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Autor Thema: Amtsgericht Leipzig: 3 Gutachten für Namensänderung???  (Gelesen 15248 mal)
Beate
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Geo Girl


WWW
« Antwort #105 am: 28. Dezember 2017, 21:27:55 pm »

Dein Tipp würde auch dann nur funktionieren, falls Leipzig keine Zweitwohnungssteuer erhebt.
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Viele liebe Grüße

Beate
Kaylee
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Kommt und lasst uns spielen




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« Antwort #106 am: 28. Dezember 2017, 21:52:51 pm »

Ganz ehrlich ich lese so viel von dämlichen Gerichten und bürokratischen Aufwand, aber hat eine die es bisher angetreten hat hier wirklich nicht geschafft? Ja es kostet viel Zeit, ja es kostet Kraft und Geld aber es ist es wert und man schafft es auch!
Umziehen muss niemand dafür, mir ist auch keine Person bekannt die das damit wirklich lösen wollte, wieso auch? Wärend die Pä läuft, Gutachten kommen geht die gesamte Entwicklung weiter. Es mag furchtbar aussehen wenn man drin steckt und am Kämpfen ist, wenn es dann geschafft ist kommt es einen aber eher klein vor. Soll es nicht herabspielen, einfach nur Aussagen dass wirklich jeder es schafft wenn er es will und es am Ende nur eine Frage der Zeit ist. Genauso kann auch jeder eine GaOP bekommen und das notfalls auch mit Hilfen.
Nichts ist unmöglich, alleine dass wir uns getraut haben zu Outen unser Leben so radikal umzustellen beweist das. Ein Umzug ist sicherlich nicht nötig, genauso wie niemand eine OP selbstfinanzieren und dafür nach Thailand muss.
Kassen, Gerichte und vielleicht auch Therapeuten versuchen einen vielleicht lange am Ball zu halten und zum aufgeben zu bringen, aber am Ende wird mit jeden Einwand den sie geben die Räume immer kleiner bis sie nachgeben müssen. Eine Pä sollte der Kampf wert sein.
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Sterben kann tödlich sein

Rebecca J.
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« Antwort #107 am: 25. Januar 2018, 21:02:57 pm »

Update:

Das OLG Dresden hat darauf hingewiesen, dass die Beschwerde gegen den abgelehnten Befangenheitsantrag nicht fristgemäß eingegangen ist. Ursache ist eine falsche Rechtsbehelfsbelehrung durch das Amtsgericht Leipzig. Darin war das Landgericht Leipzig als Beschwerdegericht angeführt. Es hat aber acht Wochen gedauert, bis das Landgericht Leipzig die Beschwerde ans eigentlich zuständige OLG weitergeleitet hat. Die dortige Richterin hat bereits angedeutet, dass sie eine Wiedereinsetzung (quasi eine nachträgliche Fristverlängerung) nicht genehmigen wird und dem Befangenheitsantrag keine Chancen gibt.

Die sächsische Justiz hat ein Vierteljahr gebraucht um festzustellen, dass die Frist für die Beschwerde abgelaufen ist. Schuld soll meine Anwältin sein. Sie hätte das alles wissen müssen. Na und ich wahrscheinlich auch... Wo ist hier eigentlich das Emoji für "Soviel-kann-ich-gar-nicht-essen-wie-ich-ko**en-mag"?
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Michi
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auch Minolfa




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« Antwort #108 am: 25. Januar 2018, 23:01:09 pm »

Vielleicht diese Serie?
              

Echt Mist, das Leipziger Gericht. -->-->---^
Liebe Grüße,
Michi
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Das Pippi Langstrumpf Prinzip: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt, und alles wird gut!
Rebecca J.
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« Antwort #109 am: 26. Januar 2018, 01:34:04 am »

Ja, die trifft's recht gut!  Grin
Danke, Michi, für den kleinen "Gute-Laune-Macher"!
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Sachse1
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« Antwort #110 am: 29. März 2018, 11:28:51 am »

Ein freundliches Hallo in die Runde,

darf ich auf diesen Weg einen Hinweis für den weiteren gerichtlichen Weg geben.

Mit der Verpflichtung zu einem dritten Gutachten hat der Richter ohne hinreichenden Grund und ohne hinreichend bestimmte Rechtsgrundlage auch in das Grundrecht auf Datenschutz eingegriffen.
Ich möchte vorschlagen, dem Anwalt/ der Anwältin den Hinweis auf Art. 33 der Verfassung des Freistaates Sachsen zu geben.
In Sachsen gilt für die Gerichte auch das materielle Datenschutzrecht, also das Sächsische Datenschutzgesetz. Richterrecht schlägt hier das Datenschutzrecht nicht, auch wenn die Richter dies gerne so hätte und auch immer so tun.

Problematisch ist hier, dass nicht viele Anwälte im Datenschutzrecht wirklich fit sind und die Richter noch weniger Kompetenzen auf diesen Gebiet haben und daher gern argumentieren, dass der Datenschutz hier keine Rolle spielt.
Dem ist aber nicht so, es steht jedem/jeder selbst frei, darüber zu entscheiden, wem was wie offenbart wird, außer es gibt eine Rechtsgrundlage die einem zur Preisgabe der Informationen verpflichtet.
Mit der Entscheidung eines dritten Gutachten ist diese Freiheit aber in Bezug auf den dritten Gutachter nicht mehr gegeben. Für das normale Verfahren wird dies nicht viel nützen, aber als Begründung gegen die Kosten des 3. Gutachtens und ggf. auch als Grundlage für eine Schadenerstatzklage.

Dies nur als Kurzform. Das ganze Thema ist etwas komplex, daher gebe ich gern "direkte Schützenhilfe" sollte dies benötigt werden.

Viel Erfolg und Liebe Grüße
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