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Autor Thema: ARD Doku über Transkids  (Gelesen 762 mal)
Kerstin S.
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8 Bit Halluzinelle


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« am: 08. August 2017, 20:04:32 pm »

Ich habe eine echt gute Dokumentation über Transgender Kinder gefunden:

Menschen hautnah: Mädchen oder Junge? Aufwachsen als Transgender Kind

http://www.ardmediathek.de/tv/Menschen-hautnah/M%C3%A4dchen-oder-Junge-Aufwachsen-als-Trans/WDR-Fernsehen/Video-Podcast?bcastId=7535538&documentId=44770980
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Beate
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Geo Girl


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« Antwort #1 am: 09. August 2017, 01:09:37 am »

Danke. Sehr interessant.

Die OP-Szene musste jetzt aber auch wirklich unbedingt sein ... ich versteh nicht, was die Leute daran so geil finden. Oder was die Journalisten glauben macht, dass die Leute das geil finden...
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Viele liebe Grüße

Beate
c-j
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« Antwort #2 am: 09. August 2017, 14:37:59 pm »

Mich hätte man besser abtreiben sollen, statt ständig zu versuchen, mich umzupolen. Aus Rache fahre ich nicht mehr zur Mutter. Angry Angry
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https://youtu.be/cxYx6fBWoko
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« Antwort #3 am: 09. August 2017, 17:05:16 pm »

... ich versteh nicht, was die Leute daran so geil finden. Oder was die Journalisten glauben macht, dass die Leute das geil finden...

Ich habs nicht angesehen, aber wenn die Ärzte bis zu den Ellbogen in Blutspritzern und Hautfetzen wühlen, dann verstärkt das halt den Freakfaktor. Zu sehen wie verrückt die anderen sind, ist doch immer wieder erbauend, da ist es gleich nimmer so schlimm wie man selber abweicht von den eigenen Idealen.
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Michi
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auch Minolfa




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« Antwort #4 am: 10. August 2017, 00:06:41 am »

Es ist halt schade, dass nach mehr als einer halben Stunde gut gemachtem Film - wo wirklich die Gefühle der Beteiligten zur Sprache kommen - kurz vor dem Abspann noch die bekannte Krankenhausszene gebracht wird. Mich hat das auch gestört, denn gerade in diesem Film passt es irgendwie überhaupt nicht und wirkt wie zwangsweise noch reingeflickt.
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Das Pippi Langstrumpf Prinzip: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt, und alles wird gut!
Gerlinde
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« Antwort #5 am: 10. August 2017, 04:46:32 am »

Ich benutze Mediathek View (kostenlos), um Filme oder Dokus herunterzuladen. Die Doku ist vom 27.07. 2017. Ich frage mich, warum die meisten Dokus über TS/TG so den Fokus auf die GAO legen? Voyeurismus? Würde ich eine Doku machen, so würde ich einen erwachsenen Menschen, egal ob Frau oder Mann, auf Spurensuche gehen, um ihre/seine Geschichte zu erzählen. Und da wäre die GAO nur ein winziger Teil davon.
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Kerstin S.
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8 Bit Halluzinelle


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« Antwort #6 am: 12. August 2017, 09:08:32 am »

Ich sehe mir gerade nochmal die Doku an. Dabei kommen in mir einige Fragen hoch:

- Bei Kindern und Jugendlichen nennt man es Transidentität und nicht Transsexualität, weil es nicht um eine sexuelle Orientierung geht, sondern um die Identität? ? ?
Würde es um die Sexualität gehen, wäre dieser Mensch schwul oder lesbisch, aber kein Transgender

- Ich versuche schon seit einiger Zeit zu verstehen, warum es so schwer für Eltern ist. Da wird gesagt, das sie das Gefühl haben ihr Kind zu verlieren. Es sieht anders aus, wird aber glücklich und bleibt der selbe Mensch. Das Eltern Angst vor Gerede haben und das ihr Kind es eventuell in der Schule nicht gerade einfacher haben wird, kann ich verstehen, aber für sich persönlich? Als ich mich bei meiner Mutter mit Bildern geoutet habe, hat sie gesagt, das sie es schade fand, das ich kein Mädchen geworden bin, weil ich so gut rüber komme. Zwei Wochen später hat sie mich unter Tränen gefragt, ob ich nicht wieder normal werden könnte. Das war auch sehr hart für mich.

- Gegen Ende sagt Clara, das sie die Blicke der Leute spürt und Angst hat, das die Leute negativ reagieren könnten. Ich selbst bin körperlich ein ein Silberrücken und kenne nur zu gut die Ängste. Aber gerade in den letzten Jahren beachten mich die Leute immer weniger (tatsächlich fast gar nicht?). Mein Passing ist durch verschiedene Sachen besser geworden, aber Clara ist sowas von ein Mädchen. Würde sie vor mir stehen und von ihrer Vergangenheit erzählen, ich würde es nicht glauben. Zumindest die es nicht wissen, würden da nie drauf kommen. In der Schule, wo alle Bescheid wissen, hätte ICH wohl nicht überlebt.

-  Operationen können, genau wie Hormone, sehr wichtig sein um endlich anzukommen. Warum habt Ihr ein Problem damit, wenn es in solchen Dokus thematisiert wird? In dem Fall wurde da in meinen Augen nicht wirklich ein Focus drauf gelegt, es war auch keine GaOp sondern eine Brustentfernung.


Liebe Grüße,
dat Kerstin
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Beate
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Geo Girl


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« Antwort #7 am: 12. August 2017, 10:02:07 am »

Zitat
Operationen können, genau wie Hormone, sehr wichtig sein um endlich anzukommen. Warum habt Ihr ein Problem damit, wenn es in solchen Dokus thematisiert wird? In dem Fall wurde da in meinen Augen nicht wirklich ein Focus drauf gelegt, es war auch keine GaOp sondern eine Brustentfernung.

Weil sie es letztlich doch nicht lassen konnten, Krankenhausbilder zu zeigen. Inhaltlich wäre das überhaupt nicht notwendig gewesen, denn die Frage, wie weit die Angleichung gehen müsse, wurde ja vorher schon mehrfach thematisiert, vor allem, dass das individuell ist (der junge Mann hatte schließlich zumindest zunächst nicht vor, einen Penoidaufbau machen zu lassen.). Die Krankenhausbilder brachten keinen Erkenntnisgewinn mehr. Sie bedienten rein den Voyeurismus.

Im übrigen wirft die Frage der hier angewendeten OP-Technik durchaus auch Fragen auf, weil sie ziemlich auffällige Narben hinterläßt. Das geht durchaus unauffälliger. Aber das ist ein anderes Thema.

Die Suggestion, dass man nur bei Jugendlichen von Transidentität spricht, ist mir ebenfalls aufgestoßen, weil sie in einer Weise vorgebracht wurde, die die Vermutung nahelegte, dass das bei denen, die später im Leben diesen Weg gehen, anders sein könnte. Übrigens unterstellt der Begriff genau wie Transsexualität, dass der Körper richtig und die Seele abweichend empfindet; er ist daher genausowenig neutral.
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Viele liebe Grüße

Beate
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