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Autor Thema: Satzmelodie Mann und Frau  (Gelesen 10372 mal)
Lina
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« Antwort #30 am: 15. Februar 2016, 16:26:25 pm »

Ist das auch eine Frau:

https://www.youtube.com/watch?v=2xKmuoCmu8Y

(Pumuckel)


Meinst du die Cartoon-Figur Stimme? Die hat doch, völlig unabhängig von der hohen Stimmlage, die Ressonnanz ganz weit unten in der Kehle - wodurch man deutlich hören kann, dass es eine Männerstimme ist.

Also was hat das mit der Sache zu tun - wenn ich sage: Mach es besser.
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Kerstin S.
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« Antwort #31 am: 15. Februar 2016, 16:59:34 pm »

Ist das auch eine Frau:

https://www.youtube.com/watch?v=2xKmuoCmu8Y

(Pumuckel)

Pumukel wurde gesprochen vom seligen Hans Clarin. Seine Stimme würde ich auch nicht als weiblich klingend einordnen. Als kleiner Kobold spricht er natürlich anders, als als Raumschiffcommander:
https://www.youtube.com/watch?v=LGQzr2yLvwg

Er hätte aber wahrscheinlich weniger Probleme mit einer weiblichen Stimme gehabt, als ich.
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TransgenderDany
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« Antwort #32 am: 18. März 2016, 14:47:53 pm »

"...Der römische Kaiser Nero schätzte den Porree wegen seiner Senföle, die die Stimme pflegen sollen."

Mehr zum Thema: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/porree-vielseitig-aromatisch-und-gesund
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Kerstin S.
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« Antwort #33 am: 18. März 2016, 20:54:31 pm »

"...Der römische Kaiser Nero schätzte den Porree wegen seiner Senföle, die die Stimme pflegen sollen."

Mehr zum Thema: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/porree-vielseitig-aromatisch-und-gesund


Ich nutze lieber Schokolade um meine Stimme zu ölen Cheesy
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TransgenderDany
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« Antwort #34 am: 18. März 2016, 21:40:45 pm »

"...Der römische Kaiser Nero schätzte den Porree wegen seiner Senföle, die die Stimme pflegen sollen."

Mehr zum Thema: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/porree-vielseitig-aromatisch-und-gesund


Ich nutze lieber Schokolade um meine Stimme zu ölen Cheesy
tu' mal lieber die Möhrchen...
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Michi
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auch Minolfa




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« Antwort #35 am: 18. März 2016, 23:32:07 pm »

Ein Versuch wieder zum Thema zurückzufinden...  Grin

Um als Frau wahr- und ernstgenommen zu werden, halte ich die Satzmelodie für viel wesentlicher als die absolute Tonhöhe. Wir(!) Frauen modulieren eher mit der Tonhöhe, Männer eher mit der Lautstärke. Außerdem sprechen wir mit Männern (wenn wir nichts von ihnen wollen) mit tieferer Tonlage als mit Frauen, insbesondere wenn wir von ihnen ernst genommen werden wollen. Geht es darum, Männer "rumzukriegen", darf es auch gerne mal etwas höher und hauchiger sein ... selbst im Büro wirkt das Wunder.

Zum Üben half es mir anfangs gut, in unbeobachteten Situationen Frauen nachzusprechen. Video-Tutorials kenne ich nicht, aber nach wenigen Monaten brauchte ich mir keine Gedanken mehr machen über das "wie", sondern nur noch über das "was".  Smiley

Liebe Grüße,
Michi
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Hannaos
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« Antwort #36 am: 24. Juni 2016, 13:47:08 pm »

Moin,
ich stelle immer wieder fest, dass mich eine ausgeprägt männliche Stimme bei den ersten Worten einer Frau etwas unangenehm berührt. Aber schon noch einigen Sätzen setzt bei mir unbewusst eine Akzeptanz ein. Die "männliche" Stimme stört mich dann kaum noch oder überhaupt nicht mehr. Wenn es anderen Menschen auch so oder ähnlich ergeht, machen wir uns viel zu viele Gedanken über unsere Stimme.
Überhaupt glaube ich, dass die meisten von uns sich selber viel kritischer beobachten als unsere Mitmenschen es tun. Die Konsequenz aus dieser Beobachtung wäre doch: Einfach leben, bloß nicht so viel nachdenken (zumindest über uns selber).
Liebe Grüße
Hanna
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« Antwort #37 am: 25. Juni 2016, 18:51:53 pm »

Hallo Hanna,

die kritische Selbstbetrachtung ist oft ein Fluch und lässt das Selbstbewusstsein schrumpfen. Bei mir ist es so, das ich bei allen Dingen, die ich tu, immer versuche das Beste herauszuholen. Bei unserem Thema heißt das, ich bin körperlich eindeutig als Mann zuzuordnen. Deshalb versuche ich, möglichst viel im Drumherum, was theoretisch änderbar ist, so zu verbessern, das ich in der Summe der Kleinigkeiten ein bestmögliches Passing erreiche. Ein sauberes Auto mit Dreck am Kotflügel sieht nicht wie ein sauberes Auto aus.



Zu der Stimme habe ich neue Gedanken (Erkenntnisse?)
Es ist nicht nur die Satzmelodie wichtig, sondern auch, die entsprechenden Worte schwächer klingen zu lassen. Damit meine ich nicht die Lautstärke alleine, sondern "hauchig". Vielleicht ist das laszivmäßig, wie Michi ihre Kollegen dazu bringt, ihr Kaffee zu bringen, aber nicht auf den ganzen Satz angewendet, sondern nur die leiser klingenden Wörter.


Liebe Grüße,
dat Kerstin


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Hannaos
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« Antwort #38 am: 28. Juni 2016, 00:13:26 am »

Hi Kerstin
oder eben ganz ostfriesisch:
Moin!

Ich kann mir schon vorstellen, dass bestimmte "gehauchte" oder ganz einfach mit weicherer Stimme betonten Sätze oder Satzteile unsere Stimmen femininer erscheinen lassen. Aber kannst Du das im Gespräch oder gar einen ganzen Abend ohne Rückfälle in die Männerstimme durchhalten? Ich kann's sicher nicht.
Die Alternative: Stimmbandoperation... Nee, danke! Ich habe mit zwei TS, die diese OP hinter sich hatten, telefoniert. Die Stimmen klangen alles andere als weiblich. Und zudem musste zumindest eine alle paar Minuten etwas trinken. Und das obwohl die OP schon ein halbes Jahr her war.
Was bleibt uns also übrig? Doch wohl nur Training und eiserne Disziplin. Oder trotz bzw. parallel zu allen Mühen zu unserer zu Stimme stehen.
Kleines Erlebnis: Ich stehe am Ende einer längeren Schlange vor der Kasse im Supermarkt. Ich höre eine etwas lautere männliche Stimme schimpfen. Mache langen Hals und sehe eine Frau - mit Sicherheit Bio -, die sich über irgendwas aufregt. Ich sehe die Frau, und plötzlich empfinde ich die Stimme überhaupt nicht mehr männlich. Wohl etwas tief und etwas zu laut, aber eben nicht mehr männlich.
Ist es so, dass wir das hören was zu dem Gesehenen passt? Erleben wir Selbsttäuschungen? Aber gleich wie auch immer, wenn unser Passing okay ist und vor allem unser Auftreten selbstbewusst ist, werden andere sicher auch die Stimme akzeptieren.
Aber Du hast ganz sicher Recht: Wir sehen uns oft viel zu selbstkritisch.

LG
Hanna

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« Antwort #39 am: 07. Dezember 2017, 13:06:29 pm »

so, ich bin etwas weiter mit meinen Erkenntnissen. Nur etwas, weil ich mich längere Zeit nicht mehr so intensiv darum gekümmert habe.

Cis Frauen haben keine berechenbare Betonung oder Satzmelodie, sondern einfach nur eine größere Dynamik. Vielleicht kann man es im Vergleich zur männlichen Aussprache progressiv nennen. Dabei ist die Aussprache weicher. Das heißt, harte Laute mit z.B. "T" oder "K" werden nicht so "abgeschossen", sondern eher sanft "losgeschubbst"



Zum Üben: Kann mir vielleicht jemand YT Videos oder andere Medien nennen, von hintereinander jeweils ein Mann und eine Frau hintereinander das Selbe sagen, wo man im Detail die Unterschiede erkennt?

Danke Euch!!!
dat Kerstin Wink

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Tarja
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« Antwort #40 am: 07. Dezember 2017, 22:13:56 pm »

Da kann ich dir die YT-Videos von Andrea James empfehlen.  Such' mal unter dem Stichwort 'deepstealth'.  Sie hat ein wunderbares Programm entwickelt mit dem du dahin kommst, wo du hin möchtest (inclusive jede Menge Übungen).  Bei Genderlife.com findet sich ein kostenlos herunterladbares pdf (find your female voice) dazu.  Bei txkoeln habe ich da mal eine deutsche Übersetzung gefunden.

Des weiteren kann dir 'Melanie Ann Phillips' weiterhelfen.  Sie scheint die erste zu sein, die diese Technik der Stimmfeminisierung entwickelt und bekannt gemacht hat.  Sie hat auch den YT-Kanal Storymind aufgemacht.  Da kann man auch wunderbar hören, wie sie ihre Stimme entwickelt hat.   Sie ist die Gründerin der Seite 'heartcorps.com'.  Ihr Video (How to develop a female voice) habe ich auch mal bei YT gefunden.  Leider in einer recht schlechten Tonqualität und mit russischen (oder so) Untertiteln.  Sie macht hier sehr gut klar worauf es bei einer femininen Stimme ankommt:  die Resonanz und die Stimmmelodie; außerdem ist die Wahl der Worte auch nicht so ganz unwichtig.

Dann gibt es bei YT noch 'Kathe Perez'.  Sie zeigt als Stimmtherapeutin nicht besonders viel von ihrer Technik, doch ein klein wenig lässt sie schon durchblicken.  Besonders Rachel ist hörenswert.

Britney Nicole Richardson hat auch mehrere YT-Kanäle.  Sie ist eine Truckerin aus den USA, in einem ihrer Kanäle eine Einführung über ihre voice transition veröffentlicht hat.

Früher habe ich die Videos von CandyFLA noch gefunden.  Sie beschreibt die Stimmtransition als einen Hürdensprung mit einer verblüffend einfachen Technik, wie man in die feminine Stimme hineinfindet.  Ein Übungsprogramm hat sie allerdings nicht dazu gemacht.  Ist/war halt was für Autodidakten, die in der Lage sind im wesentlichen eigenständig weiter zu kommen.  Leider hat sie ihre Videos als privat markiert / vom Netz genommen.  Die waren einfach sensationell gut und lustig zugleich.  Vielleicht hat ja irgendjemand einen ihrer voice-transition-Beiträge bei YT eingestellt.  Bleibt halt nichts anderes übrig, als ein wenig zu suchen.

Bei Lena gibt es auch sehr gute Hinweise: http://lena.kiev.ua/voice/

Leider sind die Beiträge alle auf englisch.  Hoffentlich konnte ich dir damit ein wenig helfen.
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2017, 22:58:31 pm von Tarja » Gespeichert
Kerstin S.
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« Antwort #41 am: 09. Dezember 2017, 01:01:44 am »

Hallo Tarja,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag!!!
In den Videos wird sehr viel erklärt. Ich habe Probleme gesprochenes englisch zu verstehen. Ich muß mich da mühsam hineinarbeiten. Trotzdem ist das Gold wert, danke Dir!!!

Ich habe die deutsche Übersetzung zu der PDF (find your female voice) gefunden:
http://www.txkoeln.de/infothek/tipps/tipp0812.htm
Ganz unten in dem Kasten.


Liebe Grüße,
dat Kerstin
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Tarja
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« Antwort #42 am: Gestern um 00:19:15 »

Die Mühe ist es wert.  Gerade im amerikanisch-sprachlichen Raum gibt es sehr viel zum Thema....
Ich habe auch so meine Probleme.  Aber nachdem ich so manches Video gesehen habe, wird es immer besser. Smiley
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