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Autor Thema: Einladung zu Forschungsprojekt  (Gelesen 2849 mal)
Astrid
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« am: 21. Oktober 2007, 20:21:13 »

Hallo an alle,
ich bin Astrid, lebe in Spanien, identifiziere mich selbst als transgender, und schreibe gerade an einem Forschungsprojekt über Gender-Identitäten und Sexualitäten, bei dem ich Transgender-Gruppen in verschiedenen Ländern interviewe.

Ich möchte Euch einladen, an einem Interview teilzunehmen.

Hier findet Ihr weitere Informationen über das Forschungsprojekt und das Interview:
http://parallelkultur.info/index.php?id=59

Freue mich über Eure Antworten!

Viele Grüße, Astrid
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seamstress
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Pepperpot

seamstress88
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« Antwort #1 am: 21. Oktober 2007, 23:15:43 »

Wow, wir scheinen ja ganz schön interessant zu sein, das ist jetzt die dritte Studie innerhalb weniger Wochen (wenn man das Diplomarbeitsprojekt mitzählt).

Nachdem wir ja an den anderen beiden mächtig herumgemäkelt haben, wird es dieser wohl auch nicht besser ergehen. Einmal abgesehen davon, dass ich den Begriff "Polyamorie" noch nie gehört oder gelesen habe, sind auch einige Fragen unklar gestellt. Mit den Tabellen unter 9. konnte ich gar nichts anfangen. Dass da in jeder Tabelle gleich drei (oder vier?) Dinge auf einmal abgefragt wurden geht doch etwas zu Lasten von Übersichtlichkeit und Verständlichkeit.

Warum beziehen sich denn einige Fragen speziell auf dieses Forum? Foren gibt es doch fast wie Sand am Meer...

Nichtsdestotrotz, ich habe mitgemacht und hoffe dass dabei auch etwas herauskommt.

Grüße
Sabine
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
cristin
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schreibe jeden satz, als ob es dein letzter wä


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« Antwort #2 am: 22. Oktober 2007, 00:20:01 »

Kann Seamstress beipflichten - ich halte dieses Projekt aber für durchaus honorig, wenngleich sich mir aus den Fragestellungen vor allem die Relation Beziehungsmuster vs. Gender (-rolle, -verständnis) unter besonderer Berücksichtigung von Polyamorie als Forschungsziel erschließt. Alles weitere dient eher der sozialen Verortung dazu als einer Gesamtsicht des Phänomens. Habe dennoch mitgeschreibselt...

NB: Polyamory (vgl. Jules et Jim, Ménage á trois usw. - multiple gleichwertige Liebesverhältnisse - hey, das haben wir doch alle schon mal hinter uns gebracht, als wir uns nicht entscheiden konnten, mit wem wir es lieber treiben wollten und die beiden anderen ebenfalls nicht. Also zog man gemeinsam in eine WG und warf sich erst ins bett und dann Teller an den Kopf).
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... die karawane bellt, der hund zieht weiter!
Konstanze
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saufen gegen Rechts


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« Antwort #3 am: 22. Oktober 2007, 00:29:08 »

Warum beziehen sich denn einige Fragen speziell auf dieses Forum? Foren gibt es doch fast wie Sand am Meer...

es werden mehrere Foren Abgefragt. wenn man zum beispiel ID=58 eingibt kommt ein BiNe Forum.

Ich hab mir jedenfalls die Fragen angeguckt und entschieden nicht mitzumachen.

Nun kann mir Micha Crow wieder unterstellen, ich sei empfindlich.

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Beate
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Geo Girl


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« Antwort #4 am: 22. Oktober 2007, 13:40:03 »

Leider ist die Darstellung des Forschungsziels ja etwas arg knapp ausgefallen; da reagiere ich meist spontan mit Zurückhaltung.

Was mir ausserdem unglücklich erscheint, ist die Verwendung des Begriffs Transgender als Oberbegriff. Damit wird man Transsexuelle als Zielgruppe mehrheitlich vergrätzen, jedenfalls hier in Deutschland (Hintergrund: Virginia Prince hat sich mit diesem Begriff recht aggressiv von Transsexuellen abgesetzt, und das wirkt nach, sogar hierzulande - auch so kann man an sich sinnvolles beschädigen); es erscheint mir aus rein pragmatischen Gründen sinnvoll, auf die diesbezüglichen Empfindlichkeiten dieser Gruppe Rücksicht zu nehmen, wenn man sie in der Studie dabeihaben möchte.

Bevor ich teilnehme, warte ich jedenfalls noch auf eine Erklärung zu den  für mich offenen Fragen.

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Viele liebe Grüße

Beate
Astrid
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« Antwort #5 am: 22. Oktober 2007, 14:33:34 »

Hallo an alle,
erstmal danke für Eure Antworten und konstruktive Kritik

... und Entschuldigung für einen Fehler in den Fragen 6.-8., es soll natürlich "transsexuell" und "transgender" heissen und nicht "Polyamorie" (habe ich bereits korrigiert!)

 http://parallelkultur.info/index.php?id=59

Wie aus der Information über das Forschungsprojekt ersichtlich ist, habe ich mit verschiedenen Gruppen Kontakt aufgenommen, die das Instrument der Internet-Foren nützen, u.a. Transsexuelle und Transgender-Gruppen im deutsch- und spanischspanischen Bereich, und Gruppen, die zu den Themen Intersexualität, Bisexualität, Queer und Polyamorie (=Mehrfachbeziehungen) arbeiten, mit dem Ziel, die Themen herauszuarbeiten, die für jede Gruppe wichtig sind (dadurch hat sich der Fehler eingeschlichen!!!).

Zu den Begriffen: Auf Euren Vorschlag habe ich den Begriff "transgender" um "transgender und/oder transsexuell" erweitert, ich hoffe, dass sich damit keineR ausgeschlossen fühlt. Wenn Bedarf an Abgrenzung  vorhanden ist, könnt Ihr das gern im Interview erwähnen. Wenn sich jemand von einem Ausdruck verletzt fühlt, sagt mir bitte Bescheid, ich bin für alle Änderungen offen!!!

Wem das Interview zu strukturiert oder einschränkend ist, aber trotzdem an dem Projekt mitwirken möchte, lade ich gern zu einem offenen e-mail Austausch ein, da würde ich gern auf die Themen eingehen, die Euch besonders wichtig sind, und die in dem Interview keinen Raum haben! (in dem Fall schreibt mir einfach: astridsuess@gmail.com)

Danke für Euer feed back!!! Astrid
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Roxanne
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« Antwort #6 am: 22. Oktober 2007, 18:58:40 »

Astrid, kann es sein, daß du vor einiger Zeit mal eine ähnliche Erhebung im Verein "Mensa" gemacht hast?
Oder hast du vielleicht eine Schwester, die Tanja heißt? 
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Natürlichkeit ist langweilig. 
Beate
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Geo Girl


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« Antwort #7 am: 22. Oktober 2007, 22:44:34 »

Astrid, kann es sein, daß du vor einiger Zeit mal eine ähnliche Erhebung im Verein "Mensa" gemacht hast?
Oder hast du vielleicht eine Schwester, die Tanja heißt? 
Interessant
(mal davon abgesehen, dass man einer anderen Minderheit angehören muß, um in jenem Verein Mitglied werden zu können  - ebenfalls interessant Wink)

Ergänzende Frage: wo sollen die Ergebnisse denn publiziert werden? Und in welcher Form? Wäre sie der Community hier zugängig?
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Viele liebe Grüße

Beate
Astrid
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« Antwort #8 am: 23. Oktober 2007, 11:44:13 »

Hallo Roxanne und Beate,
nein, zu dem Verein Mensa (worum gehts dabei?) habe ich keine Verbindung, und ich habe auch keine Schwester, die Tanja heisst!

Ich interviewe im Rahmen des Forschungsprojektes Mitglieder von Internet-Foren zu den Themen Transsexualität, Transgender, Intersexualität, Bisexualität, Queer und Polyamory, ausserdem Mitglieder von Gemeinschaftsprojekten, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen, die zu den Themen arbeiten. (diese Information könnt ihr auch auf der Info-Seite des links finden).

Ich selbst bin in Spanien, wo ich lebe, in TS/TG, queer, bi und polyamory-Gruppen aktiv.

Die Untersuchung ist Teil eines Promotionsprojekts, alle InterviewpartnerInnen können am Ende des Interview angeben, ob sie Interesse an einer Zusendung der Ergebnisse haben. Und nach Abschluss der Arbeit werde ich allen beteiligten Internet-Foren und Gruppen Bescheid sagen und einen link zu dem Text senden!

Danke für die Nachfragen und Vorschläge, ich finde eine gewisse skeptische Haltung zu Forschungsanfragen sehr verständlich und in manchen Fällen sogar notwendig...

... und vielen Dank für das rege Interesse und Teilnahme!

Viele Grüße, Astrid

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Beate
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Geo Girl


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« Antwort #9 am: 23. Oktober 2007, 11:59:37 »

Mensa ist ein Verein von und für hochintelligente Menschen.

Die Gruppe hat einen eigenen IQ-Test entwickelt, und als Aufnahmekriterium muss ein Mindestranking in diesem Test erzielt werden.
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Viele liebe Grüße

Beate
Roxanne
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« Antwort #10 am: 23. Oktober 2007, 12:56:39 »

Alles klar, Astrid. Da waren nur einige Parallelen. Abgehakt  Wink
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Natürlichkeit ist langweilig. 
Chiana
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« Antwort #11 am: 26. Oktober 2007, 11:10:45 »

Ich gestehe, ich war neugierig....

Da hab ich doch mal bei der Fernuniversität Hagen angefragt ob die mir Informationen über dieses Forschungsprojekt zusenden können und wer Frau Süß ist...

Die Antwort kam heute:

Zitat
Sehr geehrte Frau XXXXXX,

eine Astrid Süß ist an der FernUniversität in Hagen nicht bekannt. Ich habe unsere Rechtsabteilung auf die Web-Seite aufmerksam gemacht. Wenn ich weitere Informationen erhalte gebe ich sie gerne an Sie weiter.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Gerd Dapprich
Pressereferent der
FernUniversität in Hagen

na sowas  Shocked
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« Antwort #12 am: 26. Oktober 2007, 11:21:12 »


Zitat
Sehr geehrte Frau XXXXXX,

eine Astrid Süß ist an der FernUniversität in Hagen nicht bekannt. Ich habe unsere Rechtsabteilung auf die Web-Seite aufmerksam gemacht. Wenn ich weitere Informationen erhalte gebe ich sie gerne an Sie weiter.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Gerd Dapprich
Pressereferent der
FernUniversität in Hagen

Sie wollte doch nur spielen...
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« Antwort #13 am: 26. Oktober 2007, 11:38:13 »

Irgendwie "unsüß". Jetzt weiß ich mal wieder, warum ich an Befragungen oder Interviews nicht teilnehmen mag.
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Roxanne
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« Antwort #14 am: 26. Oktober 2007, 11:42:33 »

Verstehe ich nicht. Wozu das alles dann?  Huh
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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