine TS-Leidensgenosse den anderen mit genau dem Haß überzieht, über den man sich in den vorangegangen Posts zu diesem Thread beklagt, wundert es mich keineswegs, wenn Außenstehende mit ablehnenden Reaktionen (die auch Haß einschließen) antworten. Bestes Beispiel war die Haßtirade von Transgender D gegen Isabell_F ("verpiss dich du schwanzloser Pisser", Originalzitat von "Trans" zu Trans, in diesem Forum (11/2017).

Gegen solche Ignoranz anzugehen, ist die Pflicht jedes mündigen Bürgers, egal, in welchem Boot er sitzt.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #4
Hass ist halt etwas was in jeden von uns steckt und wo keine einzige "Randgruppe" von ausgenommen ist. Besonders bei Trans* Menschen kommt dann noch ein gewisser Rechtfertigungsdrang und durchaus auch ein gewisser Neid dazu. Es ist dann auch schwer für den einzelnen immer jede persönliche Situation genau nachzuvollziehen und jeder möchte am Ende eben auch mit seinen Handeln perfekt dastehen. Für manche ist dann die Onlinewelt die, wo sie das sein können was sie im echten Leben nicht sind und dort versuchen sie dann so gut wie möglich ihren Frust rauszulassen.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #5
Hallo Alysse,
aber da gegen solltest Du schon etwas tun. Morddrohungen sind kein Kavaliersdelikt und äußerst ernst zu nehmen. Also ich finde so etwas erschrecken wie weit sich manche ein Recht heraus nehmen, so gar glauben das ihnen dies zu steht.
Pass bitte auf Dich auf, solche Typen sind zu allem fähig.

So ähnlich erging es mir vor zwei Wochen, erhielt einen Brief aus meiner Heimat und ich glaubte eine gute Nachricht. Im Gegenteil, es war eine abgefeuerte Patrone, was bei und so viel heißt wie- gib auf dich acht. Das Gegensstück kann dich jederzeit einholen. Doch deswegen gehe ich nicht zur Polizei, das sind Familien-Angelegenheiten und werden auch so gelöst.
Doch Dein Fall sollte schon mit Vorsicht behandelt werden. Ich wünsche Dir das diese Androhung nicht so ohne weiteres hin genommen wird.
Liebe Grüße
Jasmin Viktoria

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #6
Eine Bitte: falls derartige Drohungen hier im Forum verbreitet werden, wüsste ich es gerne.

Und weil Dany's Abgang angesprochen worden ist: ich hatte den Eindruck, dass sie glaubte, sie attakierte ihren Stalker.

 

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #7
Quote
ich hatte den Eindruck, dass sie glaubte, sie attakierte ihren Stalker.

Liebe Beate, wie ist das denn gemeint? Dachte sie etwa, daß Isabell der Stalker wäre?
Wenn dem so wäre, war ihr Fortgehen sinnlos, wie so vieles andere.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #8
Ich war selbst überrascht.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #9
Ich find Danis Verhalten ziemlich seltsam, da frag ich mich manchmal ob da nicht auch andere Faktoren eine Rolle spielen.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #10
Ich bin es leid... mein ich in der Community zu erklären

Ich bin es leid... mich den subtilen Anfeindungen zu stellen

Ich bin es leid... den Geschichtenschreibern Futter zu geben

Ich bin es leid... Trans* Menschen Akzeptanz und Toleranz zu erklären

Ich bin es leid... Trans* in die Mitte der Welt zu stellen

Ich bin es leid... das einzig wahre hier zu suchen

Ich bin es leid... das einzig wahre hier zu hören


Ich bin es nicht leid für den normalen Umgang der Menschen miteinander zu kämpfen!!!!!!!!

For ever

Isabell


Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #11
Kann ich gut verstehen.

Nur ... HIER sagt Dir niemand das einzig wahre. Höchstens Einzelmeinungen.
Und erklären musst Du Dein ich nicht. Nur sein.

Während der Transition sind viele im Streß.

Die, die den Weg eigentlich besser gehen sollten, es aber nicht können, vielleicht erst recht. Manchmal führt das zu seltsamem Verhalten und zu Überreaktion.

Der oben erwähnte Konfliktthread mit Dany befindet sich übrigens in dem Bereich, der nur für angemeldete Besucher sichtbar ist... Dieser hier nicht.

Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #12
Ich finde ansich klappt es doch hier wirklich gut, auch weil man irgendwann denk ich immer merkt wie wenig Sinn es macht über einen anderen irgendwie sich beweisen zu wollen oder eine "Wertung" einführt. Wir gehen alle am Ende eh unseren eigenen Weg, machen es für unser Leben und sind uns selber dabei. Wir haben zwar klar immer auch Ansichten und müssen die auch für unser Sein haben, aber was nützt es einen damit andere zu Missionieren? Klar irgendwann dann kommt es einen auch mal hoch und irgendwann passt die eine Meinung mit der anderen nicht zusammen, aber finde es toll dass hierbei bisher immer zumindest von der Adminseite doch sehr neutral agiert wurde. :)


Re: „ Der Hass der Anderen“

Reply #14

Ich bin es leid...


JA... geht mir auch so.

mensch kann sich jetzt als einsame Wölfin sehen, (oder Tigerin, denen ist das Singledasein eher in die Gene gelegt), und alleine den Wellen zuguggen, wie sie am Fuß des Felsens lecken.

Oder mensch sieht ein, dass sie ein Herdentier ist, und Gesellschaft braucht.

Mein Vorschlag zur Güte, so machen es unsensiblere Gemüter, sich unbeirrt zu äussern, und die Reaktionen zu sortieren... darin ein Körnchen Wahrheit zu suchen, meistens nicht zu finden und deshalb das allermeiste abprallen zu lassen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kennt sich niemand hier... Wie sollen wir wissen, wann wir wunde Stellen aufs Neue aufreissen, wann wir anfeinden, wann wir nicht akzeptieren?

Ich weiß dass es weh tut, wenn mansch plötzlich feststellen muss, dass eine Community gar keine ist, sondern nur ein loser Haufen der sich maximal auf eine Vorsilbe einigen kann, aber nicht mal darauf, wer ein Anrecht darauf hat, sie an sich festzumachen?