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Autor Thema: Transgendererfahrungen oder so  (Gelesen 1358 mal)
TransgenderDany
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« am: 08. September 2016, 22:01:28 pm »

Hier möchte ich weitermachen, was an anderer Stelle in Diskussion stand.



Frau hat bestrumpft weniger Nachteile beim Ausgehen.

 Huh   Ich überleg mir vorgestern, ob ich nicht doch nur mit gebräunter Haut zum Essen gehe, da rennen die schon mit Winterstiefeln durch die Stadt
Dann hast Du eine Lederhaut, wenn ich meine Sandallen mit Riemchen auf Haut trage, gibt's Blasen oder unschöne Stellen. Jetzt schon mit Stiefeln zu laufen finde ich doof, wobei ich in wenigen Tagen zum Schuster muss, wegen neuer Absätze.


Habe ein paar Narben am Schienbein und kann sie in einer Strumpfhose gut karschieren,
Zitat
Kann ich verstehen. Teilweise. Meine Narben gehören zu mir. Alle. Auch die an den Beinen, Augenbrauen, Nasenrücken,  Armen... Ich lebe, und das hinterlässt nun mal Spuren.
Ja das ist so. Spricht viel Charakter-Persönlichkeit aus Dir raus, ich würde es nur nicht verallgemeinern, wobei ich auf dem Gebiet sicherlich einiges zu lernen habe. Aber mal sehen, was geschieht die Wege könnten diesbezüglich nicht unterschiedlicher sein, als eine pauschale allgemeine Aussage geltend machen zu "können". Wenn ich mich täusche, macht nichts, passiert oft im Leben.

außerdem ist das dritte Bein unauffälliger in enger Kleidung.
Zitat
Bist sicher? Besonders kaschierend find ich im engen Rock die Mittelnaht von Strumpfhosen, die über das Beulchen läuft. Wenn ich gemein wäre könnt ich jetzt ein Link raussuchen zum Tucking mittels Leukoplast. Am besten hilft immer noch Miederhose.
Nein bin ich eben nicht, eine Miederhose mag womöglich große Abhilfe schaffen, vielleicht rede ich es mir selber ein oder spinne einfach nur mal wieder. Ein Strumpfhosenfetisch schließe ich ganz klar aus, aber ich fühle mich im Alltag durchaus wohler mit, Haltung und Schuhe passen gut...


Ja so ist das manchmal im Leben.
Aber die richtigen Baustellen kommen erst noch auf mich zu. Grin

Dany
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Fatal ist mir das Lumpenpack,
das, um die Herzen zu rühren,
den Patriotismus trägt zur Schau,
mit allen seinen Geschwüren.

Heinrich Heine
michelangela
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« Antwort #1 am: 09. September 2016, 11:49:42 am »

Ein Strumpfhosenfetisch schließe ich ganz klar aus, aber ich fühle mich im Alltag durchaus wohler mit, Haltung und Schuhe passen gut...

Das hat ja auch keiner behauptet. Ich erinnere mich aber an den Spruch einer netten Bekannten, die sinngemäß sagte, ein wenig Affinität zu Fetisch kann helfen, die eigene Weiblichkeit auf das erträglichen Mindestmaß zu leben. Ich sag dementsprechend, wer keine Schwäche für hübsche Kleidung und Accessoires hat, kann die somatischen Maßnahmen nicht so lange aufschieben.

In meiner Teilzeitphase hab ich auch gesagt "Heute bretzel ich mich auf", das hatte dann andere Randbedingungen und Aufwände als jetzt.

Ich hab bei Nylon generell einen zu hohen Verschleiß. Nachdem ich hier zwei Fahrräder, drei-ein-halb Autos und ein Reihenhaus samt Garten in der Betreuung habe, schauen meine Fingernägel nicht so kantenfrei aus wie es die Handhabung von feinen Strumpfwaren erfordert. (Nein, es gibt kein Foto davon wie ich ein Tagwerk Wiese in Bikini und Gummistiefel gemäht habe.)
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TransgenderDany
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« Antwort #2 am: 09. September 2016, 12:38:05 pm »


Zitat
Das hat ja auch keiner behauptet. Ich erinnere mich aber an den Spruch einer netten Bekannten, die sinngemäß sagte, ein wenig Affinität zu Fetisch kann helfen, die eigene Weiblichkeit auf das erträglichen Mindestmaß zu leben. Ich sag dementsprechend, wer keine Schwäche für hübsche Kleidung und Accessoires hat, kann die somatischen Maßnahmen nicht so lange aufschieben.
Liest sich prima und fachmännisch.
Würde es wie folgt beschreiben: Man versucht die Psyche im physischen Einklang zu bringen;
Sei es durch Kleidung oder Kosmetika, es ist grundsätzlich ein üblicher Anfang für Transgendermenschen sich selbst kennenzulernen. Alles weitere kann man bemerken, also welche Belange sind vorhanden oder gar entstanden. Schätze es ist eine Art Selbstorientierungshilfe.


Zitat
In meiner Teilzeitphase hab ich auch gesagt "Heute bretzel ich mich auf", das hatte dann andere Randbedingungen und Aufwände als jetzt.
Das kann ich mir vorstellen, vor allem das Rasieren im Gesicht und so, ist etwas woran Frau sich nicht gewöhnen kann.
Außerdem gebraucht meiner Meinung nach dieses "Rollenspiel-Teilzeitfrau" unmengen an Engerie.
[/quote]
Zitat
Ich hab bei Nylon generell einen zu hohen Verschleiß. Nachdem ich hier zwei Fahrräder, drei-ein-halb Autos und ein Reihenhaus samt Garten in der Betreuung habe, schauen meine Fingernägel nicht so kantenfrei aus wie es die Handhabung von feinen Strumpfwaren erfordert. (Nein, es gibt kein Foto davon wie ich ein Tagwerk Wiese in Bikini und Gummistiefel gemäht habe.)
Ja ist nervig, vor allem wenn manche Marken drauf ausgelegt sind, bei der kleinsten Panne Löcher zureißen. Im Sommerrock-mini ohne Strumpfhosen ist ein geiles Gefühl, und nebenbei bemerkt, schützen diese Nylons auch nicht vor Mücken oder Bremsen, glaube eher im Gegenteil.

Finde dich damit ab, Du bist und bleibst eine besondere Frau in deinem Leben, immerhin besser als ein unglücklicher Mann zu sein. Und Arbeit erledigt sich nicht von alleine und macht ja manchmal auch richtig Spaß. Man sieht was man gemacht hat und des ist  auch eine gute Sichtweise, denke ich.
Ich selbst bin immer zufrieden wenn Arbeit verrichtet ist und man am Ergebnis noch feilt oder sich einfach freut.
Schließlich denken wir vielseitig und treffen gleichzeitig Entschlüsse, was Frauen generell weniger in dem Verhältnis machen.

PS. Auf meinem T-Shirt steht vorne drauf "PERFECT MOVING" und hinten im Nacken steht geschrieben: "I hope you know how perfect you are!" Cheesy

Tut mir leid, wenn ich Dich damals schon öfter angemacht habe, war ein blöder Fehler von mir. Hatte dich falsch eingeschätzt. Ist mir wichtig, trotzdem wir im Internet kommunizieren.

Danke dass Du nicht nachtragend bist.

Dany
« Letzte Änderung: 09. September 2016, 12:42:32 pm von TransgenderDany » Gespeichert

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« Antwort #3 am: 13. September 2016, 15:37:53 pm »

Tut mir leid, wenn ich Dich damals schon öfter angemacht habe, war ein blöder Fehler von mir. Hatte dich falsch eingeschätzt. Ist mir wichtig, trotzdem wir im Internet kommunizieren.

Falls Du jetzt nicht irgend einen Zweitnick hattest, kann ich nicht sagen dass ich mich an Dich besonders negativ erinnere.

Danke dass Du nicht nachtragend bist.

Oh das bin ich aber. Ich bin allerdings auch vergesslich. 
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TransgenderDany
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« Antwort #4 am: 13. September 2016, 21:39:40 pm »

Prima.

Ansonsten muss ich sagen, dass mir der Alltag mit Partner wesentlich leichter fällt. Diese Konkurrenzhühner fallen in dieser Situation komplett weg.
Wenn ich alleine unterwegs bin, ist das jedoch anders, allerdings ist es auch ein wenig die Unwissenheit der Mädels manche sind noch keinem Transgender begegnet. Trotzdem kann ich mir manchmal meine Sprüche nicht sparen, böse meinen sie es wahrscheinlich nicht da bin ich mir sicher.
Und in Gesprächen wird man eigentlich ganz normal behandelt, es kommt halt darauf an, wie man sich gibt, und was es zu erzählen gibt.
Selten sprechen mich bekannte auf mein Transgendersein an, eigentlich nur wenn ich es zulasse.

Glück und Pech gehören leider zum Leben dazu.

Dany
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