Hallo@All!
Allerdings muss ich zugeben: Selbst, wenn so ein Stammtisch in einer anonymeren Hütte stattfinden würde, käme ich nicht hin, weil ich einfach als mehr oder minder unauffällige Frau oder von mir aus als femininer Mann unterwegs sein will. Ich könnte mir vorstellen, dass das viele so sehen.
Diese Einstellung ist seit etwa einem guten Jahr auch meine Devise und kann ich somit nur unterstreichen.
Es hat was damt zu tun, ob man sich traut bzw. dem etwas abgewinnen kann, mit anderen Trannies zusammen gesehen zu werden!
Mag durchaus sein, das es bei vielen das "sich nicht trauen" ist. Für mich persönlich trifft aber schon eher das "dem etwas nix abgewinnen" zu. Dafür hält man mich zwar des öfteren mal für arrogant, but....so what!!!
Aber wenn man immer auffällt, fühlt man sich unter seinesgleichen sicherer. Das ist dann ein Grund die Transenrottungen zu suchen.
Tja, ob diese Einstellung Dich persönlich weiterbringt und Deine Akzeptanz in der Gesellschaft fördert sei mal dahin gestellt

Wir werden, obwohl es sich um ein ganz normales Lokal handelt sehr nett aufgenommen und zuvorkommend bedient. Sehr oft sind TS´s in der Überzahl, zusätzlich kommen manche Pertnerinnen mit, d.h. wir sind keine übertrieben auffällige Gruppe.
Das zum Wiener Stammtisch.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Personal der betreffenden Lokale zumeist recht entspannt ist. Wenn gegafft wird, sind's meistens andere Gäste!
Ich war halt schon immer eine, die mit offenen Visier durchs Land geht und so dachte ich mir auch in meinen Anfangszeiten "wenn schon-denn schon, sprich wenn ich schon raus geh, dann soll's mich auch weiterbringen und das geht nun mal nicht in irgendeinem Nebenzimmer oder 'ner Kellerbar. Die, welche sich nicht raus trauen, werden sowieso immer 1001 Gründe finden um sich vor sich selbst zu rechtfertigen und ich hab aufghört denen hinterher zu laufen. Aber mit 10-20 Leutchen bist de doch eh gut besucht, wenn ich da hör was auf manch anderen Stammtischen so abgeht.
'Nora