Beate
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Geo Girl
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« am: 05. Mai 2008, 19:41:05 » |
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Viele liebe Grüße
Beate
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Konstanze
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saufen gegen Rechts
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« Antwort #1 am: 05. Mai 2008, 20:54:07 » |
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ich kann mir zwar vorstellen, dass NeoFrauen diesbezüglich sehr sensibel sind, aber ist dieses Thema nicht eigentlich veraltet? In den 80/90ern wurde von Frauenrechtlerinnen sehr stark Wert auf ein ausgewogenes Geschlechtsverhältnis bei Personalpronomen gelegt, es hat aber die Kommunikation nicht unbedingt leichter und flüssiger gemacht. muß ich nun etwas in die Chauvi Kasse einzahlen? 
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seamstress
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« Antwort #2 am: 05. Mai 2008, 20:59:17 » |
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... Frauenrechtlerinnen ...
Frauenrechtlerinnen und Frauenrechtlern, liebe Stanze! (Die beste Wahl: Die Paarformel) 
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
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Jennifer Anson
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« Antwort #3 am: 05. Mai 2008, 21:13:04 » |
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... Frauenrechtlerinnen ...
Frauenrechtlerinnen und Frauenrechtlern, liebe Stanze! (Die beste Wahl: Die Paarformel)  Hat das was mit Alice Schwarzer zu tun oder lieg ich gerade Falsch  *lach
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Wer mich nicht so akzeptiert wie ich bin, soll es einfach bleiben lassen 
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Konstanze
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saufen gegen Rechts
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« Antwort #4 am: 05. Mai 2008, 21:17:12 » |
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Die beste Wahl: Die Paarformel Frauenrechtspaare? 
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Roxanne
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Quasselstrippe mit Überlänge
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« Antwort #5 am: 05. Mai 2008, 21:19:14 » |
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... Frauenrechtlerinnen ...
Frauenrechtlerinnen und Frauenrechtlern, liebe Stanze! (Die beste Wahl: Die Paarformel)  Frauenlinker und Frauenlinkerinnen? 
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Natürlichkeit ist langweilig. 
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Beate
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Geo Girl
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« Antwort #6 am: 05. Mai 2008, 21:43:03 » |
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Wow, Ihr sorgt ja für gute Füllung der Chauvi-Kasse... Aber lest doch mal geschäftliche Dokumente, AGBs, Bedienungslanleitungen oder ähnliches und staunt, wieviel da nur für Männer gilt  (ok, wenn Frauen nicht bedienen dürfen, dann dürfen sie sich halt bedienen lassen. Hat auch was...). Stammt im übrigen nicht von ner NeoFrau, sondern von ner BioFrau...
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Viele liebe Grüße
Beate
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Jula
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Miss Verständnis
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« Antwort #7 am: 06. Mai 2008, 07:26:13 » |
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Frauenrechtspersonen!  Übrigens haben Frauen in Deutschland doch noch Glück, weil über das "in" als Anhängsle deutlich gemacht werden kann, welches Geschlecht die Ärztin, Journalistin, usw. hat. Im Englischen sind die Frauen gekniffen. Da heißt es zB "teacher" und Frauen können nichts dagegen machen, dass sie mit gemeint sind, denn weibliche Formen für Hauptworte gibt es nicht. Was ist eigentlich diskriminierender? Üblicherweise wird behauptet, es sei das Deutsche, weil es dort weibliche Formen gibt, die bloß selten benutzt werden. Oder ist es doch das Englische, wo Frauen grammatikalisch erst gar nicht vorkommen? Und was ist mit dem Wort "Gast"?
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Meine Site: http://www.julaonline.de/"Es gibt schreckliche Versuchungen und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben." Oscar Wilde
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Jennifer Anson
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« Antwort #8 am: 06. Mai 2008, 10:56:45 » |
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Also ich würde ja sagen, dass die Engländer schlichtweg eine sehr geschlechtslose Gesellschaft sind. Denn eingentlich hat ja weder der Artikel "THE" noch zum Beispiel das Wort "TEACHER" eine eindeutige geschlechtliche Zuordnung. The Teacher kann ja sowohl der Leher als auch die Lehrerin heißen. :-) Gast - Ja da ist es natürlich schon schwer, aber dafür gibt es ja auch "die Butter", wobei ja manche behaupten man müßte "der Butter" sagen. Aber "Der Gast" sagt für mich nur aus, dass der Gast meißtens alleine und männlich ist. Erst wenn sich der Gast in einer Gruppe von mindestens zwei Personen bewegt wird daraus "Die Gäste". Das ist ja dann bei einem gemischenten Pärchen egal, bei zwei Frauen wäre es ja eh absolut korrekt. Aber wass passiert wenn die zwei Gäste Männer sind? - Muß ich dann davon ausgehen, dass alle Männergruppen ohne weibliche Begleitung, Transen sind? Sollte man vieleicht überlegen die Rechtschreibreform zu reformieren  Der Gas - Der Gäste und Die Gastin - Die Gästinnen. - Oder sollt ich endlich aufhören den ungesunden Staub meiner Baustelle einzuatmen? Fragen über Fragen .... L'n'P Jenni 
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Wer mich nicht so akzeptiert wie ich bin, soll es einfach bleiben lassen 
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Beate
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Geo Girl
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« Antwort #9 am: 06. Mai 2008, 11:44:14 » |
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Hallo, (faul wie ich bin, mal ein Cross-Posting...) vielleicht ist ja wie so oft die goldene Mitte der Königsweg... Beim Lesen des Faltblatts hatte ich das Gefühl, dass es trotz anderslautender Überschirft im Detail weniger darauf abzielte, Frauen in Texten sichtbarer zu machen als dort, wo es sprachlich ohne Verrenkungen möglich ist, die Texte geschlechtsindifferenter zu halten. Und manchmal wird dann aus einer politisch korrekten sprachlichen Verrenkung sogar besseres und weniger bürokratisches Deutsch. Beispiel: Antragsteller/in ist... -> Der Antrag wurde gestellt von... Und was spräche dagegen, ein Schreiben an die "Lieben Geschäftsfreunde" mit dem althergebrachten und sprachlich gut eingeführten "Sehr geehrte Damen und Herren" einzuleiten und dafür das beinahe schon anbiedernde Kumpelhafte der ersten Form durch Freundlichkeit im eigentlichen Text auszugleichen? "Liebe Freundinnen und Freunde" hingegen empfände ich als gefährlich nah zu den "Holden Närrinen und Nahalesen" der Määnzer Fassenacht (hää, der Autor traut sich nichtmal, sich selbst als Narr zu bezeichnen )Solange also nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird (Frauenrechtlerinnen und Frauenrechtler, aber auch das BenutzerInnenProfil), halte ich faire Formulierungen im Grundsatz schon für sinnvoll, insbesondere neutrale, wenn sie ohne sprachliche Verrenkungen möglich sind. Und über die aus der Übertreibung resultierenden Stilbüten amüsiere ich mich dann gerne.
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Viele liebe Grüße
Beate
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Christa-Rheya
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« Antwort #10 am: 06. Mai 2008, 13:29:12 » |
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Also ich würde ja sagen, dass die Engländer schlichtweg eine sehr geschlechtslose Gesellschaft sind. Denn eingentlich hat ja weder der Artikel "THE" noch zum Beispiel das Wort "TEACHER" eine eindeutige geschlechtliche Zuordnung. The Teacher kann ja sowohl der Leher als auch die Lehrerin heißen
Also mir wird jetzt gleich ganz schlecht. Wer sich durch Französisch und Latein durchgequält hat, der ist um das einfache englische "The" ernsthaft dankbar. Es ist schlichtweg pragmatisch, sich nicht ständig um Kasus, Numerus und Genus kümmern zu müssen, und die Engländer/Engländerinnen haben, so mein Eindruck, nicht wirklich ein Problem. Vielmehr machen sich die oft lustig über die deutschen Wortungetüme. Übersetz mal "Beziehungskiste" ---- "Relationshipbox". Da kriegt jeder Tommy einen Lachanfall.
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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es !
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Triona
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« Antwort #11 am: 06. Mai 2008, 19:42:09 » |
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Also hier mal nur ganz kurz vorneweg: Wenn beim englischen "teacher" eine Frau gemeint ist, dan ist das verwendete Personenfürwort "she". Das funktioniert allerdings nur reibungsfrei, wenn es nur eine Lehrerin ist, bzw. wenn es eine Gruppe von ausschließlich weiblichen Lehrerinnen ist. Sobald nur ein einziger Mann dabei ist - auch wenn er allein unter 100 Frauen ist - wird auch im Englischen das Weib dem Manne untergebuttert. Die von Jenni + Christa-Rheya angesprochene "Geschlechtslosigkeit" der heutigen englischen Sprache ist allerdings nur ein Merkmal eines sehr langen "natürlichen" sprachlichen Entwicklungsvorganges, der auch bisweilen als "Entgrammatisierung" o.ä. bezeichnet wird. (vgl Frederik Bodmer, Die sprachen der Welt - sehr lesenswert + auch gut geeignet zum Turbo-Erlernen von Fremdsprachen, sinnvollerweise gleich mehrere mehr oder weniger gleichzeitig.) Auch Beates Beitrag find ich gut. Antragsteller/in ist... -> Der Antrag wurde gestellt von... Für heute erst mal genug. An dieser Stelle sicher noch mehr von mir, euer geneigtes Interesse vorausgesetzt. Is nämlich eines meiner größten Steckenpferde.  Und laßt mir doch bitte mal irgendwelche Schmähungen der von mir über alles geschätzten Alice.  Weiß gar nit, was manche Leute immer wieder gegen die habe.  Liebe Grüße Triona
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seamstress
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« Antwort #12 am: 06. Mai 2008, 22:19:57 » |
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Wenn beim englischen "teacher" eine Frau gemeint ist, dan ist das verwendete Personenfürwort "she". Das funktioniert allerdings nur reibungsfrei, wenn es nur eine Lehrerin ist, bzw. wenn es eine Gruppe von ausschließlich weiblichen Lehrerinnen ist. Sobald nur ein einziger Mann dabei ist - auch wenn er allein unter 100 Frauen ist - wird auch im Englischen das Weib dem Manne untergebuttert. Hm, ich bin gerade schwer am Grübeln, inwiefern das Englische zwischen rein weiblichen, rein männlichen und gemischten Lehrerkollegien unterscheidet. In allen Fällen heißt es doch the teachers bzw. they. Aber völlig asexuell sind die Engländer dann doch nicht. Da gibt's stewards und stewardesses, counts und countesses und nicht zuletzt seamsters und seamstresses  . Um ganz korrekt zu bleiben könnte man frei nach den Pythons zu folgender Formulierung greifen: Teachers of both sexes and hermaphrodites... 
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
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Die Sara
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« Antwort #13 am: 06. Mai 2008, 22:26:17 » |
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Oder teachers and teacheresses  LG Sara 
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Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben. (Mark Twain)
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Beate
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Geo Girl
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« Antwort #14 am: 06. Mai 2008, 23:22:49 » |
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....seamsters
und wenn Du jetzt uns und dict.leo.org erklären könntest, was ein seamster ist, bitteschön? Oder meintest Du womöglich seamr? 
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Viele liebe Grüße
Beate
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