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Autor Thema: Wie und wo anfangen?  (Gelesen 20060 mal)
dany purple
Gast

« Antwort #15 am: 27. Oktober 2014, 20:17:32 pm »

Die Techniken/Methoden die er anwenden wird sind nicht immer schön,

Ach, ehrlich? Welche denn? Meine Therapeutin hat keine Methodne und Tedhniken angewendet, wir habne vor allem geredet, wobei ich am meisten geredet hab.
Vielleicht liegt der Unterschied darin, dass man auch mal zum Doktor der Psychologie geht?
Differentialdiagnostik zum Beispiel, er fragte mich welche Schlüpfer ich trage, und ob ich meine Beziehungen zu Frauen als lesbisch einstufe und so weiter. Ich antwortete prompt, dass für mich der Mensch zählt, und nicht die Schlüppis.
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Tilly
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« Antwort #16 am: 27. Oktober 2014, 22:22:49 pm »

Hey Dany
Jetzt mach doch der Saschi und anderen Neuen keine Angst!
Klar, da giebt es Fragetechniken, die dann etwas hoch gestochen Differenzialdiaknostik heissen, aber das tut nicht weh! Ich hab das meist nicht bemerkt. Und logo, die fragen schon intime Dinge, darum geht es ja auch!  Ich habe einfach offen und ehrlich geantwortet und erzaehlt.
Denn die haben Schweigepflicht, und ob ich so schlau bin einem Psychologen ein X fuer ein U vorzumachen? Da sag ich lieber gleich U und spare mir viel Zeit und Verwirrungen!
Also nichts zu befuerchten, ausser ihr merkt gleich dass es Menschlich nicht passt, oder
auch wichtig gleich nach einem Zeitplan fragen. Da giebt es riesen Unterschiede! Denn mein erster, menschlich OK, aber, der sagte: Ja Frau...wenn ich dann so etwa frühestens nach einem 1/2Jahr sicher bin, werde ich sie voll und ganz unterstützten! (HRT usw).......
Mein zweiter, als ich den zum ersten mal sah, dachte ich Oh jeh, der sieht aber nicht aus wie ein Doc, eher ein Metzgergeselle! Aber, das teuschte, der hatte Ahnung und Erfahrung, und ich nach der ersten Sitzung die Freigabe zur HRT!
Ja, nächsten Montag darf ich mal wieder hin, ich freue mich!
LG Tilly
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dany purple
Gast

« Antwort #17 am: 27. Oktober 2014, 23:09:49 pm »

Hey Dany
Jetzt mach doch der Saschi und anderen Neuen keine Angst!

Hey Tilly,
Angst ist ein schlechter Wegbegleiter!

Und generell meine ich, dass solche psychologisch-begleitende Alltagstests(die nicht billig sind, 2007 - ca. 150€ f. 30 Minuten), für Menschen mit Selbstachtung unsinnig sind. Die Gutachten lasse ich dabei außen vor.
Es kann auch sehr sinnvoll sein, las und hörte ich. Jedenfalls beißt der nicht, aber man sollte schon darauf achten, dass man mit dem Psychotherapeuten und Psychiater gut kann. Andernfalls macht es keinen Sinn, schließlich geht es nicht um Ziel-Frau oder Mann zu werden, sondern das Wohlbefinden in eine Konstante zu bringen.

Tilly- Danke für Deine ehrlichen Worte an dieser Stelle.

Dany
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Andrea_K
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Transnational - Born in the wrong country




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« Antwort #18 am: 28. Oktober 2014, 10:24:49 am »

Musik....

Irgendwann stelle ich mich wieder auf die Bühne und singe mal wieder. Momentan fehlt einfach die Zeit dazu und vor allen Dingen der Gesangsunterricht, mit dem meine Stimme ein stückweit stabiler wird.

Weitere Beispiele aus der Musikwelt:

Wer auf YouTube unterwegs ist, wird sicher auch mal auf Aequitas getroffen sein. Den gibt's inzwischen nicht mehr. Dafür gibt's Sk3pn4. Sie hat die Transition während ihrer Videos durchgezogen aber auf ihrem Kanal nicht thematisiert (da soll es um Musik gehen). Dennoch sind viele, viele Fans bei ihr geblieben und sie arbeitet momentan daran, alte Songs zu rebooten. Weswegen sie inzwischen tabula rasa auf dem Channel machte, weil sie nur noch neue Videos dort haben will. Als die Person, die sie wirklich ist.

Mina caputo von Life of Agony. Afaik sogar Inspiration für Laura Jane Grace, die Transition auch selbst zu beginnen.

Was die Therapeuten angeht: Dany hat in der Form recht, dass man sich auch einfach mal Dinge fragen lassen muss, die unangenehm sein können. Unangenehm, aber eben wichtig für den Prozess. Aber wer sich wirklich finden will, stellt sich auch selbst schon die unangenehmen Fragen.

Ansonsten hast Du schlicht Angst vor den Reaktionen derer, die Dir nahe stehen - was völlig normal ist. Smiley
Taste Dich langsam vor, überlege wo es ggf. am ehesten einen für Dich schon absehbaren, positiven Ausgang gibt und öffne Dich denen zuerst. Leute, die Dir den Rücken stärken, ggf. auch bei weiteren Outings, sind Gold wert.

Du machst das schon. Ich meine in Leipzig gibt's auch Stammtische und SHGs für unser Thema. Vielleicht hilft Dir da auch der persönliche Austausch Auge in Auge viel.

Willkommen hier! Smiley
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Andrea_K
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« Antwort #19 am: 28. Oktober 2014, 11:49:40 am »

Huhu nochmal,

kennst Du das schon?
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Beate
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« Antwort #20 am: 28. Oktober 2014, 12:12:23 pm »

Ach, ehrlich? Welche denn? Meine Therapeutin hat keine Methodne und Tedhniken angewendet, wir habne vor allem geredet, wobei ich am meisten geredet hab.

Jo, aber das ist doch eine bewusste Arbeitstechik der Therapeuten. Sie ist vor allem bei Psychoanalytikern verbreitet. Auch wenn die ihren Ansatz heutzutage gerne mal als Tiefenpsychologie bezeichnen das ist alles Freud-voll.
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Viele liebe Grüße

Beate
dany purple
Gast

« Antwort #21 am: 28. Oktober 2014, 12:40:40 pm »

Freud-voll.
Joo und Bernays
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c-j
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« Antwort #22 am: 28. Oktober 2014, 14:52:12 pm »

Herzlich willkommen!

Irgendwie bringen androgyne Namen Kindern Unglück. Da musst nur die Anrede ändern. In Osteuropa gilt Sascha eher als weiblich von Alexandra.

LG CJ
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,
https://youtu.be/cxYx6fBWoko
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Der Name Świętosława gehört nicht zu Sachsen.
Miłość jest kluczem do życia!
bastienne
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« Antwort #23 am: 28. Oktober 2014, 16:31:52 pm »

.... warum eigentlich immer gleich zum Arzt? Aber gut,.. ich bin da halt bekanntermaßen sehr konservativ  ^^

...ich fühle mich da irgendwie so unselbständig,... so in der Art: Ich frage meinen Besitzer was "gut" für mich ist, brauche mich so erstmal nicht mit mir selbst konfrontieren, .....schiebe Verantwortung und schweres Abwägen von mir,...

Trotzdem: Ich war auch mal n paar Monate beim psychodoc und das war auch gut so,... zum reflektieren,... wirklich helfen konnte ich mir nur selbst.

Willkommen im Forum, Sascha! Smiley

_@_y <3

P.S.: wenn Mütter lieber Töchter wollen und dies gegenüber ihren Söhnen kommunizieren führt das schnell zu einer dieser Erlebnis-Marken, die einen prägen,..... kenne den Sacherhalt auch.... Ich bin zwar froh, Transe zu sein,... aber dies heisst ja nicht, dass ich die soziale Prägung aussen vor lassen muss,...
Für mich war es extremst wichtig, alle diese Marker zu finden, um mich akzeptieren zu können.
« Letzte Änderung: 28. Oktober 2014, 16:37:22 pm von bastienne » Gespeichert
Petra-Katharina
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« Antwort #24 am: 28. Oktober 2014, 16:50:33 pm »

.... warum eigentlich immer gleich zum Arzt?
Nicht zuletzt, um (beim Psychodoc) den Datumsnagel einzuschlagen, ab wo irgendwann von offiziöser Seite gezählt wird, wann man Frau werden darf.

Das heißt ja nicht unbedingt, dass man sich nach Strich und Faden verarzten lassen muss. Ich hab jedenfalls meine Hormone nach 4 oder 5 Psychodoc-Besuchen zuerkannt bekommen, wobei die sich aber über eine recht lange Zeit verteilt haben.  Kiss

Tschüssi,

Petra
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Mädels, traut euch! Insbesondere auch nach draußen!
Andrea_K
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Transnational - Born in the wrong country




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« Antwort #25 am: 28. Oktober 2014, 17:20:35 pm »

wirklich helfen konnte ich mir nur selbst.
...der "Arzt" hat mir dabei geholfen, dass ich mir selber helfen konnte. Geht auch gar nicht anders in dem Fall. Denn das kann man schließlich nur selber wissen. Aber er hat mir geholfen, Dinge aus unterschiedlichsten Blickwinkeln anzugucken und dadurch die Schlüsse zu ziehen. Ich habe mir also im Grunde auch selbst geholfen. Der "Arzt" hat mir nur noch Werkzeug gereicht, mit dem ich das gut erreichen kann.
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dany purple
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« Antwort #26 am: 28. Oktober 2014, 17:39:39 pm »

Ich denke generell, dass es hierbei und überhaupt wichtig ist, dass eine gut-kommunikative Basis besteht - andernfalls kommt man nicht weiter.
Und auf Grund von Entfernungen-Zeit- und Geld usw. usf., sollte man dies nicht außer Acht lassen.  
Das gilt übrigens meines Erachtens auch für Faktor- Körperliche-Angleichungen - also man sollte mit Frau oder Herr Doktor gut auskommen, sonst wird das nicht so wie geplant, glaube ich.
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mihi
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« Antwort #27 am: 28. Oktober 2014, 18:27:01 pm »

wirklich helfen konnte ich mir nur selbst.
...der "Arzt" hat mir dabei geholfen, dass ich mir selber helfen konnte. Geht auch gar nicht anders in dem Fall. Denn das kann man schließlich nur selber wissen. Aber er hat mir geholfen, Dinge aus unterschiedlichsten Blickwinkeln anzugucken und dadurch die Schlüsse zu ziehen. Ich habe mir also im Grunde auch selbst geholfen. Der "Arzt" hat mir nur noch Werkzeug gereicht, mit dem ich das gut erreichen kann.

Was Bastienne hier wohl meint, ist, daß man sehr gut selbst schon mal aktiv werden kann und nicht auf eine "Genehmigung" von irgendjemandem warten muß. Nur, wenn man schon direkt sieht, daß es auf eine Vornamensänderung und/oder Therapien hinausläuft, ist es sinnvoll, an den oben erwähnten "Datumsnagel" zu denken.

Mihi
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Daphne
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« Antwort #28 am: 28. Oktober 2014, 19:16:47 pm »

Die Techniken/Methoden die er anwenden wird sind nicht immer schön,

Ach, ehrlich? Welche denn? Meine Therapeutin hat keine Methodne und Tedhniken angewendet, wir habne vor allem geredet, wobei ich am meisten geredet hab.
Vielleicht liegt der Unterschied darin, dass man auch mal zum Doktor der Psychologie geht?
Differentialdiagnostik zum Beispiel, er fragte mich welche Schlüpfer ich trage, und ob ich meine Beziehungen zu Frauen als lesbisch einstufe und so weiter. Ich antwortete prompt, dass für mich der Mensch zählt, und nicht die Schlüppis.

Ja, das könnte natürlich sein. Meine Therapeutin war Doktor der Psychiatrie. Nach meinen Schlüpfern hat sie nicht gefragt, ich frag mich sowieso, welche Relevanz so eine Frage haben kann. Und die Frage, mit wem ich am Ende des Tages ins Bett gehe, wurde zwar erörtert, spielte aber keine Rolle.

Das ist nämlich der Unterschied zwischen geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung. Wenn dein Psychodoc das nicht auseinander halten kann, sollte er mal schleunigst sein Diplom zurück geben.
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Niemals ohne meine Wolfords!
dany purple
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« Antwort #29 am: 28. Oktober 2014, 19:43:29 pm »


Ja, das könnte natürlich sein. Meine Therapeutin war Doktor der Psychiatrie. Nach meinen Schlüpfern hat sie nicht gefragt, ich frag mich sowieso, welche Relevanz so eine Frage haben kann. Und die Frage, mit wem ich am Ende des Tages ins Bett gehe, wurde zwar erörtert, spielte aber keine Rolle.

Das ist nämlich der Unterschied zwischen geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung. Wenn dein Psychodoc das nicht auseinander halten kann, sollte er mal schleunigst sein Diplom zurück geben.
Psychiater - mit Verlaub, ich maße mir als Abitur I Schnepfe nicht an, einen Doktortitel in Frage zu stellen. No way! Dafür bin ich zu durchgeknallt in diesem System, und wenn man manche Leute sieht, ist die vorhandene Ordnung nicht unangebracht, generell mein ich.

Du hast Recht damit, dass die sexuelle Orientierung keine Rolle spielt, für mich und dich ist das so, keine Frage.
Vielmehr geht es darum, F65.1 etc. auszuschließen. Das hätte ich ehrlich gesagt nicht ganz ausschließen können, aber es spielt für mich primär halt keine Geige, also wenn ich etwas will, dann kriege ich das auch aus basta.  Grin
Und ich beuge mich nicht dem gesellschaftlichen Druck so fern er überhaupt in meinen Belangen vorhanden ist. Ob das richtig ist, bezweifle ich, aber so bin nun mal.   Grin

liebe Grüße
Dany



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