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Autor Thema: Neuentwurf das TSG eingereicht...  (Gelesen 907 mal)
michelangela
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aluta continua!


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« am: 11. Mai 2017, 11:05:35 am »

ich mag das:

Grüne bringen Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes in Bundestag ein

Auch wenn ich nicht glaube, dass was draus wird, sondern hier ein letztes Aufbäumen/Mediengewitter der Fortschrittlichen bei den Grünen  stattfindet.
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TransgenderDany
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« Antwort #1 am: 11. Mai 2017, 12:29:33 pm »

Die Grünen schreiben besten Referentenentwürfe.
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Beate
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« Antwort #2 am: 11. Mai 2017, 14:21:31 pm »

Alle Jahre wieder...


Den Entwurf haben (in seiner Urform) nicht die Grünen ausgedacht, sondern Betroffene, darunter auch ich.

Aber solange die Union die Regierung führt und so kurz vor irgendwelchen Bundestagswahlen wird das wieder glatt abgebügelt werden. Eine TSG-Reform hat am ehesten Chancen, wenn man sie kurz nach der Konstituierung einer neuen Regierung lanciert.
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Beate
TransgenderDany
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« Antwort #3 am: 11. Mai 2017, 16:51:45 pm »

Oder eine Klage beim Bundesgericht gegen BRD gewonnen wird.
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Beate
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« Antwort #4 am: 11. Mai 2017, 18:45:29 pm »

dazu muss man allerdings hinreichend massiven Grund haben. Und das wird zunehmend schwieriger, zumindest, solange es F64.0 noch gibt.
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Beate
TransgenderDany
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« Antwort #5 am: 11. Mai 2017, 18:53:07 pm »

Laut der wichtigsten Aspekte des Entwurfs werden Grundrechte eben wegen der Begutachtung verletzt, aber es sollte von vorneherein klar sein, dass die positive Entscheidung von einem Bundesgericht nur ein Anstoss ist und erstmal nichts weiter, dennoch immerhin.
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Daphne
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« Antwort #6 am: 11. Mai 2017, 20:10:44 pm »

Oder eine Klage beim Bundesgericht gegen BRD gewonnen wird.

Diese Aussage ist so dermaßen dämlich, daß es fast körperöich weh tut.

Davon abgesehen hat das Bundesverfassungsgericht - falls du das meinst - das TSG doch eh schon weitgehend zerschossen. Und ob die Gutachten nun vor der Namensänderung oder vor der OP erstellt werden, ist - in meinen Augen - ziemlich schnurz. Auch in Zukunft wird der MDK seine Zustimmung nicht ohne entsprechende Gutachten erteilen.

Und natürlich hat die Initiative keinerlei Aussicht auf Erfolg, so kurz vor der Wahl.
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TransgenderDany
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« Antwort #7 am: 11. Mai 2017, 21:49:59 pm »

Du Snob kriegst erstmal eine Pause.
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Beate
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« Antwort #8 am: 12. Mai 2017, 02:39:04 am »

...Auch in Zukunft wird der MDK seine Zustimmung nicht ohne entsprechende Gutachten erteilen.

Das ist einerseits richtig, andererseits aber nicht zwingend haltbar. Stell Dir vor, Du hast die PÄ durchführen lassen, bist also eine Frau und möchtest den nicht korrekten Zustand zwischen den Beinen korrigieren lassen.
Die Korrektur eines inkorrekten körperlichen Zustandes ist nichts, wo im SGB eine Begutachtung vorgesehen ist; ein vom MDK ausgeübter Begutachtungszwang wäre also streng genommen eine Diskiminierung. Des weiteren ist ja die GaOP eine Routinemaßnahme. Auch hier: was soll eine Begutachtung bringen, vor dem Hintrgrund, das F64.0 nicht mehr gilt?

(Nebenbei müssten die Kassen dann die Begutachtung bezahlen, würden ähnlich wie bei der Rentenversicherung erstmal ablehnen und sich dann von den Gerichten zwingen lassen, die Kosten zu tragen. Für eine Weile würde das für die Betroffenen ziemlich hart...)
« Letzte Änderung: 12. Mai 2017, 02:40:45 am von Beate » Gespeichert

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Beate
Daphne
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« Antwort #9 am: 12. Mai 2017, 12:59:47 pm »

Genau vor dieser Situation stehe ich grade. Der MDK will ein zusätzliches Gutachten meiner Therapeutin vor der OP.
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michelangela
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« Antwort #10 am: 12. Mai 2017, 16:18:47 pm »

Und ob die Gutachten nun vor der Namensänderung oder vor der OP erstellt werden, ist - in meinen Augen - ziemlich schnurz. Auch in Zukunft wird der MDK seine Zustimmung nicht ohne entsprechende Gutachten erteilen.

Nö... so wie es jetzt steht, zahlt der/die Betroffene die Gutachten.

Was die Kassen brauchen und fordern dürfen ist die medizinische Indikation.  Das ist ein ganz anderes Ding als zwei Gutachten vom amtlich zugelassenen Sachverständigen. Ich hab schon mehrere dieser Indikationen in Rechnung gestellt gekriegt, das waren jeweils  ungefähr 120 €. Faktor 2.5 für privat Versicherte eingerechnet. Mit dem Argument dass die Kasse ja diese Indikation angefordert hat, hab ich die auch dafür zahlen lassen.

Der Umstand dass die Kasse die Gutachten zur PÄ/NÄ einfordert jm eigene Beurteilung drauf zu stützen ist eine Sauerei. Meiner Meinung nach gehts hier nur darum den Kreis der Berechtigten einzuschränken und zu schikanieren.

Genau vor dieser Situation stehe ich grade. Der MDK will ein zusätzliches Gutachten meiner Therapeutin vor der OP.

Was ihr (der Therapeutin) nur ein müdes Lächeln entlocken sollte.
« Letzte Änderung: 12. Mai 2017, 16:21:29 pm von michelangela » Gespeichert
Michi
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« Antwort #11 am: 12. Mai 2017, 16:35:09 pm »

Der Umstand dass die Kasse die Gutachten zur PÄ/NÄ einfordert jm eigene Beurteilung drauf zu stützen ist eine Sauerei. Meiner Meinung nach gehts hier nur darum den Kreis der Berechtigten einzuschränken und zu schikanieren.

Die Gatekeeper-Versuche sehe ich viel früher. Wer schon so weit bis zur VÄ/PÄ gegangen ist, wird im Zweifel auch die Gutachten ranschaffen. Ich denke, es geht ganz banal ums Abwälzen der Kosten. Lieber andere Gutachten fremdverwerten, als selber Indikationen oder Gutachten zu bezahlen. Sofern die Gutachten eh schon da sind, habe ich sogar Verständnis dafür. Aber Gutachten auf Kosten der Patienten einzufordern, die noch nicht existieren, ist eine Frechheit.

Übrigens: Damals musste ja die PÄ nach der OP nachgeholt werden, und zwei Gutachten sollten den körperlichen Zustand an der fraglichen Stelle bestätigen. Immerhin genügten in meinem Fall zwei normale Arztbriefe von der Chirurgin (die es ja wissen musste) und dem Frauenarzt (der die Fäden gezogen hatte). Auch da soll es Gerichte gegeben haben, die noch mal Gutachten von Psychiatern (!) sehen wollten.
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Das Pippi Langstrumpf Prinzip: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt, und alles wird gut!
Daphne
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« Antwort #12 am: 12. Mai 2017, 19:53:34 pm »

Der Umstand dass die Kasse die Gutachten zur PÄ/NÄ einfordert jm eigene Beurteilung drauf zu stützen ist eine Sauerei. Meiner Meinung nach gehts hier nur darum den Kreis der Berechtigten einzuschränken und zu schikanieren.

Da gebe ich dir allerdings Recht.

Was ihr (der Therapeutin) nur ein müdes Lächeln entlocken sollte.

Ei freilich.
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Niemals ohne meine Wolfords!
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