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Autor Thema: Akzeptanz untereinander  (Gelesen 10177 mal)
Andrea_K
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Transnational - Born in the wrong country




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« Antwort #15 am: 06. Januar 2012, 10:47:35 am »

Nein, es geht nicht ohne Begrifflichkeiten. Alleine schon der Selbstdefinition wegen. Ich habe auch (wenn auch teilweise vage) Vorstellungen der Begriffe Transvestit, Crossdresser, Transsexuell, Transgender, usw. Weil ich das für mich benötige als eigenes Ordnungssystem - um dem Kind einen Namen geben zu können.

Ich beanspruche nur nicht, dass diese Definitionen von mir allgemeingültig sind und übertrage sie nicht auf andere Personen. Weil mir bspw. beim TG-Stammtisch herzlich egal ist, ob mir gegenüber nun ein TV, ein TS oder was auch immer sitzt. Hauptsache ich kann mich gut mit der Person unterhalten. Im Endeffekt definiert sich diese Person auch - und als das was sie ist möchte sie wahrgenommen werden. Genau wie ich. Meist ist das eine Wahrnehmung als Frau in dem Moment. Unabhängig von...na nennen wir es mal: Der Grundmotivation. Heisst ich respektiere und behandle eine Person so, wie sie es gerne möchte, ohne zu hinterfragen ob sie denn auch wirklich das ist, was sie sich nennt.

Die Begriffe verwende ich höchstens für mich selber oder wenn ich unbetroffenen Leuten davon erzähle. Dann sage ich schonmal "Die Lisa ist Transvestit und mit ihrem Partner hier. Die lebt also nicht immer ihr Frausein aus." Ob das nun 100% korrekt ist oder nicht, ist da egal. Denn ein nicht betroffener will nicht die Feinheiten kennen, sondern sich erst einmal mit leichten Einblicken langsam an diese Welt gewöhnen - und da bin ich gerne ein wenig flacher, als direkt in die Tiefe zu gehen. Das kann mit der Zeit kommen.

Wobei man festhalten muss, dass aussenstehenden oft erst recht egal ist, WAS da vor einem sitzt. Die wollen das nicht genau wissen. Denn denen ist nur wichtig, wie sympatisch die Person ist und ob man dann gern mit ihr redet oder nicht.
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Selena_79
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« Antwort #16 am: 06. Januar 2012, 10:50:48 am »

Vielen Dank Jula! Alle Daumen hoch!

Das ist genau der Punkt der mir auch ein wenig gegen den Strich geht. Einige hier verbeissen sich wie die Zecken in irgendwelchen Definitionen und provozieren damit diese völlig hirnverbrannten "Bessertranse" Diskusionen. Das nervt auf Dauer nicht nur sondern schadet uns auf lange Sicht. Zum einen schreckt es Neulinge ab, zum anderen bekommen Gäste ein schlechtes Bild.

LG Selena
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komm zur dunklen Seite!....wir haben Kakao und Kekse.
Selena_79
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« Antwort #17 am: 06. Januar 2012, 10:57:09 am »

Ich beanspruche nur nicht, dass diese Definitionen von mir allgemeingültig sind und übertrage sie nicht auf andere Personen. Weil mir bspw. beim TG-Stammtisch herzlich egal ist, ob mir gegenüber nun ein TV, ein TS oder was auch immer sitzt. Hauptsache ich kann mich gut mit der Person unterhalten.

Genau den Part sollten sich einige hier dick mit Edding auf den Monitor schreiben Wink

Vielen Dank Andrea

LG Selena
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Oona
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« Antwort #18 am: 06. Januar 2012, 11:02:43 am »

Aus dem Off:

Ich plädiere für den übergreifenden Begriff:

Transnormal  Cool

Ich sehe, den gibt’s schon.


Und wieder weg
« Letzte Änderung: 06. Januar 2012, 11:06:25 am von Oona » Gespeichert

Nur weil Du paranoid bist, heisst das nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind.
Rejana
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« Antwort #19 am: 06. Januar 2012, 11:20:07 am »

...sitzen wir doch alle im selben Boot das wir nur zusammen schwimmfähig bekommen können! Wir sind alle Schwestern, egal welche Motivationen wir haben, oder nicht haben!
[/quote]

..da fällt mir gerade eine Szene aus einem amerikanischen ActionFilm, die Szene ist voller Weißer, nur zwei Farbige sind drunter........Farbiger 1 (mit einem gewissen Solidarisierungbedürfnis) geht  auf Farbigen 2 zu und sagt "...na wie geht's Bruder..."    Farbiger 2 antwortet "...wie kommst Du drauf, dass ich Dein Bruder bin?...."
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bastienne
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« Antwort #20 am: 06. Januar 2012, 11:50:30 am »

...sitzen wir doch alle im selben Boot das wir nur zusammen schwimmfähig bekommen können! Wir sind alle Schwestern, egal welche Motivationen wir haben, oder nicht haben!


..da fällt mir gerade eine Szene aus einem amerikanischen ActionFilm, die Szene ist voller Weißer, nur zwei Farbige sind drunter........Farbiger 1 (mit einem gewissen Solidarisierungbedürfnis) geht  auf Farbigen 2 zu und sagt "...na wie geht's Bruder..."    Farbiger 2 antwortet "...wie kommst Du drauf, dass ich Dein Bruder bin?...."
^^

Ja Jana,.. da unterhalten sich aber auch 2 Männer,.. das ist der entscheidende Unterschied  Wink

LG

Bastienne
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Rejana
Gast

« Antwort #21 am: 06. Januar 2012, 11:56:28 am »

Ja Jana,.. da unterhalten sich aber auch 2 Männer,.. das ist der entscheidende Unterschied  Wink

 Cheesy   ne ne.....die entscheidende Gemeinsamkeit ist, das bei 2 Menschen, nur weil sie in einem Merkmal vermeintlich übereinstimmen, sie nicht verwandschaftlich verbandelt sind und eine Erwartungshaltung wie Verbrüderung / Verschwesterung (gibt's das wort überhaupt?) halt eine ist, die zwangsweise enttäuscht werden muss

Wobei Blutsbrüder- oder schwesterschaft in Internetforen nochmal was anderes sind.  Wink
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Dominique_78
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Evil(?) Metal Chick.




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« Antwort #22 am: 06. Januar 2012, 12:20:52 pm »

Ich unterstuetze Jula in Ihrem Anliegen vollkommen.

<EvilDominaMode>
Sich als etwas besseres zu fuehlen ist leider nur allzu menschlich, aber auch sehr maennlich. Irgendwer will doch immer der Alpha sein.
</EvilDominaMode>

Ich mache bei der Anrede keine Unterschiede ob es sich um Crossdresser, Transsexuelle oder was auch immer handelt. Wer auch immer weiblich auftritt, ist fuer mich erst einmal weiblich (bei FzM natuerlich andersherum). Wir sollten wirklich diese Grabenkaempfe sein lassen, die sind nutzlos und kraftraubend. Und 98% der Bevoelkerung dieses Landes kennen den Unterschied eh nicht. Auch sollten wir keine Religion aus der "richtigen" Anrede machen, Fehler passieren immer.

Liebe Gruesse,
 Dominique
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Homo dei homini.
Linny_87
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« Antwort #23 am: 06. Januar 2012, 13:16:49 pm »

Ich kann mich auch nur anschließen und stehe genauso auf der Seite von jula.
Der Sinn dieses Forums ist doch das wir einen Platz haben wo wir füreinander da sein können!
Mir ist es egal wer hier mehr als Frau überzeugt und wer weniger. Wenns mir nicht passt ist es mein Problem aber ich werde hier niemanden etwas auf die Nase binden.

Finde gerade diese Toleranz und Leichtlebigkeit in diesem Forum schön! Für mich ist das meine kleine rosa Welt wo alles in Ordnung ist Smiley

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bastienne
Gast

« Antwort #24 am: 06. Januar 2012, 13:52:21 pm »

Ja Jana,.. da unterhalten sich aber auch 2 Männer,.. das ist der entscheidende Unterschied  Wink

 Cheesy   ne ne.....die entscheidende Gemeinsamkeit ist, das bei 2 Menschen, nur weil sie in einem Merkmal vermeintlich übereinstimmen, sie nicht verwandschaftlich verbandelt sind und eine Erwartungshaltung wie Verbrüderung / Verschwesterung (gibt's das wort überhaupt?) halt eine ist, die zwangsweise enttäuscht werden muss

Wobei Blutsbrüder- oder schwesterschaft in Internetforen nochmal was anderes sind.  Wink

 Wink ...trotzdem ist das soziale Verhalten unter Frauen ein anderes als das unter Männern.

LG

Bastienne
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Andrea_K
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Transnational - Born in the wrong country




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« Antwort #25 am: 06. Januar 2012, 13:57:33 pm »

Wink ...trotzdem ist das soziale Verhalten unter Frauen ein anderes als das unter Männern.
Das ändert aber nichts daran, dass Jana schon Recht damit hat, dass eine Gemeinsamkeit keine zwingende Grundlage für ein grundsätzliches Verständnis oder einer irgendwie gearteten Solidarität darstellt. Wink
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Kerstin S.
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8 Bit Halluzinelle


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« Antwort #26 am: 06. Januar 2012, 14:04:59 pm »

Wink ...trotzdem ist das soziale Verhalten unter Frauen ein anderes als das unter Männern.
Das ändert aber nichts daran, dass Jana schon Recht damit hat, dass eine Gemeinsamkeit keine zwingende Grundlage für ein grundsätzliches Verständnis oder einer irgendwie gearteten Solidarität darstellt. Wink

- und das ist schade...
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bastienne
Gast

« Antwort #27 am: 06. Januar 2012, 14:08:43 pm »

Wink ...trotzdem ist das soziale Verhalten unter Frauen ein anderes als das unter Männern.
Das ändert aber nichts daran, dass Jana schon Recht damit hat, dass eine Gemeinsamkeit keine zwingende Grundlage für ein grundsätzliches Verständnis oder einer irgendwie gearteten Solidarität darstellt. Wink

Richtig,.... man kann auch ohne Gemeinsamkeiten grundsätzlich das Gegenüber verstehen,...  Wink

@Solidarität: Gerade bei MzF Transsexuellen stellt dies ein riesen Problem dar,.. da anscheinend trotz ganz individuell empfundener "Weiblichkeit" die männliche Egozentrik und das Profilierungs- und Abgrenzungsverhalten nicht so einfach "abzuschalten" zu sein scheint.
Auch Frauen grenzen sich ab,.. auch Frauen haben ein Ego,... die Situations- und Umgebungsbewertung fällt allerdings anders bei ihnen aus....  Wink

LG

Bastienne

« Letzte Änderung: 06. Januar 2012, 14:11:07 pm von bastienne » Gespeichert
Andrea_K
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Transnational - Born in the wrong country




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« Antwort #28 am: 06. Januar 2012, 14:17:06 pm »

- und das ist schade...
Hm...Nein.

Hart gesagt müssen wir uns nicht verstehen, nur weil wir zufällig beide T* irgendwas sind. Ich muss nicht jeden mögen, nur weil er oder sie zufällig T* ist. Weil wir grundverschiedene Menschen sein könnten.

Eine Solidarität erwächst meistens aus dem Grund heraus, ein gemeinsames Interesse oder eine gemeinsame Anschauung auf ein bestimmtes Thema zu haben. Und genau an diesem Punkt sind wir. Die meisten hier sind solidarisch, weil viele von uns bei gewissen Punkten ähnliche Ansichten haben. Es gibt aber auch Leute mit radikal anderen Ansichten, gegenüber denen wir nicht und die gegenüber uns nicht solidarisch sind, sondern ggf. sogar gegenüber stehen.

Schlicht formuliert heisst das: In der Politik geraten auch zwei Leute aneinander, obwohl sie beide als Gemeinsamkeit haben dass sie Männer sind. Dieser Fakt mag sie zwar zu einem gewissen Grat miteinander zu verbinden, erzeugt aber nicht genug Verbindung um sich gegenseitig zu verstehen oder solidarisch miteinander zu sein.

...und ja, das gleiche kann man auf Frauen münzen.

Es ist im Grunde also nichts anderes als das was man im täglichen Leben sieht. Und ja, diese Meinungsvielfalt und das aneinander Reiben wegen unterschiedlicher Meinungen, Ansichten, Lebenseinstellungen usw. ist das, woran wir wachsen. Wodurch wir im ständigen Konflikt mit uns selbst sind, uns hinterfragen und ggf. Positionen neu bewerten.

Es ist schade, dass sich viel innerhalb der Szene zerstreitet und abgrenzt, das ist richtig. Aber es ist schön zu wissen, dass wir nicht nur deshalb hier alle im Forum zusammen sind, weil wir T* als Gemeinsamkeit haben, sondern weil wir uns darüber hinaus auch in irgendeiner Weise verstehen. Nichtsdestotrotz ist gerade die Vielseitigkeit hier in diesem Forum das, was es ausmacht und das was es vorantreibt.
« Letzte Änderung: 06. Januar 2012, 14:21:08 pm von Andrea_K » Gespeichert
Rejana
Gast

« Antwort #29 am: 06. Januar 2012, 14:17:53 pm »

Wink ...trotzdem ist das soziale Verhalten unter Frauen ein anderes als das unter Männern.
Das ändert aber nichts daran, dass Jana schon Recht damit hat, dass eine Gemeinsamkeit keine zwingende Grundlage für ein grundsätzliches Verständnis oder einer irgendwie gearteten Solidarität darstellt. Wink
- und das ist schade...

warum?  Nur weil jemand nicht irgend sein Bruder und Schwester ist heisst das ja nicht, dass zwischen denen nichts passieren muss (Zb. Verständnis/Annäherung.......oder vielleicht so: NichtIdealisierte Beziehungen sind die eigentlich interessanteren.  
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