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Autor Thema: Fingerlänge bei TS???  (Gelesen 1350 mal)
Dani
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Ich war`s nicht....




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« Antwort #15 am: 20. Dezember 2011, 12:23:58 »

Ja,so hat eben jeder Finger seinen eigenen Verwendungszweck Grin Grin Grin
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mihi
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« Antwort #16 am: 20. Dezember 2011, 21:04:17 »

Das interessanteste an der Fingerlängensache ist für mich, wie sehr Transgender darauf abfahren.
Das zeigt, wie groß der Wunsch ist, am eigenen Körper irgendeinen "Beweis" vorzeigen zu können, dass man "so ist" und das alles nicht bloß eine schräge Macke.

Ich erzähle immer, daß sich mein Gehirn eben etwas anders entwickelt hat und daß es so viele embryonale Entwicklungsabweichungen gibt, da ist das eben eine davon. Das hat als Ursachenangabe meistens ausgereicht, eine Ursache der Ursache mußte dann nicht noch her. Und ob es wirklich so ist, ist eigentlich auch nicht so wichtig. Ich versuche oft, die Leute von Thema Körper wegzulocken, hin zu Lebensqualität, Umgang mit anderen Menschen, sozialen Auswirkungen... Manchmal erzähle ich auch etwas über Intersexualität und rühre das dann ein bißchen zusammen.

Mihi
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Jula
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« Antwort #17 am: 21. Dezember 2011, 08:10:33 »

Das hat als Ursachenangabe meistens ausgereicht, eine Ursache der Ursache mußte dann nicht noch her. Und ob es wirklich so ist, ist eigentlich auch nicht so wichtig
Mir ging es weniger um Argumente gegenüber anderen. Da stimme ich dir voll zu, dass wenig Rechtfertigung nötig ist.
Die Person, die verzweifelt nach Gründen und Indizien sucht ist meist man selbst. Wir suchen an uns selbst nach Begründungen für unsere Gefühle. Und da der sonstige Körper meist nichts derartiges zu bieten hat, bekommt ein Zeigefinger Wichtigkeit.
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"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
Dani
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Ich war`s nicht....




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« Antwort #18 am: 21. Dezember 2011, 08:42:50 »

Hallo Jula,ich denke daß wenn man den Körper etwas weiter fasst,auch die Psyche,den Emotionskörper und die Persönlichkeitsstruktur,das Gehirn und seine Funktionsweise,sowie manchmal auch Körperbau,Behaarung,Muskulatur sowie vielleicht auch Genetische oder Hormonelle Disposition,mit einbezieht,dann lassen sich vielleicht doch die einen oder anderen Gegebenheiten ,die wenn nicht direkt weiblich so doch auf eine gewisse Androgene "Zwischenstellung"hinweisen,finden.Ich denke daß auch Körper und Geist eine Entsprechung zueinander haben und sich gegenseitig beeinflußen so daß manchmal auch ein inneres Geistiges Selbstbildnis seinen Niederschlag und Ausformung in der Körperlichen Erscheinung hat.So wie gleichgestimmte ältere Ehepaare sich im Aussehen annähern,oder auch werdende Mutter durch ihr geistiges Vorstellungsbild das Aussehen ihrer Kinder mitformen.
Etwas Metaphysisch,aber was meint Ihr dazu?
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mihi
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« Antwort #19 am: 21. Dezember 2011, 21:21:28 »

Die Person, die verzweifelt nach Gründen und Indizien sucht ist meist man selbst. Wir suchen an uns selbst nach Begründungen für unsere Gefühle. Und da der sonstige Körper meist nichts derartiges zu bieten hat, bekommt ein Zeigefinger Wichtigkeit.

Doch, das stimmt.

Bei mir ist dieses Bedürfnis fast schon wieder abgeklungen.

Mihi
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con_moto
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« Antwort #20 am: 21. Dezember 2011, 22:44:52 »

Zitat
Hallo Jula,ich denke daß wenn man den Körper etwas weiter fasst,auch die Psyche,den Emotionskörper und die Persönlichkeitsstruktur,das Gehirn und seine Funktionsweise,sowie manchmal auch Körperbau,Behaarung,Muskulatur sowie vielleicht auch Genetische oder Hormonelle Disposition,mit einbezieht,dann lassen sich vielleicht doch die einen oder anderen Gegebenheiten ,die wenn nicht direkt weiblich so doch auf eine gewisse Androgene "Zwischenstellung"hinweisen,finden.Ich denke daß auch Körper und Geist eine Entsprechung zueinander haben und sich gegenseitig beeinflußen so daß manchmal auch ein inneres Geistiges Selbstbildnis seinen Niederschlag und Ausformung in der Körperlichen Erscheinung hat.So wie gleichgestimmte ältere Ehepaare sich im Aussehen annähern,oder auch werdende Mutter durch ihr geistiges Vorstellungsbild das Aussehen ihrer Kinder mitformen.
Etwas Metaphysisch,aber was meint Ihr dazu?

Also das mit den Müttern halt ich für ein Gerücht - eher bestimmen sie das Aussehen der Kinder in Form von Kleidung, Frisur usw., sobald die Kleinen geboren sind. Cheesy

Was die Wechselwirkungen von Körper und Psyche angeht, gibt es aber geradezu schockierende Beispiele bei multiplen Persönlichkeitsstörungen. Da wechselt je nach momentan aktiver Perönlichkeit nicht nur Mimik, Stimme, Sprechweise und Körperhaltung, sondern auch die Körperfunktionen spielen mit.

Meine Freundin kennt eine Frau, die mehrere Persönlichkeiten hat und eine von denen benötigt einen Herzschrittmacher, die anderen haben auch ohne ein ganz normales EKG - im selben Körper! Hat schon ein bisschen was Gruseliges.
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