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Autor Thema: Gendermainstreaming im Auto-Design  (Gelesen 571 mal)
Beate
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Geo Girl


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« am: 10. September 2007, 21:21:46 »

http://feministing.com/archives/007704.html:

Zitat
September 10, 2007
Truck designers wear skirts to build a better car for women

melwomen.jpeg

What better way to find out what women want in a car then to dress in skirts, heels, and throw on some fake nails?

    "A few times a year we go off-site and try to have a learning exercise that is a lot of fun," said [GM vehicle line director Mary Sipes]. "We took our group to the proving grounds and broke them into teams. One guy on each team had to be Mr. Mom. We dressed him in a garbage bag to simulate a tight skirt. We gave him rubber gloves with press on nails, a purse, a baby and a baby stroller and some chores like loading groceries."

    The men were then required to go through what women do routinely every day. They had to put the baby in a car seat and buckle them in, fold up the stroller, pull up the liftgate and stow the stroller, put grocery bags in the back. They then had to walk around the vehicle and step into it not using the running board. Wearing the gloves with press-on nails they had to operate the key fob, adjust the radio and then figure out what to do with their purses -- without breaking or losing a nail. Lost or broken fingernails or torn garbage bag skirts resulted in points against the final score.

    "We had a lot of laughs," said Sipes, "but the men's awareness of how women function in the vehicle really changed."

Okay, I'm all for thinking of women's needs when designing cars--but is this just a tad too stereotypical? I keep thinking about that horrible Mel Gibson movie (image above) where he waxes his legs and tries on nail polish to get into the "female mind." I mean, are women's concerns about their vehicles really all about fingernails and purses?

What do you, dear readers, look for in a car?

Random interesting aside: Snipes said, "Twenty years ago I never would have attempted this at GM...I would have been labeled a feminazi and lost my career." Sigh.
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Viele liebe Grüße

Beate
seamstress
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Pepperpot

seamstress88
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« Antwort #1 am: 10. September 2007, 21:44:52 »

Ich freue mich schon auf den ersten GM-Truck oder Pickup mit eingebautem Handtaschenhalter und ausklappbarer Leiter zum Einsteigen, das wird bestimmt ein Riesenverkaufserfolg...

 Roll Eyes
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Everyone was terrified of Doug. I've seen grown men pull their own heads off rather than see Doug. He used sarcasm. He knew all the tricks - dramatic irony, metaphor, bathos, puns, parody, litotes and... satire. He was vicious.
Beate
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Geo Girl


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« Antwort #2 am: 10. September 2007, 22:51:16 »

und integriertem Schmink-Spiegel...
ja, und höhenverstellbare Pedale...

ach und ganz wichtig - der ausklappbare Wickeltisch im TRUCK
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Viele liebe Grüße

Beate
claudia frieden
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verharzte Ruhrpotttranse


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« Antwort #3 am: 10. September 2007, 23:08:47 »

- Pumps-freundliche Pedale (wo frau sich nicht immer Macken hinten anne Schuhe holt)
- hell beleuchtete (!) Schminkspiegel (mein Auto hat die immerhin schon unbeleuchtet und ziemlich groß auf Fahrerinnen und Beifahrerinnen-seite
- Türöffner, bei denen frau sich nicht die Nägel abbricht
- größeren Spiegel, damit frau ihr gesamtes Aussehen nochmals kontrollieren kann, bevor sie das Parkhaus verläßt
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Man wird nicht als Frau geboren
man wird zu einer gemacht.
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Jula
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Miss Verständnis


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« Antwort #4 am: 11. September 2007, 07:26:53 »

Zitat
...but is this just a tad too stereotypical? I keep thinking about that horrible Mel Gibson movie ... where he waxes his legs and tries on nail polish to get into the "female mind." I mean, are women's concerns about their vehicles really all about fingernails and purses?
Das frage ich mich ebenfalls.
Lest auch die Kommentare zu dem Artikel!
« Letzte Änderung: 11. September 2007, 07:37:55 von Jula » Gespeichert

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Beate
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Geo Girl


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« Antwort #5 am: 11. September 2007, 09:22:09 »

Allerdings frage ich mich schon, warum die Konstrukteure so ignorant sind, Autos zu bauen, die Menschen mit einer Körpergröße von 1,50 oder weniger bzw.  2 m oder drüber genauso gut zu bedienen sind wie von durchschnittlich großen Menschen. Die unzureichende Anpassungsfähigkeit der Autos an die Körpergröße der FahrerInnen sehe ich als das Hauptproblem. Da ist so viel im Detail (über?-) reguliert, aber man läßt einfach zu, dass kleine Frauen gerade mal mit der Nasenspitze über die Unterkante der Windschutzscheibe schauen und den Fahrersitz nach unten und so weit nach vorne stellen müssen, dass sie unmittelbar vor dem Lenkrad hängen müssen, um grad noch so an die Pedale zu kommen (ich sehe da des öfteren tolle Beispiele). Dass die Armaturen oft genug so intelligent konstruiert sind, dass ein tiefer gestelltes Lenkrad i.d.R die Geschwindigkeitsanzeige verdeckt, ist dagegen verschmerzbar. Wer guckt schon auf den Tacho  Tongue ?

Dagegen haben es 2-m-Menschen geradezu leicht, auch wenn sie sich in der Regel irgendwie in die Karren reinfalten müssen.

Was ich mir wünschen würde ist einfach, dass man bei der Konstruktion auf die anatomische Bandbreite der NutzerInnen und auch auf die Händigkeit ein wenig mehr Rücksicht nehmen würde.

Claudia: meine Karre hat übrigens beleuchtete Schminkspiegel - aber ich verwende sie eher selten.
« Letzte Änderung: 11. September 2007, 09:25:43 von beate_r » Gespeichert

Viele liebe Grüße

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claudia frieden
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verharzte Ruhrpotttranse


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« Antwort #6 am: 12. September 2007, 00:46:49 »

was ich in meiner Aufzählung vergessen habe, sind die Sicherheitsgurte:

- im "male-mode" ribbeln sie in kürzester Zeit meine schönen bunten Carlo Colucci-Pullover auf und
- im "female-mode" kratzen sie mit ihren harten Kanten auf meinen Seidenblusen und Kleidern "irgendwie" zwischen meinen Silikon-Zwillingen ... für RG's muss das echt Sch.... sein
Fazit:
da sollte etwas passieren wie z. B. Sicherheitsgurte mit einem "Soft-Rand"
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Simone de Beauvoir
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