Konstanze
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« am: 30. Oktober 2006, 14:14:46 » |
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In Nürnberg zum Beispiel sind eigene Empfindlichkeiten wichtiger als eine Gemeinschaft. Des ist aber überall so, nur weil man die gleiche Neigung hat, in Frauenkleidern rumzuspringen, muß man sich nicht auch mit allen verstehen. Wäre dieser Punkt nicht einen eigenen Threrad wert? Die Tatsache, dass wir uns untereinander teils fast mehr ablehnen als die Stinos das tun, irritiert mich, seit ich es bemerkt habe. Das Thema sollte evtl. wirklich mal Thematisiert werden. Ich denke, das ist völlig normal. Auch in meinen überwiegenden Dasein als Mann komm ich nur mit einer Teilmenge meiner Bekannten gut aus. Warum sollte dies dann als Transe anders sein? Dazu sind vielfach Interessen, Bildung und Verhalten zu unterschiedlich. Was soll man z.B. mit jemanden anfangen, die sich nur schwer Artikulieren kann und überwiegend ans poppen denkt? Ich habe das Glück, das meine Partnerin hinter mir als Transe voll und ganz steht und ich doch einige wenige Transen im nahen Umfeld habe, mit denen ich mich super verstehe (meistens  ). So gesehen bin ich nicht auf Notgemeinschaften angewiesen und muß eher wenige Kompromisse eingehen. Ich habe jedoch immer versucht, niemanden bewust vor den Kopf zu stoßen oder auszugrenzen. Konstanze
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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
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MichelleSarah
Frollein Valentin
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[♫♪©®]Pointenpolizei & Sonderfrau![/♫♪©®]
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« Antwort #1 am: 30. Oktober 2006, 14:32:20 » |
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Nun,
daß die Gemeinde bestenfalls durch das Tragen an sich von manchen Bevölkerungskreisen als geschlechtsfremd empfundener Farbiggkeit an sichtbarer Stelle geeint ist, ist die eine Seite...
Die andere Seite aber ist auch, daß die Gemeinde wesentlich auch einen (Teil-) Querschnitt durch die Gesellschaft darstellt und es untereinander hinreichend an Toleranz und Akzeptanz mangelt. Ob nun oberlehrerhaft versucht wird, die Erscheinung des Anderen zu beeinflussen, lästerhafte Abgrenzung praktiziert wird oder schlicht Ablehnung ob nicht immer unbedingt in der Persönlichkeit begründeter Merkmale stattfindet, andere Punkte könnten ergänzt werden (zumal: Bisweilen kann man Jemanden auch schlichtweg nicht leiden), beinahe die ganze Bandbreite -der ansonsten gerne bei der "Gesellschaft" gerügten- Mechanismen, Verhaltensweisen und Handlungen ist zu finden... Über die Gründe mag spekuliert werden, sie dürften auch nicht monokausal erklärbar sein.
Nun muß man nicht Jede(n) mögen oder ihm innig verbunden sein; die stattfindenden Begegnungen hingegen könnten mitunter in gezählten Fällen ein wenig mehr davon geprägt sein, sich der Gemeinsamkeit einer gewissen Andersartigkeit bewußter zu sein, mithin wenigstens den Anderen insoweit zu akzeptieren... Das mag schwer fallen, aber man kann ja üben, so wie bisweilen die Verfasserin...
Wenngleich letztlich -für das eigene Leben, nicht um der Sache willen- Nietzsche meiner Ansicht nach völlig richtig bemerkte:
"Nicht den Nächsten lehre ich euch, sondern den Feund."
Das NietzscheEntchen+++
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Die meisten Denker schreiben schlecht, weil sie uns nicht nur ihre Gedanken, sondern auch das Denken der Gedanken mitteilen. (Nietzsche)
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Nena
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« Antwort #2 am: 30. Oktober 2006, 15:50:15 » |
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Wie das Stanzerl und Elle schon richtich schrieben, Transen kommen aus allen Bevölkerungsschichten, haben unterschiedliche Ausbildungen genossen, etc.... wir sind nun mal nich alle geich und das is auch gut so...
Ich für meinen Teil gebe mich bewusst zickich....red nich gerne um den heissen Brei herum und kann mir auch Besseres vorstellen als millionen langweiliger mails, wo sich jemand ausheult über sein Make up, sein comming out, etc..
So trennt sich auch schnell die Spreu vom Weizen, da mach ich aus meiner Seele auch keine Mördergrube... Ich hab festgestellt, die wenigsten können die Wahrheit vertragen, kritikfähich... sind diese auch nich wirklich, wollen alle nur toll sein und diesen Mist mach ich nich mit gg mir sind ne handvoll Freunde viel lieber, als ne melonen selbstverliebt cyberbekanntschaften..... oder so
Habe die Ehre
Eure streitbare
Nena
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 "Wer seinen Geist befreien will muss sich erst seines Körpers entledigen"
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MichelleSarah
Frollein Valentin
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« Antwort #3 am: 30. Oktober 2006, 16:49:35 » |
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Ähm, Micha... Wenn Du nun eine historisch-konkrete Situation meinst, dann merke ich an, daß ich einen Platztausch in Deinem Interesse vorschlug, den Du ablehntest... Damit wäre dann der olle Humboldt erfüllt gewesen, wonach Teil der Toleranz sei, daß sich ein möglicherweise Belästigter auch vom Orte der Belästigung entfernen könne...  MiSa+++ EDIT: Dieser Eintrag erscheint nunmehr sinnlos, weil er eine Antwort auf einen Eintrag von Frau Krähe enthielt, der aber aus unerfindlichen Gründen nicht mehr zu sehen ist...
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« Letzte Änderung: 06. November 2006, 18:33:48 von MichelleSarah »
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Die meisten Denker schreiben schlecht, weil sie uns nicht nur ihre Gedanken, sondern auch das Denken der Gedanken mitteilen. (Nietzsche)
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Extrema
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« Antwort #4 am: 13. Dezember 2006, 15:21:19 » |
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Ist doch normal, dass untereinander Zickigkeiten gibt. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen sowie Darstellungen wie man sich als "Frau" präsentiert. Da manchmal die Toleranzgrenze untereinander fehlt, entsteht eben Zickigkeiten.
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Be a sister to every tranny. Please note. I said "every tranny", not "every tranny like you." There is no room for intolerance. Though you may differ from one another in sexual orientation, you are united by your transgender and even further by a prefernce for an alternative lifestyle. (Miss Vera)
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Konstanze
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« Antwort #5 am: 13. Dezember 2006, 16:04:17 » |
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Es gibt unterschiedliche Sichtweisen sowie Darstellungen wie man sich als "Frau" präsentiert. Das ist eben NICHT der Punkt. Es hat nix damit zu tun, ab man Frau, Mann oder Transe ist oder sich präsentiert. Mit manchen kann man eben, mit manchen net. Unabhängig von seinen Lebenswandel.
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Mitbewohner der KleiderschrankTrannyWG
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laura
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« Antwort #6 am: 13. Dezember 2006, 18:11:00 » |
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mein eindruck (ich kann eher von den ts sprechen, kenne ich mehr) ist, dass es viele ichstarke persönlichkeiten gibt, die zu streitlust neigen. viele mussten sich gegen große widerstände durchsetzen und ihre umwelt von ihrem inneren empfinden überzeugen.
bzw: mir sind 2 tendenzen in der bei leuten auf dm ts-weg aufgefallen: manche werden immer offener und toleranter, während sich andere zunehmend hin zu engstirnigkeit und intoleranz entwickeln.
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
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Zoe
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« Antwort #7 am: 13. Dezember 2006, 22:55:01 » |
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das gleiche ist mir auch bei den TVs aufgefallen.
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Beate
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« Antwort #8 am: 13. Dezember 2006, 23:26:12 » |
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Hallo Laura, ... ichstarke persönlichkeiten gibt, die zu streitlust neigen. aus gegebenem Anlass: bist Du Dir sicher, dass diese Persönlichkeiten aus Stärke zu Streitlust und Rechthaberei neigen? bzw: mir sind 2 tendenzen in der bei leuten auf dm ts-weg aufgefallen: manche werden immer offener und toleranter, während sich andere zunehmend hin zu engstirnigkeit und intoleranz entwickeln.
auch wenn mein Weg kürzer ist - ja, das meine ich auch zu erkennen.
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Viele liebe Grüße
Beate
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laura
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Online-Junkie ...
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« Antwort #9 am: 14. Dezember 2006, 12:39:06 » |
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hmm, ich glaub schon irgendwie, dass sie ichstark sind. aber ich bin nur eine äußerst laienhafte vulgärpsychologin mit manchmal zu losem mundwerk ...
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
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bleu_de_coup
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Dans y refuse d'avec, si la quelle, si d'ami cher!
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« Antwort #10 am: 14. Dezember 2006, 12:46:01 » |
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simma das nich alle?! 
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"Schützt das Weib gegen den Intellectualismus" (Möbius)
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Claudia
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« Antwort #11 am: 14. Dezember 2006, 12:50:50 » |
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simma das nich alle?!  ...sonst könnte man uns doch keine " Zickigkeiten" unterstellen (oder andichten? oder wasauchimmer)...
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Nur selten ist die Natur eindeutig
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laura
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Online-Junkie ...
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« Antwort #12 am: 14. Dezember 2006, 12:54:27 » |
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naja, es war wohl mehr als die frauentypischen zickigkeiten gemeint ...
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
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Beate
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Geo Girl
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« Antwort #13 am: 14. Dezember 2006, 13:22:36 » |
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indeed. kenn ich ja... *fg*
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Viele liebe Grüße
Beate
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laura
Forennutzer/in
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Online-Junkie ...
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« Antwort #14 am: 14. Dezember 2006, 14:27:54 » |
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
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