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Autor Thema: Sprachgewohnheiten und Gegenmittel  (Gelesen 1024 mal)
seamstress
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Pepperpot

seamstress88
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« Antwort #15 am: 06. Mai 2008, 23:33:17 »

Hallo Beate,

im Zweifelsfall hilft meist das Merriam-Webster weiter:


seamster
A person employed at sewing; especially: tailor
Etymology: Middle English semester, semster, from Old English sēamestre seamstress, tailor, from sēam seam
« Letzte Änderung: 06. Mai 2008, 23:34:58 von seamstress » Gespeichert

Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
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« Antwort #16 am: 06. Mai 2008, 23:33:39 »

hatte auch schon vergeblich gesucht  Huh Smiley
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seamstress
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Pepperpot

seamstress88
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« Antwort #17 am: 06. Mai 2008, 23:39:07 »

Tja, Leo ist in dieser Hinsicht nicht die Bibel. Muttersprachliche Quellen sind meist ergiebiger.

 Cool
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« Antwort #18 am: 06. Mai 2008, 23:45:48 »

http://www.merriam-webster.com

Super!!!
endlich ein neues (zusätzliches) Dic.
:freu  Smiley Smiley

Danke Sabine (auch wenn der Thread ursprünglich ein klein wenig was anderes wollte, but what shall's)  Grin

LG Sara  Smiley

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Frollein Valentin
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« Antwort #19 am: 07. Mai 2008, 00:37:06 »

Solange also nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird (...), halte ich faire Formulierungen im Grundsatz schon für sinnvoll, insbesondere neutrale, wenn sie ohne sprachliche Verrenkungen möglich sind.

Und das Kindin im Bade..??

Die querverlinkte Seite im Ersteintrag ist sowohl inhaltlich wie auch optisch körperverletzend... Und so wie es keine Frau Bundeskanzlerin, sondern eine Frau Bundeskanzler gibt führt die faire Formulierung als politische Korrektheit in eine Art Orwellschen Neusprechs...

Nebenbei: Die querverwiesene Seite gefährdet dem Genitiv!

Zu Wachsamkeit rät: S'M.+++
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Die meisten Denker schreiben schlecht, weil sie uns nicht nur ihre Gedanken, sondern auch das Denken der Gedanken mitteilen.
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Beate
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Geo Girl


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« Antwort #20 am: 07. Mai 2008, 01:54:06 »

...inhaltlich wie auch optisch körperverletzend...

Optisch auf jeden Fall. Kein Wunder - ein Blick in die untere rechte Ecke bestätigt meine spontane Erwartungshaltung.
Inhaltlich - ein Denkanstoß, mehr nicht, und mehr als eigene Gedanken getriggert hat das Blättle auch nicht. Wäre schlimm, wenn es anders wäre...
Vor allem das von mir ins Spiel gebrachte Vermeiden sprachlicher Verrenkungen möglich taucht dort ja überhaupt nicht auf. In meinen Augen lässt sich da schon einiges "fairer" formulieren, ohne dass frau Tongue gleich in feministisches oder gar Orwellsches Neusprech verfallen muss.

Um mal weiterzuspielen, eine etwas umfangreichere und die Augen weniger beleidigende Darstellung des Themas. Inhaltlich kommt es mir allerdings an vielen Stellen so vor, als ob ein Kind in der wohlgefüllten Badewanne gespielt hätte...
« Letzte Änderung: 07. Mai 2008, 01:56:45 von Beate » Gespeichert

Viele liebe Grüße

Beate
Jennifer Anson
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« Antwort #21 am: 07. Mai 2008, 10:18:08 »

Zitat
Um ganz korrekt zu bleiben könnte man frei nach den Pythons zu folgender Formulierung greifen: Teachers of both sexes and hermaphrodites...

*lach*

Ich frage mich nur ob bei all dieser Diskussion am Ende deswegen ein anderer Mensch steht als vorher? Das ist ws ich nämlich zu bezweifeln wage. Ich sehe solche Verändrungen nicht als wichtig und bin der Überzeugung, dass jeder weiß was los ist, wen man zum Beispiel sagen würde "Frau Meier ist unser Lehrer in Erdkunde" oder "Frau Meier ist unsere Lehrerin in Erdkunde" - Ich denke je mahr man daraus ein Thema macht um so vordergründiger  wird das Ganze.

Meines Erachtens hat dieser Planet wichtigere Probleme :-)

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« Antwort #22 am: 30. Juni 2008, 00:15:16 »

Außerdem finde ich es ziemlich engstirnig, wenn nicht geradezu ignorant, wie manche FrauenrechtlerInnen grammatikalische Vorgaben für grundsätzlich Frauenfeindlich halten. Als wäre das eine absolute und unveränderliche Größe, dass die Gebrauch von Maskulinum immer was mit Frauenfeindlichkeit zu tun haben sollte. Das kann man nicht nur so oder so sehen - das WIRD auch in unterschiedlichen Kulturen "so oder so gesehen". Nehmen wir beispielsweise die dänischen Berufsbezeichungen. Früher gab es dort genau wie hier Lehrer und Lehrerinnen, wie auch Krankenschwestern (in Dänisch eigentlich Krankenpflegerinnen) und Krankenpfleger.

Ein Ergebnis der Bestrebungen dänischer FrauenrechtlerInnen gibt es keine geschlechtsspezifische Berufsbezeicnungen. Jetzt sind sowohl Männer als auch Frauen Lehrer oder Krankenpflegerinnen. Genau: Krankenpflegerinnen! Die Berufe, die auf Grund Frauenmehrheit meistens unter der weiblichen Bezeichnung bekannt waren behielten dann auch diese Bezeichnung, auch wenn der Ausüber männlich ist.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass keine von den deutschen MitstreiterInnen dies mit bekommen haben. Ich habe aber eher den Eindruck, dass es oft darum geht irgendetwas zu finden, was angeblich frauenfeindlich sein soll - egal ob es wirklich so ist oder nicht.
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