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 am: Gestern um 22:52:38 
Begonnen von Hanseatin - Letzter Beitrag von Triona
Das erinnert mich an eine Freundin, die ein anderes mit mir befreundetes Pärchen mal gefragt hatte (alles ganz ohne T*-Bezug):
"Habt ihr Kinder?"
Antwort: "Ja, 7 - er 2 und ich 5."
Rückfrage: "Oh ... wie geht das denn?"
 Grin

Zu dem Thema kann ich als ebenfalls "Außenstehende" nur sagen, daß ich die bisher gebrachten Vorschläge und Gedanken allesamt für recht brauchbar halte. Das kommt ja immer auf den jeweiligen Fall an, wie es am Besten funktioniert. Gibt da sicher noch einige andere Wege. Ein gültiges "Rezept" für alle gleich wird es da nicht geben können.

Innerhalb der Familie scheint mir am Besten zu sein, wenn sich alle Beteiligten gut damit fühlen können, wenn zur Anrede oder bei Reden über die Trans-Mama oder den Trans-Papa der Vorname genommen wird. Da kommen auch nach außen hin wohl die wenigsten Fragen auf. Flickenteppich-Familien und in Ansätzen selbst gleichgeschlechtliche Paarbeziehungen und Ehen sind heute ja schon allgemein so verbreitet, daß sie nicht mehr so viel Aufsehen erregen. Nachfragen kommen da wohl eher nur, wenn die (außenstehenden) Fragesteller schon ein "intimeres" Interesse an der Familie haben - sei dieses nun im Einzelfall angemessen oder nicht.


liebe grüße
triona

 2 
 am: Gestern um 22:37:34 
Begonnen von Hanseatin - Letzter Beitrag von Andrea_K
Ich hab heute mal nachgefragt. Wenn sie mit Kindern die mich nicht kennen über mich sprechen, sagen sie oft schlicht "Andrea". Wird dann gefragt wer "Andrea" ist, sagen sie: "Die Freundin meiner Mama". Und gut ist. Smiley

 3 
 am: Gestern um 22:14:24 
Begonnen von Hanseatin - Letzter Beitrag von martin(a)
Und wie leicht geht dir "Ich bin der Papa von ..." von den Lippen?
Ich frage einfach deshalb, weil es mir nicht/nicht immer leichtfällt, ich mich mit Alternativen aber auch schwer tue, weil diesen "Kunstbezeichnungen" einfach die Natürlichkeit von Mama/Papa fehlt.

Meine erste Idee (als nicht betroffene) war der Wechsel zur Formulierung "Der/die xxxx ist mein Sohn/meine Tochter"  Wink

 4 
 am: Gestern um 19:38:51 
Begonnen von michelangela - Letzter Beitrag von Daphne
Was zur Hölle ist mit dem Eid des Hypokrates?

Äh, wem? Achso, du meinst den ollen Hippokrates.

Was meinst du, soll ich deine Texte mal lektorieren? Vielleicht verkaufen sie sich dann.

 5 
 am: Gestern um 19:28:11 
Begonnen von Hanseatin - Letzter Beitrag von Hanseatin
Ich wünsch mir nicht mal, immer als Frau gelebt zu haben. Denn dann hätte ich ja diese Kinder nicht.
Full ACK!!!
Fifty, wie alt sind deine Kids denn?
:-) Sarah

 6 
 am: Gestern um 18:53:02 
Begonnen von michelangela - Letzter Beitrag von Avi
Wenn michelangela noch hier wäre und sie denken würde das es mir um den Vorwurf der Manipulation, Bevormundung und Gängelung gehen würde, würde ich sie fragen ob sie einen an der Waffel hat.
Kurz danach würde ich aber auch einräumen müssen, das ich die Frage etwas zu sehr auf die Schulter und zwar die leichte, genommen habe.
Denn "role model" mit dem simplen, deutschen "Vorbild" gleichzusetzen ist ein ziemlich schwerer Fehler.

Von daher würde ich einräumen müssen das  meine Frage incl. des Versuches mich nach Andreas Einwand halbwegs elegant rauszuwinden kläglich gescheitert ist.
Und das die Intention der Frage offensichtlich vollkommen im Tiefflug an mir vorbeigerauscht ist.

gsd ist michelangela nicht mehr hier und ich kann mir den Kotau verkneifen.

Puh.  Cheesy

 7 
 am: Gestern um 18:19:14 
Begonnen von michelangela - Letzter Beitrag von queer-fifty
Na ja, war die Fragestellung so?

Wir sollten uns ein Vorbild aussuchen.
Das uns nur eine T*-Liste zur Verfügung gestellt wurde lenkte die Überlegung offensichtlich in eine bestimmte Richtung, direkt gefragt aber ...

Daher, und weil ich die Zusammenhänge gerne in einem größeren Rahmen sehe, ergibt sich die Kombination T* und Vorbild bei mir einfach nicht.


Das hier ist nun mal ein Trans-Forum

Ich bin sicher, wenn michelangela noch hier wäre, würde sie sagen, im Blick aufs große Ganze,muss niemand sich was raussuchen. Wer sie kennt würde wissen, dass die Aufforderung, sich ein Vorbild rauszusuchen, nicht ernst gemeint ist, da sie selber keine Vorbilder hat.

Sie würde sagen, auf der Liste sind einfach viele Menschen, die als Trans sichtbar sind oder waren. Und dabei verschiedene Lebenswege erlebten. Von Preisträgerinnen in Stanford, weltbekannten Ökonom-innen, Weltklasse-Sportler-Innen bis zu Friseurinnen die jämmerlich starben, weil sie als Trans* nicht als Menschen zählten.

Wenn sie sehen würde, wie hier der Vorwurf der Manipulation, Bevormundung und Gängelung erfunden wird, wär sie froh nicht mehr hier zu sein.

 8 
 am: Gestern um 17:55:59 
Begonnen von Hanseatin - Letzter Beitrag von queer-fifty

Und wie leicht geht dir "Ich bin der Papa von ..." von den Lippen?

Ich streite mich notfalls mit allen über die gender-korrekte Anrede. Aber nicht mit meinen Kindern.

Ich denk da muss man die Last teilen. Da es meinen Kindern auch nicht leicht fällt, einen weiblichen Vater zu haben, ist es nur gerecht, wenn ich wegen meiner Kinder zu der männlichen Vergangenheit stehe. Ich sag "ich bin der Papa von..." weil ich meine Kinder mag, weil ich es toll finde sie zu haben. Ob es mir schwer fällt, darüber denk ich nicht nach.

Ich wünsch mir nicht mal, immer als Frau gelebt zu haben. Denn dann hätte ich ja diese Kinder nicht.

 9 
 am: Gestern um 17:28:27 
Begonnen von Hanseatin - Letzter Beitrag von Hanseatin
Und wie leicht geht dir "Ich bin der Papa von ..." von den Lippen?
Irks, eig schwer, weil es für mich emotional nicht mehr stimmt. Aber ich bin auch ganz klar nicht die Mutter, obwohl wir drei ein gutes Verhältnis zueinander haben.
Mapa, Pama finde ich für mich und mein Empfinden nicht passend. Am ehesten tatsächlich 'Mama', weil die leibliche Mutter eben 'Maman' ist. Aber ob die Kids sich den Schuh anziehen werden ist dann noch eine ganz andere Frage. Und dann ist da noch die Haltung der leiblichen Mutter, ob sie weiter auf Papa rumreitet oder was anderes akzeptieren wird. Alles schön kompliziert.
Prinzipiell geht es mir ja am allerwertesten vorbei, wenn mich die Kids in der Öffentlichkeit Papa nennen, aber in der Realität geht es mir dann doch nicht am Poppes vorbei. Und ich denke da an die Schul- und 'andere Kinder' Situation wo es um die Mama/Papa fragen geht.
:-) Sarah

 10 
 am: Gestern um 16:40:33 
Begonnen von Gerlinde - Letzter Beitrag von Lina
Warum beantragt dein Produzent denn keine Drehbuchförderung für dich?

Ganz einfach! Weil ich weder einen Produzenten, noch sonstwie Kontakte zur Filmbranche habe.

Wie wäre es, wenn du zusammen mit irgendwelchen Film-Produktionsstudenten oder angehender Regisseure erst mal einen Trailer drehst - dann damit zu einer Produktiosfirma gehst? So machen es doch einige.

Solche Leute lassen sich hier in Hamburg bestimmt auftreiben ... eigentlich trifft man ständig solche.

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