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Autor Thema: Bei euch vorstellen...  (Gelesen 1613 mal)
Stella_b
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Als Frau im Körper eines Mannes geboren




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« Antwort #15 am: 28. Mai 2017, 01:01:23 am »

Hallo Robert,

auch wenn man in jungen Jahren weiss was man werden möchte, muss das nicht auch bedeuten das man das sofort werden kann.
Es giebt viele Faktoren warum man nicht sofort eine GaOP macht z.B. hatt ich in jungen Jahren keine Ahnung davon, das es das überhaupt gibt und ich glaube die gab es zu dem Zeitpunkt auch noch nicht. Ich wuste auch nicht mit wem man darüber reden kann u.s.w.
Dann musste ich als junger Mann zur Bundeswehr - diese bot mir eine feste stelle an, daraus wurden 12 Jahre und davon 8 in Frankreich dazu noch Afganistan und schon sind viele Jahre vergangen.
Du verstehst - Es kommt immer anders und meistens anders als man denkt.

Liebe Grüße
Stella
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Pat
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« Antwort #16 am: 28. Mai 2017, 07:57:04 am »

Hallo Stella,

Es ist ja schon kurios - deine Biographie scheint meiner gar nicht so unähnlich zu sein.

Wie hast du denn die Zeit in der Bundeswehr erlebt, bezogen auf deine Geschlechtsidentität?

Ich fand es immer so ätzend, dass hinsichtlich der Position im Kameradenkreis so viel davon abhing, wie sehr man bereit und imstande war, diese männlichen Klischees zu bedienen. Meine Auslandseinsätze waren eigentlich die einzige Zeit, in der ich etwas mehr ich sein konnte... Da waren auch die anderen mehr an der Persönlichkeit interessiert als am zurschaugestellten Äußeren.

Wie siehst du das?

Alles liebe,
Pat
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Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?
Stella_b
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Als Frau im Körper eines Mannes geboren




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« Antwort #17 am: 28. Mai 2017, 12:55:35 pm »

Hallo Pat,

herzlich Willkommen in diesem Forum.

Ich habe lange überlegt wie ich darauf antworten soll. Ich habe mir vorgenommen dabei sachlich zu bleiben und nicht ins emotionale abzugleiten, aber lies selbst.


Ich bin sehr oft bei meinen Vorgesetzten angeegt, wiel ich dieses männlichen Klischees halt nicht bedient habe. Musste ich aber auch nicht, da ich Fachsoldat war
und unsere geistige und fachliche Kompetenz im Vordergrund stand.

Wärend meiner Zeit in Frankreich war das interesse an meiner Persönlichkeit zwar höher, aber ich denke das dies Kameradschaft war.

Allerdings muss ich auch sagen, das ich wärend der Zeit ganz andere Sachen im Kopf hatte. Denn ich hatte zwei Büros, eines beim Generalstab und eines in der Kompanie.
Im Stab habe ich meine Arbeit aleine durchgeführet und in der Kompanie hatte ich einige Soldaten die aus drei verschiedenen Nationen kamen und auch entsprechend mit Aufträgen versorgt
und ausgebieldet werden mussten. Daher war ich so in meine Arbeit vertieft, das ich eher ein angestellter in Uniform war, dadurch hatte ich zwar viele Pluspunke bei meinen Fachvorgesetzten,
aber nicht bei meinen militärischen Vorgesetzten.

In den Auslandseinsätzen in Afghanistan wurde meine Persönlichkeit eher unterdrückt - Da die Taliban und andere Elemente einen nach dem Leben trachteten - Also nichts mit eigener Persönlichkeit.

Also mein Fazit, ich habe in noch keinem Unternehmen soviele Berufsversager und emotionale Krüppel gesehen wie dort und leider konnte ich dieses auch nicht immer verbergen.

Die 12 Jahre haben mich daher doch eher anderweitig als dich belastet.

So, das war jetzt im groben meine Zeit bei der Bundeswehr.

Jetzt einmal zu deiner Zeit bei der Bundeswehr - Das liest sich wie ein klassischer Werdegang beim Bund. Welches sind die erworbenen Vorteile die du ansprichst?
Es können ja nur fachliche Vorteile sein!

LG
Stella
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Pat
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« Antwort #18 am: 28. Mai 2017, 20:06:00 pm »


Jetzt einmal zu deiner Zeit bei der Bundeswehr - Das liest sich wie ein klassischer Werdegang beim Bund. Welches sind die erworbenen Vorteile die du ansprichst?
Es können ja nur fachliche Vorteile sein!


Jein.

Ich sehe die Vorteile, die ich aus meiner Zeit bei der Bundeswehr gezogen habe, in folgenden Bereichen:
- Mein Studium, offensichtlich - ein Diplom, für das einen die Bundeswehr auch noch das Studium bezahlt...
- Menschenkenntnis - man lernt so viele Leute in gut 12 Jahren kennen, wenn man dafür ein Gespür hat, kann man zum Schluss recht schnell ahnen, wer einen belügt, auf wen man sich verlassen kann, etc...
- Die Ausbildung zur Führungskraft ist Gold wert, wenn man nicht in Richtung Kommisskopf abbiegt und sich auch hinsichtlich zivilberuflicher Standards weiterbildet (Freies Sprechen vor Gruppen, Konfliktgespräche, die Fallstricke der Planung von Vorhaben irgendwann kennen, komplexe Dinge einfach darstellen und so vermitteln können, das ist schon alles echt nützlich)...
- Solange man ungebunden ist, ist es ein Vorteil, in Deutschland richtig rumzukommen, und sei es nur um zu bemerken, dass man beispielsweise mit Rheinländern vielleicht nicht ganz soviel gemein hat...

Ich will nicht behaupten, dass es jedem beim Bund so gehen müsse. Bundeswehr ist nicht jedermanns Sache, und ich verüble es keinem, wenn er für sich festgestellt hat, dass er mit dem Laden nicht klarkommt. (Nur die, die ne festgefügte Meinung haben ohne jemals auch nur einen Fuß in eine Kaserne gesetzt zu haben, die habe ich gefressen... Wink) Ich sehe meine Zeit halt letztlich auch ambivalent und könnte nicht ruhigen Gewissens sagen, dass ich es noch mal genauso machen würde - eben gerade weil ich inzwischen doch festgestellt habe, wie sehr mich die Firma in meinen Eigenschaften verbogen hat. Ich habe dies immer als notwendiges Übel gesehen, auch weil ich mir seinerzeit nicht klar machte, dass meine Problemchen eine Frage der geschlechtlichen Identität sein könnten. Ich war halt nie ein Transvestit (das waren so die ersten Randbereiche des Themas, von denen ich hörte), und ich hatte ein normales hetero-Mann-Sexualleben, also kam diese Frage gar nicht auf. Und den Rest machte halt mein Ehrgeiz, ein einmal gestecktes Ziel mit voller Kraft zu verfolgen. Dieser Ehrgeiz war schon früher da, den hat mir nicht die Bundeswehr anerzogen. Und so kam es dann eben dazu, dass ich die Laufbahn des Truppenoffiziers schnörkellos durchgezogen habe (zuletzt war ich Hauptmann), aber schon nach dem Studium jedem reinen Wein eingeschenkt habe, dass ich keine Ambitionen habe, Berufssoldat zu werden.

Joah, so war das mit meiner Dienstzeit.

Aber sag mal, Stella, wie gedenkst du denn die Tatsache, dass du dich als Frau fühlst, im Umgang mit deiner Familie zu handhaben? Unsere Situationen sind ja auch diesbezüglich ziemlich vergleichbar: Mitte 30, mehrfacher Vater - nur dass ich eben nicht so sicher sagen kann wie du "ich bin eigentlich eine Frau", sondern mir auch darüber erst klar werden muss, ob ein solcher Weg der Transition für mich mehr Leid als Erlösung bedeuten würde...
Ich hab halt total Schiss davor, meinem näheren Umfeld auch nur davon zu berichten, dass ich unsicher bin, weil so etwas ja die Toleranz jedes einzelnen ganz unvermittelt und massiv auf die Probe stellt und ich mir keine Prognose zutraue, wer am Ende des Tages achselzuckend sagt "Ich habs eh gewusst" und wer mich für nen Freak hält. Ich habe zum Beispiel keine Ahnung, was das mit meiner Frau anstellt, wenn ich versuche ihr mein Dilemma zu erklären.
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Stella_b
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Als Frau im Körper eines Mannes geboren




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« Antwort #19 am: 29. Mai 2017, 00:30:54 am »

Hallo Pat,

ich kann dir nicht sagen wie ich dieses machen werde, denn ich habe wirklich keine Ahnung. Zudem bin ich mir 100% sicher, das meine Familie nicht damit klar kommen wird.
Aber einige im Forum waren sich auch sicher das ihre Ehefrau damit nicht fertig werden würde und nach dem Outing kam es doch anders.

Ich werde dieses aber auch nicht ohne weitere Hilfe machen.

Liebe Grüße
Stella

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Robert
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« Antwort #20 am: 28. Juni 2017, 20:22:54 pm »

 Huh Cheesy Huh ;)liebe Stella und MvFs,

Schneid doch einfach mal das Thema an und du horchst dann, wie die darauf reagieren.

Schoene Abend, Gesundheit

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michelangela
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« Antwort #21 am: 05. Juli 2017, 10:48:34 am »

zum guten anders?


Na klar!! Grin 

Entschuldige die späte Antwort, ich hab den thread aus den Augen verloren.
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Robert
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« Antwort #22 am: 08. Juli 2017, 16:21:57 pm »

 Huh Cheesy Huh Liebe Michelangela,

Und wie war es, was kam bei herum?

Habe heut stellungnahme weiter geschrieben, muss Mo. Zum AG,, also morgen Abend hinbringen.

Schoenen Tag noch, Gesundheit, Robert, heute wieder gelandet von meiner Insel,,,war zu kurz
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michelangela
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« Antwort #23 am: 10. Juli 2017, 14:45:06 pm »

Und wie war es, was kam bei herum?

ein Leben. in allem Glanz und aller Glorie

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Kerstin S.
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8 Bit Halluzinelle


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« Antwort #24 am: 10. Juli 2017, 14:54:07 pm »

 Cheesy Cheesy Cheesy
So schwer siehst Du gar nicht aus Wink
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Robert
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« Antwort #25 am: 13. Juli 2017, 23:40:15 pm »

 Huh Cheesy Huh Grin Cheesy,

Zu niedlich, Gabi wartet im Park....siehst richtig glücklich aus, hab gelacht, sorry, aber ist doch schoen, wenn wir Spass dabei haben.

Gute Nachtc dir und uns allen, zaehle mich zu euch, hab meine Stellungnahme abgegeben.

Gesundheit, braucht man immer, egal wie rum., viele herzliche gruesse Robert
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Robert
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« Antwort #26 am: 13. Juli 2017, 23:47:32 pm »

Liebe bea Huh Cheesy Huh Cheesy,

Weiss nur eines, was schon mal nicht sein will, mir einen Traum erfuellen.

Gute Nacht dir, und uns hier, schoen es Nachtkino...mal gucken, welcher Film laeuft...

Gesundheit und schon mal Schoenes WE, Robert
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