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Autor Thema: Wie und wo anfangen?  (Gelesen 19298 mal)
Daphne
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« Antwort #30 am: 29. Oktober 2014, 19:44:46 pm »

Dafür bin ich zu durchgeknallt

Ja, diese Vermutung ist mir auch schon gekommen.

Vielmehr geht es darum, F65.1 etc. auszuschließen. Das hätte ich ehrlich gesagt nicht ganz ausschließen können, aber es spielt für mich primär halt keine Geige,

Das ist aber nicht dein Problem, sondern eine Frage für deinen Gutachter. Wenn "Fetischistischer Transvestitismus" zutrifft, kriegst du halt keine Freigabe.

Ich hab meine Therapeutin bei der 2. Sitzung gefragt, ob sie glaubt, daß ich wirklich trans bin oder nur "ganz normal verrückt". Zweiteres hat sie da bereits ausgeschlossen. Und der Zweitgutachter hat zwar erwähnt, daß ich Strumpfhose trug, jedoch nicht, daß darunter gar kein Schlüpfer war. Schon seltsam, oder?
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Niemals ohne meine Wolfords!
Triona
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sinn féin - ça ira !


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« Antwort #31 am: 29. Oktober 2014, 20:51:12 pm »

... gerade gestern wurde ich gefragt, wieso ich ein für Frauen so schwieriges Instrument wie E-Bass spielen würde ...


https://www.youtube.com/watch?v=drAv2FoYji8
https://www.youtube.com/watch?v=blp7hPFaIfU
https://www.youtube.com/watch?v=tgffDVO2UyA

Geht auch vierhändig:

https://www.youtube.com/watch?v=P-8SO0kEUjs

Und auch die hier sind nicht schlecht drauf:

https://www.youtube.com/watch?v=xieZfiRDK8c
https://www.youtube.com/watch?list=PLOyWSlEGY7TbDJA1mFphRmX851rxjEjZ2&v=ZLVVBTePZSg

Wie man gut sieht, paßt das Instrument doch sehr gut zum Körper von einigen der Musikerinnen.  Wink
Jetzt weißt du auch, was du beim nächsten Mal drauf antworten wirst.  Grin


liebe grüße
triona
« Letzte Änderung: 29. Oktober 2014, 21:14:14 pm von Triona » Gespeichert

Ärztliche Kontrolle ist gut.
Kontrolle der Ärzte ist besser.

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Ich hab nur einmal ganz kurz auf die Maus geklickt ... Ich glaub ich hab das Internet gelöscht. Shocked

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Meine Nachbarn hören Dudelsack ... ob sie wollen oder nicht. Cheesy
Beate
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Geo Girl


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« Antwort #32 am: 30. Oktober 2014, 00:22:10 am »

Tal Wilkenfeld spielt schon klasse. Und dass sich ein Bass als Stütze für dei Oberweite gut machen kann, kann ich durchaus bestätigen. Aber ich setz dem ganzen ja noch eins drauf: immerhin bau ich zumindest einige meiner Instrumente selbst.
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Viele liebe Grüße

Beate
bastienne
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« Antwort #33 am: 30. Oktober 2014, 11:15:48 am »

... immerhin bau ich zumindest einige meiner Instrumente selbst.
DIY ...genau mein Fall. *like button klickz*
Mache ich auch, damit bekommt das ganze nochmal einen touch eigenen drive dazu.... vorallem auch für mich selbst,... die anderen erkennen oft nicht diese zusätzliche Wertigkeit,... macht aber auch nix. Wink

_@_y <3
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Sascha
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« Antwort #34 am: 30. Oktober 2014, 17:33:31 pm »

Hey,

der aktuelle Stand:
Nachdem ich mich zwei Tage nicht getraut habe, anzurufen und gestern keiner ran ging, habe ich es heute endlich geschafft und einen Termin für den 13.01. bekommen. Das ist noch eeeeeeeewiiiiiiiiig hin Cry. Aber dann soll es halt so sein und ich muss probieren, bis dahin mit den schlechten Phasen klarzukommen. Gestern hatte ich übrigens keine Termine und Verpflichtungen und hab' mich schon früh "hübsch" gemacht und war gleich viiiieel produktiver. Ich war sogar alleine einkaufen, und dass es niemandem aufzufallen scheint, dass ich offiziell noch ein Mann bin, hat mein Selbstvertrauen merklich gehoben! Smiley

Liebe Grüße & Danke für Eure lieben Beiträge
Sascha
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2014, 17:35:10 pm von Sascha » Gespeichert
c-j
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Neißemupfel Květka Polyxena Svitavská Divka Śląska


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« Antwort #35 am: 30. Oktober 2014, 17:52:26 pm »


Ich hab meine Therapeutin bei der 2. Sitzung gefragt, ob sie glaubt, daß ich wirklich trans bin oder nur "ganz normal verrückt". Zweiteres hat sie da bereits ausgeschlossen. Und der Zweitgutachter hat zwar erwähnt, daß ich Strumpfhose trug, jedoch nicht, daß darunter gar kein Schlüpfer war. Schon seltsam, oder?

Das wäre ein Fressen für einen Psychiater aus Münster geworden.
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,
https://youtu.be/cxYx6fBWoko
Hrad přepevný jest Pán Bůh náš
Der Name Świętosława gehört nicht zu Sachsen.
Miłość jest kluczem do życia!
Tilly
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« Antwort #36 am: 30. Oktober 2014, 19:46:13 pm »

Hey Klasse!

Einfach raus und Selbstvertrauen tanken! Viele kleine Schritte, auf die du aber mit Recht Stolz sein darfst!
Und dir kann niemand verbieten schon jetzt einfach eine Frau zu sein!

Viel Spass. Tilly
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Daphne
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« Antwort #37 am: 30. Oktober 2014, 20:27:44 pm »

einen Termin für den 13.01. bekommen.

Das ist doch super und vor allem superschnell, bedenkt man, daß da noch die ganzen Feiertage zwischen sind.
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Alexandra
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« Antwort #38 am: 30. Oktober 2014, 20:30:06 pm »

Hallo zusammen,

Zitat von: Daphne am Gestern um 18:44:46

Ich hab meine Therapeutin bei der 2. Sitzung gefragt, ob sie glaubt, daß ich wirklich trans bin oder nur "ganz normal verrückt". Zweiteres hat sie da bereits ausgeschlossen. Und der Zweitgutachter hat zwar erwähnt, daß ich Strumpfhose trug, jedoch nicht, daß darunter gar kein Schlüpfer war. Schon seltsam, oder?

Was ich dabei nun nicht verstehe ist, ob man nun nicht als Frau gekleidet zum Psychologen gehen darf. Ich habe am 2.12 meinen ersten Termin und hatte vor im Kleid dort zu erscheinen, da ich schon seit gut 2 Monaten nur noch als Frau gekleidet meinen Alltag lebe. Habe mich auch bei meinen Chef`s geoutet, und gehe seid dem als Frau zur Arbeit. Bis jetzt haben die Kunden sehr positiv reagiert. Ich arbeite als Kundendienst-Elektrikerin. Außer auf der Arbeit trage ich nur Kleider oder Röcke mit Bluse und dazu immer Strumpfhose oder lieber noch Strapsstrümpfe. Wenn ich nun eure Antworten lese vermute ich mal das ich dieses lieber nicht sage.
LG Andrèe  
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Michi
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« Antwort #39 am: 30. Oktober 2014, 21:22:42 pm »

Selbstverständlich kannst Du als Frau gekleidet zum Therapeuten gehen, wenn Du Dich in dieser Kleidung bereits wohlfühlst. Wer allerdings noch ein riesiges Abenteuer darin sieht sich zu dressen, kann auch zu den ersten Sitzungen in Männerkleidung gehen. Einfach so, wie es am entspanntesten und angenehmsten ist.

Liebe Grüße,
Michi
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Das Pippi Langstrumpf Prinzip: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt, und alles wird gut!
Alexandra
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« Antwort #40 am: 30. Oktober 2014, 21:44:03 pm »

Hallo Michi,
vielen dank für deine Antwort.

LG Andrèe
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Alexandra
Daphne
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« Antwort #41 am: 31. Oktober 2014, 19:13:18 pm »

Hallo zusammen,

Zitat von: Daphne am Gestern um 18:44:46

Ich hab meine Therapeutin bei der 2. Sitzung gefragt, ob sie glaubt, daß ich wirklich trans bin oder nur "ganz normal verrückt". Zweiteres hat sie da bereits ausgeschlossen. Und der Zweitgutachter hat zwar erwähnt, daß ich Strumpfhose trug, jedoch nicht, daß darunter gar kein Schlüpfer war. Schon seltsam, oder?

Was ich dabei nun nicht verstehe ist, ob man nun nicht als Frau gekleidet zum Psychologen gehen darf.

Natürlich gehst du als Frau da hin, wenn du auch sonst schon als Frau rum läufst. Irgendwann mußt du den männlichen Klamooten eh adieu sagen.

Mein Beitrag bezog sich auf dannys Einlassungen weiter oben, wo im Therapiegespräch das Tragen von Schlüpfern an sich thematisiert wurde. Was, m.A.n., wenig zielführend ist.
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Niemals ohne meine Wolfords!
dany purple
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« Antwort #42 am: 31. Oktober 2014, 20:29:38 pm »



Mein Beitrag bezog sich auf dannys Einlassungen weiter oben, wo im Therapiegespräch das Tragen von Schlüpfern an sich thematisiert wurde. Was, m.A.n., wenig zielführend ist.
Daffne,  das Ziel ist total offen, weil, Sascha macht das schon - mit meinem Senf oder nicht.
Habe lediglich davon berichtet, was mir 2007 beim Psychiater ungenehm geworden war und nichts weiter.
Mit solchen Fragen kann man rechnen, ist halt die Wahrheit.

Ich würde heute wahrscheinlich antworten: "Das geht Sie ja wohl gar nichts an."

Schönen Feiertag
Dany
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michelangela
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« Antwort #43 am: 04. November 2014, 01:08:58 am »

ich habs ja immer vermieden es so deutlich zu sagen...

Mensch hat prinzipiell zwei Möglichkeiten:
I.)
Mensch geht zum Psy, und sagt "bitte helfen Sie mir, ich weiß nicht was los ist, ich bin vielleicht transsexuell, weil, ich trag gelegentlich weibliche Kleidung."
Falls Psy nicht zufällig auf Geschlechtsumwandlungen steht, wird er versuchen Druck rauszunehmen, und den Menschen auf das geringste Übel einzuschwören. Er wird sagen "Macht doch nix, solang Sie Spaß haben dabei, und sich keinen Schaden zufügen freuen Sie sich dran. Sie sind sicher nicht transsexuell, und seien Sie froh." Dann spielt allerdings Art und Typ der gelegentlich getragenen Kleidung eine Rolle, wenn Psy daraus F65.1 konstruieren kann, wird er es für den Menschen als das geringere Übel ansehen.

Denn, machen wir uns nichts vor, einfach mal schnell 'ne Transition ist nicht. Das ist harte Arbeit, mit Risiken, mit Verlusten, da bleibt schon mal ein Lebensentwurf oder eine Existenz auf der Strecke. Es ist für alle Beteiligten schmerzfreier, einem Fetischisten zu helfen, die Schuldgefühle abzubauen. Na gut, bei einem Busen- oder Vagina-Fetisch ist's nicht so einfach, sowas einfach mal schnell aus dem Kleiderschrank zu holen...

Das Ganze geht schnell, wenn mensch sich auf die Strategie von psy einlässt, und ist auch nachhaltig, wenn mensch damit auf Dauer gut leben kann. Falls es dann doch an ihm nagt wird er entweder ein paar Iterationen der gleichen Art durchlaufen, oder doch irgendwann bei der zweiten Möglichkeit landen.

II.)
Mensch geht (ganz selbstverständlich als Menschin) zum Psy: "Sie sehen ja was mit mir ist, ich wurde lange in meiner Geschlechtsidentität fehlerhaft zugeordnet, was auch gelegentlich immer noch passiert, ich brauch jetzt Ihre Unterstützung, die Spannung zwischen Sein und Aussenbild auszuhalten. Mein Ziel ist der dauerhafte Wechsel ins (hoffentlich doch selbstsicher präsentierte) Geschlecht." Wörter wie eventuell oder vielleicht helfen da nicht. Dann ist es eine Frage der Zeit, wann Mensch den Wechsel dann durchziehen will, denn Psy wird versuchen bestimmte Erkrankungen auszuschließen, und der Menschin zu helfen, ihren Wunsch möglichst reibungslos umzusetzen.

Mensch kommt damit durch wenn's stimmt, und alle Details, welche man offenbart, die Geschichte untermauern. Hilfreich ist es, wenn es keine Geschichte, sondern eben wirklich das Leben ist. Da können Fragen nach der Art der bevorzugten Kleidung dem Genossen Psy auch mal helfen, abzuklopfen, wie Mensch reagiert auf so einen "Verdacht". (meineeine glaubt so die eine oder andere Kollegin zu kennen, die mit ihrem Fetisch nicht anders umzugehen wusste, als die Flucht in den Transsexualismus anzutreten.)
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Triona
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« Antwort #44 am: 04. November 2014, 09:05:47 am »

Zu Fragen von Psychologen nach dem Schlüpfern oder ähnlichen:

...
Habe lediglich davon berichtet, was mir 2007 beim Psychiater ungenehm geworden war und nichts weiter.
Mit solchen Fragen kann man rechnen, ist halt die Wahrheit.

Ich würde heute wahrscheinlich antworten: "Das geht Sie ja wohl gar nichts an."



... was wohl eindeutig die "richtige", d.h. angemessene Antwort wäre.


Jetzt verstehe ich auch, warum es viele Betroffene als übergriffig ansehen, wenn ein Psychiater * bei der Untersuchung für das Vornamensgutachten auch eine körperliche Untersuchung durchführt, bei der die zu Begutachtende sich zu entkleiden hat.
Wie auch ich es erlebt habe.

"Herausgefunden" hat sie dabei, daß ich über dem Schlüpfer eine Polsterhose trug (es war ein sehr kalter Wintertag) und zu meinen damals noch nicht so groß gewachsenen Brüsten im BH Silikonpolster trug. Ob diese "Erkenntnis" ihre Absicht für diese Untersuchung war, weiß ich nicht. Es ergab sich dann eine kurze Erörterung darüber, daß es eine ganze Industrie gibt, die mit solchen "Bedürfnissen" von T*-Menschen eine Menge Geld verdient. Diese Frage würde zwar von der Ärztin angerissen, aber wir waren in dieser Frage beide einer Meinung.

Ansonsten hatte ich mir damals über diesen Teil der Untersuchung keine weiteren Gedanken gemacht. Ich hatte lediglich festgestellt, daß die Ärztin (eine Anhängerin der Freudschen Psychoanalyse) sich bei der 2,5 Std langen Begutachtungssitzung ziemlich sorgfältig vorgegangen ist. Sie hatte mich vorher noch nie gesehen. Und danach auch nicht mehr wieder, obwohl sie mir gerne ein paar sinnlose Psychoanalysestunden aufgeschwatzt hätte, weil ich angeblich ein "Vaterproblem" hätte. Nur soviel dazu, wer mit T*-Menschen wirklich eine Menge Geld verdient. Oder eben auch nicht, wenn man denn weiß, wie man mit denen umzugehen hat.

*) Soweit ich weiß, "dürfen" das nur Psychiater, d.h. approbierte Fachärzte, Psychologen und Psychotherapeuten hingegen nicht.


liebe grüße
triona
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