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Autor Thema: TS anfangen aber wie  (Gelesen 5313 mal)
steff
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« am: 11. September 2012, 09:54:43 am »

Hallo ihr lieben

ich weiss nicht wie ich anfangen soll also ich versuch es mal zu erklären

seitdem ich ca 14 bin kann ich keine freude empfinden bzw lachen   ich wünsche mir jedesmal wenn ich eine frau sehe das ich das wär

bin ich nun ts?
ich weiss nicht wie ich nun anfangen soll was würdet ihr mir raten ich fühl mich auch nicht wirklich als mann

ich hoffe ich finde antworten in diesem forum



mit freunlichen grüssen steff
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mia85
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« Antwort #1 am: 11. September 2012, 10:04:15 am »

Hallo Steff,
also ich würde dir raten dich einfach auszuprobieren.
Raus gehen, als Frau, dich in der weiblichen Rolle testen, dich erfahren, deiner weiblichen Seite mehr Aufmerksamkeit schenken und diese mehr und mehr nach Außen kehren.
Vll aber erstmal auf Partys, in der Öffentlichkeit, beim Shoppen, Einkaufen, Kino, Freunde treffen. Dort merkst du schon wie es ist, im anderen Geschlecht aufzutreten.
Wenn du dann merkst dass es dir so nicht reicht, vll mal körperliches ändern - was eben für dich Weiblichkeit ausmacht - zB ein weiblicher Kleidungsstil im Alltag, Frisur usw.


Ich würde, so gilt es auch für mich selbst, eher von Transidentität sprechen - denke einfach jeder Mensch hat eine weibliche und männliche Seite.
Die stärkere und mehr ausgeprägte sollte auch nach Außen gelebt werden - so einfach  Cheesy
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steff
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« Antwort #2 am: 11. September 2012, 10:05:46 am »

das mit den als frau rausgehn wollt ich ja schonma probieren aber das problem ist ich hab ein zu männliches gesicht Sad
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mia85
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« Antwort #3 am: 11. September 2012, 10:13:07 am »

da musst du wohl erstmal durch - ich meine, allein durch kosmetik und make-up kann man schon eine menge verändern.
ich denke grade am anfang ist es natürlich schwer - selbstvertrauen muss sich erst entwickeln.
deswegen ist es auf partys für den anfang garnicht so schlecht bevor man sich ins tageslicht wagt Smiley
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steff
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« Antwort #4 am: 11. September 2012, 10:15:14 am »

naja in paar beiträgen hiess es auch psychologe und hrt machen
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mia85
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« Antwort #5 am: 11. September 2012, 10:20:19 am »

na dann aufi!

jeder mensch hat da so ziemlich seinen eigenen standpunkt - ich bin halt der meinung sich erstmal selbst ausprobieren bevor man irgendwelche tiefgreifenden eingriffe unternimmt (z.B. HRT). denke hinterfragen und reflektieren ist besonders wichtig, und natürlich auch über folgen und risiken nachdenken, und davon gibts jede menge - mag aber auch Leute geben die nicht schnell genug aufm OP Tisch liegen können. Warum nicht ?!
Jedem das seinige Smiley
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steff
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« Antwort #6 am: 11. September 2012, 10:21:47 am »

naja ich bin nu 25 und halt es nicht mehr aus das versteck spiel jemand sein der ich nicht bin
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Jasmin Sabine
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« Antwort #7 am: 11. September 2012, 10:24:51 am »

das mit den als frau rausgehn wollt ich ja schonma probieren aber das problem ist ich hab ein zu männliches gesicht Sad

Das ist ein Problem, mit dem vermutlich viele am Anfang zu kämpfen haben. Aber wie Svenja schon sagte, da muss man irgendwann einfach mal durch. Muss ja nicht gleich in der Innenstadt mitten am Tag sein  Wink

Psychologie ist natürlich immer ne super Sache, das hat mir auch sehr viel bei der Selbstfindung geholfen. Also auf gehts, Therapeut suchen und mal mit jemanden drüber quatschen, der (im besten Fal^^) Ahnung davon hat und weiß wie man sowas angeht  Wink
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Cause I'm perfectly incomplete, I'm still working on my masterpiece"
steff
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« Antwort #8 am: 11. September 2012, 10:28:59 am »

ok danke euch morgen erstma zum hausarzt und überweisung zum psychologen holen dann sag ich euch wie es war
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Alina1072
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« Antwort #9 am: 11. September 2012, 10:31:21 am »

Hi Steff,


Also zunächst solltest du für dich selbst herausfinden was du möchtest, ein Psychologe kann helfen aber auch Schaden. Es gibt einige deren Anischten mehr als anitik sind. Also keine Scheu davor auch den Wechseln wenn das, was der einem sagen will absolut nicht passt. Man merkt schon ob man mit demjenigen auskommen kann oder nicht.

Das mit Hrt geht auch nich so schnell wie es gerne heist es sei denn man geht den Verantwortungslosen Weg.
Außerdem was bringt es sich Hormone einzuwerfden wenn man mit deren Wirkung nicht umgehen kann?

Die moderne Chirugie lässt eigentlich viele Möglichkeiten offen, fast nichts ist mehr unmöglich.

Wie die anderen sagen probieren und testen, was verliert man den schon dabei? Du wirst sehen es stellt sich dann schon heraus was dir beliebt und was du nicht willst. Man darf nur nicht Angst davor haben sonst kommt man nicht weiter.
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mia85
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« Antwort #10 am: 11. September 2012, 10:37:21 am »

Wie Alina richtigerweise gesagt hat , Psychologen können auch Schaden - dich vll. zu sehr verunsichern oder reflektieren.
Ich denke du solltest dich erstmal relativ gefestigt fühlen - welche Einstellung du zum Thema Transidentität hast und dich dann ggf. von einem guten Psychologen reflektieren lassen. Diese werden dir Denkanstöße gegen, insofern sie denn kompetent sind, an die du selbst nie gedacht hast.


Weiter kommen, wie auch Alina richtig sagt, wirst du nicht - wenn du es nicht probierst. Und auch kein Doc kann dir bei ersten Gehversuchen helfen - das musst du schon selber tun.

Übrigens ein schönes Beispiel zum Thema "Willenskraft".
Ich wollte unbedingt ein Piercing, habe meine Exfreundin ewig damit genervt - war mit unsicher JA NEIN VIELLICHT ?! ABER WO?
Nun waren wir eines Tages in der Stadt, vor einem Piercingsstudio, sie daraufhin spontan: Komm, ich zahle, geh rein, wir machen das jetzt...
Rate mal wie du Geschichte aus ging? Smiley...
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Andrea_K
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Transnational - Born in the wrong country




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« Antwort #11 am: 11. September 2012, 10:38:34 am »

naja ich bin nu 25 und halt es nicht mehr aus das versteck spiel jemand sein der ich nicht bin
Ich habe auch erst mit ca. 25 angefangen, meine weibliche Seite genau zu erforschen und heraus zu lassen. Es gibt hier kein "zu spät" und auch keinen Druck, es schnell anzugehen. Geh in Dich, lerne Dich kennen und finde für Dich heraus was sich richtig anfühlt. Dabei kann Dir eine psychotherapeutische/psychologische Betreuung helfen, evtl. Perspektiven zu wählen, aus denen Du noch nicht auf Dich drauf geschaut hast, Dir Fragen zu stellen an die Du nie gedacht hast und vielleicht dadurch mit Dir übereinkommst, wohin es gehen kann. Wohin auch immer es dann geht.
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mia85
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« Antwort #12 am: 11. September 2012, 10:41:09 am »

Ich mit 23, incl. allen Outings vorab, also auch so die Ecke Tongue
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steff
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« Antwort #13 am: 11. September 2012, 10:43:29 am »

ok danke andrea

ich kann mir vorstellen das man ewig auf einen termin beim psychologen warten muss oder ist das nicht so?
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Michi
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auch Minolfa




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« Antwort #14 am: 12. September 2012, 08:49:08 am »

Hallo Steff,

bei Psychiatern (oder KK-zugelassenen Psychologen), die sich mit TS auskennen,  musst du dich auf lange Wartezeiten einstellen ... außer du hast ungaublich Glück. Es kann also bestimmt nicht schaden, da schon mal die Suche anzufangen.

Wie die anderen schon schrieben, sind die ersten Schritte in die neue Rolle eh deine eigene Baustelle. Also Schminken lernen, Bartschatten abdecken, einen passablen Kleidungsstil entwickeln, Sicherheit gewinnen im Umgang mit den neuen Rollenerwartungen deiner Mitmenschen. Außerdem wirst du dir ein gewisses mentales Polster angewöhnen müssen, um mit Kritik und Ablehnung umzugehen. Auch wenn die Mehrheit draußen keine Probleme mit Trans* hat, es gibt leider immer auch mal Ausnahmen dazwischen, die Sprüche loslassen.

Du merkst, das was im zweiten Absatz steht, braucht Erfahrung. Und die bekommst du durch Üben, vorzugsweise erstmal zu "risikoarmen" Gelegenheiten wie Partys oder Stadtbummel. Es muss ja nicht gleich die eigene Stadt sein. Wink

Liebe Grüße,
Michi
« Letzte Änderung: 12. September 2012, 09:35:23 am von Michi_2 » Gespeichert

Das Pippi Langstrumpf Prinzip: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt, und alles wird gut!
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