Müßte sich die "Aktive Hirnhälfte" nicht auch sichtbar in der Händigkeit niederschlagen?
Es gibt eine Studie aus der Gruppe von Stalla über die Fingerlängenverhältnisse bei MzF-Transsexuellen (über die ich vor kurzem recht heftig gelästert habe... man lege die Hand auf einen Fotokopierer, mache ein Bild und messe daraus die Fingerlänge mit einem Lineal auf 0.5 mm genau. Leider beginnen die Finger an den Handwurzelknochen....)
Die Probandinnen dieser Studie wurden auch nach ihrer Händigkeit gefragt, und es kam tatsächlich heraus, dass die Prävalenz der Nicht-Rechtshändigkeit deutlich höher war als im Bevölkerungsdurchschnitt.
das ist ein interessanter gedanke beate.
um so mehr, da ich als gebürtiger rechtshänder vor einigen jahren krankheitsbedingt umlernen musste auf links. das würde erklären, warum ich vielleicht beide richtungen sehe ... für meinen speziellen fall.
aber ist da wirklich ein signifikanter unterschied in unserer randgruppe.
und die frage, die sich mir auch aufdrängt: wie sehr ist das beeinflussbar? schließlich habe ich auch beide seiten inzwischen aktiviert (- ich glaube nicht, dass vorher die linke seite so aktiv war)
das transen-dasein hat es jedenfalls nicht beeinflusst, da ich das sowohl früher als auch jetzt erfahre.
ich muss allerdings zugeben: in der umlernphase war es um diesen faktor ruhiger bei mir. warum auch immer.
was siehst du?