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 1 
 am: Heute um 16:30:03 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von Nancy
Da hast du recht Beate.

Die Variante von michelangela könnte ich mal ausprobieren (das ich da selber nicht dran gedacht habe).
Ich übernachte faßt regelmäßig 1x in der Woche in Hamburg wegen der Arbeit. Vielleicht versuche ich das diese Woche mal.

Habt ihr denn Tipps, worauf ich achten sollte?
Vielleicht auch bezüglich des Bartschattens?

 2 
 am: Heute um 13:02:38 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von Beate
Die Frage sollte doch weniger die Frage nach dem Weg einer Transition sein, sondern wohl eher die Suche nach alternativen Lebensmodellen. Zumindest zunächst.

 3 
 am: Heute um 11:57:59 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von Daphne
Kommt mir bekannt vor. Ich hab mich früher auch betont unmodisch angezogen. Seit ich als Frau lebe, ist das völlig anders. Mein erstes Schneiderkostüm wollte ich gar nicht mehr ausziehen, so toll fand ich es.

 4 
 am: Gestern um 20:30:17 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von Nancy
Danke Beate für die Information.

Ich bin eher der Jeans/Shirt-Typ. Trage auch keinen Schmuck/Uhr/Brille o.ä., bei den Schuhen ist der Sportschuh meine Wahl. Habe häufig Fleecejacken von Jack Wulfskin an. Vielleicht kann ich da was machen. Brauche eh mal wieder neue Klamotten. *grins*

Wenn ich mal so darüber nach denke:  Vielleicht kommt daher auch meine Abneigung gegen äußerst männliche Sachen. Ich ziehe auch sehr ungerne Hemden und Anzüge an. Nur, wenn es wirklich sein musste bis jetzt. Eine Armbanduhr besitze ich noch nicht mal. Dafür habe ich meiner Frau schon einige geschenkt, die ich sehr toll fand.

 5 
 am: Gestern um 20:12:43 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von Daphne
Bist du eher der Jeans/Chucks/Shirt-Typ oder magst du es mehr Formal, also mit Stoffhose und Sakko?

Bei ersterem ist tatsächlich nix zu machen, das ist wirklich unisex. Bei zweiterem könntest du dich künftig in Damenabteilung bedienen und allmählich auf die entsprechenden Damenmodelle umstellen. Als Schuhe eignen sich Ballerinas für den Übergang und natürlich gehört Feinstrumpf dazu.

Ich trage ausschließlich Blusen und Röcke oder Kleider, Feinstrumpfhose und Pumps. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

 6 
 am: Gestern um 19:05:57 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von Beate
Bestehende Ehen bleiben erhalten. Nach einer reinen Namensänderung war das schon immer so. Nach der PA geht das erst seit einem Machtwort des Bundesverfassungsgerichts.

 7 
 am: Gestern um 18:13:43 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von Nancy
Ich danke euch für die Antworten.

Michelangela, dein Text hat mir heute auf der Arbeit so sehr geholfen, das ich mittlerweile aus etwas beruhigter bin.

Daphne, zu deinem Vorschlag hab ich noch eine Frage:
Wie kann ich denn meinen Kleidungsstil langsam weiblicher gestallten? Mein aktueller Kleidungsstil ist sportlich, aber unisex. So richtig männliche Sachen hab ich nicht. Wie könnte ich da anfangen?

Und noch eine allgemeine Frage:
Es soll ja ab nächstem Jahr möglich sein, die Ehe auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren ein zu tragen. Wisst ihr, ob das mit der VÄ/PÄ ebenfalls gemacht wird? Wie war es bei euch? Da gab es das Gesetz ja noch nicht?

LG

 8 
 am: Gestern um 14:32:21 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von michelangela
Ein Freund hat mir mal gesagt: Es gibt keine Probleme, nur lösbare Aufgaben.
Bis jetzt hatte er immer recht.

Sieh es erst mal so... Du stehst vor einer lösbaren Aufgabe. Wie die Lösung aussieht, weißt Du jetzt noch nicht, ob sie Dir vollumfänglich gefallen wird, auch nicht.

Meine Lösung sah mit Mitte 40 so aus: Ich nehme mir gelegentlich einen Abend frei, bei dem ich "Frau bin", ihr den Raum lasse, zu leben. und mir Gelegenheit gebe, sie auszuprobieren. Von einmal im Moment  entwickelte sich das zu zweimal die Woche. Das passierte mit Wissen meiner Frau, später auch mit Wissen meiner Kinder. Das ging 10 Jahre gut, bis es eben nicht mehr ging. Interessanterweise sagte ich einem Psychiater am Anfang der 10 Jahre: "Und wenn der Jüngste groß ist. komm ich halt als Oma die Treppe runter." Er lachte damals.

Letztlich war ich in der Lebenssituation, in der es keinen Grund gab nicht zu wechseln. Keine Schulden, der Jüngste war 21, ich war ein paar Jahre im Job, und hatte einen gewissen Kündigungsschutz. Große Karrieresprünge waren alters- und charakterbedingt nicht mehr zu erwarten. Die Ehe war stabil, aber ich kam zu dem Schluss dass ich kein guter Partner sein kann, wenn es mir selbst nicht gut geht. Kurz nach meinem 56. Geburtstag ging ich als Frau in die Arbeit. Meine Einschätzung ist, mein Glück ist nicht weniger, nur weil ich es später hatte.

Was will ich damit sagen: Du bist nicht zwangsläufig  in einer lebensbedrohlichen Situation. Du hast die Wahl, welche Kompromisse Du eingehen willst, wieviel Raum Du Dir gibst, wieviel Du für deine Familie tust. Immer. Und Du hast alle Zeit der Welt.

 9 
 am: Gestern um 12:54:31 
Begonnen von Beate - Letzter Beitrag von TransgenderDany
Ich wollte seine Arbeit nicht schlecht reden. Nicht alles davon sollte man halt nachmachen...
Sicherheit[das 0. Kapitel] ist meines Wissens nach generell, immer am wichtigsten.

 10 
 am: Gestern um 12:30:25 
Begonnen von Nancy - Letzter Beitrag von TransgenderDany
Hallo, und willkommen hier.

Das sind Entscheidungen die Du ganz alleine treffen musst. Und Konsequenzen zu tragen hast.

Wenn ihr euch wirklich liebt, dann werdet ihr das auch gemeinsam schaffen.
Deine Belange hängen ja nun auch mit deinem Wohlbefinden zusammen. Das als eine Lüge zu leben,  würde sich eines Tages ohnehin rächen. Irgendwie wirst Du dich entscheiden müssen, was in der Verantwortung kein Segen und wirklich schwer ist.

Vielleicht kannst Du dich verständlich in wenigen Worten vor ihr mitteilen -outen, um gemeinsam,  vernünftig darüber sprechen zu können. Und sogar wenn sie es nicht verstehen sollte, dass ihr das beste aus der Situation macht, dazu musst Du Dir aber mit deinen Gefühlen als auch Belangen im Klaren sein. Die Ängste zu überwinden, scheint mir kein schlechtes Vorgehen um weiter zu kommen.

Greenthumb up,
Dany
 

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