TG-Forum
News: you're searchin for an english forum. Please have a look @
http://www.angelsforum.co.uk/phpforum/
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. 20. Februar 2018, 15:25:31 pm


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


Seiten: [1] 2 3 4 ... 10
 1 
 am: Heute um 12:18:55 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von Avi
Hi Marcel,

Willkommen. Hier.
Sei einfach so wie du sei willst, probier dich aus, teste deine Grenzen, achte immer darauf wie du dich dabei fühlst.

Dann passt das schon.

Lg
Ju

 2 
 am: Gestern um 21:29:54 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von Siziliengirl
Hallo Marcel,
 auch von mir ein recht herzliches willkommen und das Du Dich hier Wohl fühlst wünsche ich Dir noch.
Liebe Grüße
Jasmin Viktoria

 3 
 am: Gestern um 16:43:09 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von michelangela
... Ich würde mir wünschen, eines Tages auf der Straße als Mann wahrgenommen und so angesprochen zu werden.

Hallo Marcel,

damit hast Du ja alles Wichtige beantwortet, denke ich.  Daraus ergeben sich die nächsten Schritte.

Ich würde Dir ein wenig Recherche empfehlen, zum Beipiel "transerfahrene Therapeuten in (Wohnort)"  hat mir das folgende Link beschert:
http://www.transgender-info.de/t115f50-Psychotherapeuten-und-Gutachter.html

Interessant wäre sicher auch http://transmann.de/adressen/

Wie Beate schon schrieb, an der Indikation durch einen Facharzt für Psychiatrie geht derzeit kein Weg vorbei, am besten jemand mit eindeutiger Erfahrung, der/die ist schneller.  Psychologen und Psychotherapeuten können unter Umständen keine Indikation ausstellen die die KK akzeptiert, da gibt es ein paar Fallstricke.

Liebe Grüße, M.

 4 
 am: Gestern um 14:16:55 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von Beate
@Beate Danke! Ich habe in einem Buch, das meine Eltern nach meiner Geburt ausgefüllt habe eine Liste gefunden, in der Namen stehen, die sie mir hätten geben wollen wenn ich als Junge geboren worden wäre. Einer davon war Marcel und da mir dieser gut gefällt und auch aus Respekt vor meinen Eltern, würde ich diesen Namen wählen.

Das kommt mir irgendwie bekannt vor... bei mir war es nämlich genauso, und ich kannte diesen Namen, seit ich 10 war.

 5 
 am: Gestern um 14:00:34 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von Marcel-B
@Beate Danke! Ich habe in einem Buch, das meine Eltern nach meiner Geburt ausgefüllt habe eine Liste gefunden, in der Namen stehen, die sie mir hätten geben wollen wenn ich als Junge geboren worden wäre. Einer davon war Marcel und da mir dieser gut gefällt und auch aus Respekt vor meinen Eltern, würde ich diesen Namen wählen.

 6 
 am: Gestern um 13:45:53 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von Beate
Hallo M.


herzlich willkommen hier!

So wie die Gesundheitsbehörden zur Zeit ticken, ist es sicherlich schlau, Dir so schnell wie möglich einen Psychotherapeuten zu suchen. Wenn Du kannst - mach das möglichst niederfrequent; 1-2 Termine pro Woche können auf die Dauer ganz schön belastend sein, vor allem, wenn außer dem Transthema nichts ansteht. Man will ja schließlich einfach nur leben und möglichst nicht ständig an den Transmist denken.

Und ganz neugierig: weißt Du denn schon, wie Du heißt?

 7 
 am: Gestern um 13:19:40 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von Marcel-B
Vielen Dank für die Antworten!

@michelangela Ich lehne vor allem die körperlichen Merkmale, die mich als eindeutig weiblich identifizieren, ab. Das Wissen, von anderen Personen so gesehen zu werden, macht es mir nicht leicht, mich in der Öffentlichkeit zu bewegen. Vor ein paar Monaten habe ich damit angefangen meine Kleidung in der Männerabteilung zu kaufen und in diesen fühle ich mich deutlich wohler, auch wenn sie meine Kurven nicht ganz verbergen können. Auch die Haare sind schon kurz. Themen die, dem Klischee nach, als "typisch weiblich" gelten interessieren mich gar nicht. Meine Hobbies sind da eher geschlechtsunabhängig: Lesen, schreiben, Computerspiele und Filme/Serien. Als Kind war ich immer irgendwo zwischen Autos und Puppen. In der Schule (etwa ab der 6. Klasse) wollte ich oft mit den Jungs reden, habe mich aber nie getraut. Ich würde mir wünschen, eines Tages auf der Straße als Mann wahrgenommen und so angesprochen zu werden. Als nächsten Schritt hatte ich geplant, einen geeigneten Psychologen zu suchen.


 8 
 am: Gestern um 12:34:22 
Begonnen von Isabell_F - Letzter Beitrag von michelangela
Ich bin es leid...

JA... geht mir auch so.

mensch kann sich jetzt als einsame Wölfin sehen, (oder Tigerin, denen ist das Singledasein eher in die Gene gelegt), und alleine den Wellen zuguggen, wie sie am Fuß des Felsens lecken.

Oder mensch sieht ein, dass sie ein Herdentier ist, und Gesellschaft braucht.

Mein Vorschlag zur Güte, so machen es unsensiblere Gemüter, sich unbeirrt zu äussern, und die Reaktionen zu sortieren... darin ein Körnchen Wahrheit zu suchen, meistens nicht zu finden und deshalb das allermeiste abprallen zu lassen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kennt sich niemand hier... Wie sollen wir wissen, wann wir wunde Stellen aufs Neue aufreissen, wann wir anfeinden, wann wir nicht akzeptieren?

Ich weiß dass es weh tut, wenn mansch plötzlich feststellen muss, dass eine Community gar keine ist, sondern nur ein loser Haufen der sich maximal auf eine Vorsilbe einigen kann, aber nicht mal darauf, wer ein Anrecht darauf hat, sie an sich festzumachen?

 9 
 am: Gestern um 12:24:32 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von michelangela
Hallo M

es gibt ja keinen Standardlebenslauf, einen Kalender, der sagt mit spätestens 3 Jahren, 2 Monaten, 4 tagen, 15 stunden und 8 Minuten muss ein mensch sich so und so fühlen, oder rosafarbene Socken vehement ablehnen. Ich hab Kleidung für Jungen sehr früh abgelehnt, die Reaktion meiner Eltern hat aber dafür gesorgt, dass ich mir, nur um zu Überleben, keine Gedanken mehr drüber gemacht habe bis ich sehr viel älter war.  Es hat dann eine Weile gedauert, bis ich den Vorfall damals wieder rekonstruiert habe.

"Die männliche Seite ausleben", das ist eine Aussage, die eine große Bandbreite enthält, das kann die Hinwendung zu männlich definierten Freizeitbeschäftigungen sein, das kann aber auch die Ablehnung von körperlichen Merkmalen sein, die sich erst mit der Pubertät entwickelt haben, oder auch die Ablehnung von Verhaltensweisen, zu denen du erst gezwungen wirst seit Du eindeutig als Mädchen wahrgenommen wirst.

Hast Du eine konkrete Vorstellung, was die männliche Seite für Dich bedeutet, oder wie Du Dich siehst in ein paar Jahren, wenn Du ein paar Wünsche frei hättest?

 10 
 am: 18. Februar 2018, 22:37:11 pm 
Begonnen von Marcel-B - Letzter Beitrag von Kaylee
Hey und ein ganz dolles Willkommen von mir!

Bei mir war es leider nicht so dass ich von einer Phase reden konnte sondern eher von einen Ständigen auf und ab und einen immer wieder aufflammenden Konflikt. Weiß aber dass es nicht selten ist dass die meisten die richtige Diskrepanz erst wärend der Pubertät erleben, auch weil sich da nun mal der Körper verändert. Für mich war damals mein Stimmbruch z.B. etwas sehr unschönes und auch schwieriges. Einerseits wollte ich normal sein dachte nun kommen die Fakten auf dem Tisch was man ist und findet sich vielleicht, andererseits dann leider doch die bittere Wahrheit dass man das was man da wurde nicht innerlich war. Hasse mich dafür heute das zugelassen zu haben. Ich denke bei dir kann es ja wirklich gerade dadurch der Leidensdruck erhöht sein, auch weil man glaube vorher es zumindest in der Frauenrolle deutlich weniger merkt wenn man anders ist, bzw. es eher noch akzeptiert wird. Das Körperliche wird aber dann eben wirklich erst richtig spürbar denk ich.
Du brauchst keine Angst zu haben oder meinen dass du deshalb etwas nicht wärst. Zweifel hatten wir hier denk ich alle am Anfang. Smiley

Ganz lieb grüß,

Kaylee

Seiten: [1] 2 3 4 ... 10
Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines | impressum| Sitemap