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Autor Thema: Deutsche Lyrik  (Gelesen 975 mal)
TransgenderDany
Gast

« am: 05. April 2017, 10:16:47 am »

Hey,
gestern habe ich ein altes Gedicht aus meiner Schulzeit gelesen und finde es immer noch sehr zutreffend. Es ist 1932 veröffentlich worden, es ist von Erich Käster:



Die Entwicklung der Menschheit
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Kerstin S.
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« Antwort #1 am: 14. April 2017, 19:20:24 pm »

Hey,
gestern habe ich ein altes Gedicht aus meiner Schulzeit gelesen und finde es immer noch sehr zutreffend. Es ist 1932 veröffentlich worden, es ist von Erich Käster:



Die Entwicklung der Menschheit

Ja, die Entwicklung der Menschheit...

Schon in der Antike und lange davor waren die Menschen zu kognitiven Höchstleistungen im Stande. Das hat sie nicht abgehalten, sich gegenseitig zu ermorden und zu foltern. Wenn ich mir vor Augen halte, was die Menschheit sich auch heute noch antut, dann komme ich zu dem Schluß, das wir heute nicht einen Deut besser sind, als vor 5000 Jahren. Forschung, Erkenntnisse und Technik sind weit fortgeschritten, aber die Gesellschaft, oder besser gesagt, die Menschheit an sich, hat sich kaum entwickelt. Es gibt immer noch Glauben an "unsichtbare" Mächte die als Vorwand zum Töten vorgeschoben werden. Es gibt viele, die an Verschwörungstheorien, einer flachen Erde, an Homöopathie und solche Sachen glauben obwohl diese wissenschaftlich durch wiederholbare Experimente faktisch wiederlegt sind.

Die Menschheit hat Potential, Potential zum Guten, zum Bösen, für Glanzleistungen in jedem Bereich, aber auch zur Blödheit. Wie ein Bekannter mal zu mir sagte: Katzen haben ihr großes Gehirn nur, um sich damit in Schwierigkeiten zu bringen Smiley

Eine echte Weiterentwicklung würde uns wahrscheinlich zu etwas wie Vulkanier machen. Dann ist der Mensch aber nicht mehr menschlich 


Liebe Grüße,
dat Kerstin
(die sich oft einen eigenen Planeten wünscht)
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TransgenderDany
Gast

« Antwort #2 am: 28. April 2017, 20:50:32 pm »

´Der mit Salz beladene Esel

Ein mit Salz beladener Esel musste durch einen Fluss, fiel hin und blieb einige Augenblicke behaglich in dem erfrischenden Wasser liegen.

Beim Aufstehen fühlte er sich um einen großen Teil seiner Last erleichtert, weil sich das Salz im Wasser aufgelöst hatte.

Der Esel merkte sich diesen Vorteil und wandte ihn gleich am folgenden Tage wieder an, als er mit Schwämmen beladen durch diesen Fluss hindurchgehen musste

Diesmal fiel er absichtlich nieder, sah sich aber arg getäuscht.

Die Schwämme hatten nämlich das Wasser angezogen und waren bedeutend schwerer als vorher. Die Last war nun so groß, dass er ihr erlag.

Sei vorsichtig mit deinen Mitteln, sie helfen nicht in jedem Fall!

Nach Äsop - 6. Jahrhundert v. Chr.
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